Archiv 2016 - 2019

„bbz in concert 2019 – Together” (19.12.2019)

In diesem Jahr präsentiert die Jean-François-Boch Schule (Berufsbildungszentrum Merzig) ihr traditionelles Schulkonzert „bbz in concert“ am Donnerstag, den 19. Dezember 2019 ab 19:30 Uhr in der Stadthalle Merzig (Einlass ab 18:30 Uhr). Neben dem Konzert bieten Schüler*innen selbstgemachte Snacks und der Schulförderverein  Getränke im Rahmen eines kleinen Weihnachtsbasars für die Konzertbesucher an.

Das Konzert steht unter dem Motto „Together“ und hat unter der Leitung von Anne Laval mit Christina Maurer, Barbara Simmet und Ulrich Seiler ein besonderes Programm für Sie vorbereitet. So werden aktuelle und ehemalige Schüler*innen ihr Können unter Beweis stellen: Solisten, ein Lehrerchor, Schülerensemble und Tanzgruppen sowie eine Performance von Carmen Dresen und Schülern des Seminarfachs „Darstellendes Spiel“  wirken mit. Erstmals in diesem Jahr wird unter der Leitung von Sarah Hoffmann ein Bläserensemble für Stimmung sorgen. Im Rahmen des bereits laufenden Tanzprojekts "Together" mit Julia Wilhelm und Anne Laval wird für den Konzertabend ein Flashmob organisiert. Schüler*innen, unterstützt von Herrn Dr. Eric Biehler, stellen in diesem Jahr ihre Kreativität durch die eigene Gestaltung des Plakates zum Konzert unter Beweis.

Der musikalische Bogen ist Dank Marius Wiesen und Ulrich Seiler weit gespannt mit Beiträgen aus dem Bereich Pop, Rock und Jazz; für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Für die Vorauswahl von Solisten fand eine schulinterne Castingshow statt, in der Schüler*innen vor eine fachkundige Jury traten und sich um einen der begehrten Soloauftritte bewarben. Die Bestplatzierten erhalten am Konzertabend die Möglichkeit, ihren Traum von einem Bühnenauftritt zu verwirklichen.

Die Auftritte sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Jean-François-Boch Schule freut sich auf Ihren Besuch!

Der Vorverkauf für Konzertkarten (5€ Erwachsene/Schüler) findet ab sofort in den Sekretariaten der beiden Schulstandorte (Waldstraße 51, Von-Boch-Straße 73) statt.

Adventscafé 2019 geht in die vierte Runde (17./18.12.2019)

Am 17.12. und am 18.12.2019 fand bereits zum vierten Mal ein Adventscafé an den beiden Standorten unserer Schule statt.

Das Adventscafé soll auf die Weihnachtszeit einstimmen und zum gemütlichen Beisammensein beitragen.

Neben Waffeln und Kuchen gab es auch Kaffee, Tee und Kakao sowie Wiener mit Weck.

Viele Kollegen nutzten die Gelegenheit, das Adventscafé mit ihren Schülern zu besuchen.

Der Erlös kommt in diesem Jahr zu einem Anteil der Aktion „Sternenregen“ von Radio Salü zugute; der Rest geht an ein weiteres regionales Projekt.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Kuchenspender und Unterstützer dieser Veranstaltung.

Ein besonderer Dank geht an die Bäckerei Quinten in Hausbach, das Kaufland in Merzig und an die Rewe Märkte in Perl für ihre großzügigen Spenden.

 

 

Deutsch-französische Stadtrallye durch Saarlouis (17.12.2019)

 

Am 17. Dezember besuchte uns unsere französische Partnerschule aus Dombasle. Die Schüler und Schülerinnen der Gewerbeschule 10.1 empfingen unsere Gäste gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Eva Weirich und Michelle Menke in der Pausenhalle des Schulstandorts Waldstraße. Dort fand zu diesem Zeitpunkt das alljährliche Adventscafé statt und bot Gelegenheit zum Verweilen und gegenseitigen Kennenlernen.

Nachdem sich alle an den leckeren Köstlichkeiten und Getränken des üppigen Buffets stärken konnten, fuhr die Gruppe (bestehend aus insgesamt 25 Schüler*innen und fünf Lehrerinnen) gemeinsam mit dem Bus nach Saarlouis. Vor Ort angekommen, wurde sich in zwei kleinere und gemischte Gruppen aufgeteilt, die jeweils an zwei unterschiedlichen Standorten abgesetzt wurden. Jede Gruppe bekam nun einen Stadtplan und eine dazugehörige Mission zugeteilt. Zielort war der Saarlouiser Weihnachtsmarkt. Auf ihrem Weg dorthin, waren die Schüler*innen angehalten bestimmte Aufgaben zu erfüllen und Fragen zu beantworten: Unter anderem sollte bspw. das Schild der Städtepartnerschaft von Saarlouis und St. Nazaire gefunden werden, vor diesem ein Gruppenselfie gemacht werden und die Entfernung zwischen den beiden Städten auf dem Fragebogen notiert werden. Weitere Wegpunkte mit dazugehörigen Aufgaben waren die beiden Statuen des Soldaten Lacroix sowie des Marschalls Ney auf der Vauban-Insel, die Bastion VI, das Deutsche Tor, die Kasematten, das Tourismusbüro und das Geburtshaus Marschall Neys.

Nach erfolgreich abgeschlossenen Missionen fanden sich beide Gruppen auf dem Kleinen Markt wieder.

Die Schüler*innen hatten sich ihre Freizeit redlich verdient und so verteilte sich alles. Viele kauften noch die letzten Weihnachtsgeschenke ein oder ließen sich unter den bunten Lichtern der Weihnachtsdekoration einen Kinderpunsch schmecken.

Die Begegnung endete mit der Verabschiedung in Saarlouis; von hier traten unsere französischen Freunde direkt den Heimweg an. Frau Weirich und Frau Menke fuhren mit ihren Schüler*innen im Zug zurück nach Merzig.

Wir freuen uns schon auf unser nächstes Treffen im März.

À bientôt!

Ausdrucksstarke Zusammenarbeit zum Thema Beruf

Kunst-AG der Jean-François-Boch-Schule übergibt Bild an Jobcenter Merzig

Am Rande einer Sitzung des Verwaltungsrates übergab die Kunst AG der Jean-François-Boch-Schule ein für das Jobcenter angefertigtes Gemälde. Das Bild war in einem Workshop der AG unter der Leitung von Studienrätin Suzanne Frey entstanden. Die Malschule Wormsbecher (Losheim) hatte den Schülerinnen ein Atelier zur Verfügung gestellt.

Vorausgegangen war eine Bitte des Jobcenters an das Merziger Berufsbildungszentrum, ein Bild zu fertigen, das nicht nur den Eingangsbereich aufwerten, sondern auch die Kunden des Jobcenters freundlich empfangen sollte. Nach kurzer Beratung und ersten Entwürfen entschied man sich für ein abstraktes Kunstwerk mit Acryl auf Leinwand, auf dessen farbige Felder positive Begriffe aus dem Bereich Beruf aufgebracht wurden. Auf diese Weise möchten die jungen Künstlerinnen Anna Hauke, Lena Hauke, Anna-Lena Fritz und Leoni Nittler die Wertigkeit von Beruf und Arbeit für das Leben des Menschen zum Ausdruck bringen und vor allem junge Menschen ermutigen, ihre Pläne zielstrebig zu verfolgen.

Der Übergabe durch die vier Schülerinnen und die Leiterin der Kunst AG Studienrätin Suzanne Frey wohnten neben dem Geschäftsführer des Jobcenters Merzig-Wadern Markus Görgen und Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich auch der Leiter der Agentur für Arbeit des Saarlandes Jürgen Haßdenteufel, Landrätin, Frau Daniela Schlegel-Friedrich sowie Teamleiter Frank Ruschel bei. Von den Anwesenden erhielten die Künstlerinnen zahlreiche lobenden Worte für das ausdrucksstarke Kunstwerk, das sich harmonisch an seinen neuen Platz in die Umgebung einfügt.

HIV-Prävention anlässlich des Welt-Aids-Tages (04.12.2019)

Die HIV-Prävention ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Schullebens an der Jean François Boch Schule Merzig. Auch in diesem Jahr fanden in der Woche nach dem Welt-Aids-Tag mehrere Aktionen statt, um die Schüler*innen über HIV und Aids zu informieren und sie für die wichtige Thematik zu sensibilisieren.

Rote Schleifen und von Schüler*innen erstellte Plakate schmückten eine Woche lang den Eingangsbereich und die Pausenhalle des Standortes Waldstraße. Mit dieser Plakatausstellung

soll auf die tödliche Immunschwächekrankheit Aids aufmerksam gemacht werden. Neben Begriffserklärungen informieren die Plakate insbesondere über Ansteckungswege und Schutzmaßnahmen vor HIV.

Am 04.12. konnten die Schüler*innen des Standortes Waldstraße den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes Merzig-Wadern an einem Informationsstand alle ihre Fragen stellen und wurden kompetent und zielgruppengerecht beraten.

Zudem fanden in den vier BGS-Klassen und den beiden SPF 10-Klassen Unterrichtsstunden zum Thema HIV und Aids statt. Jenny Schillo vom Gesundheitsamt Merzig-Wadern informierte über Ansteckungswege, Risikofaktoren und Schutz vor HIV. Dabei wurde den Schüler*innen klar, dass Kondome der beste Schutz vor einer HIV-Infektion sind. Demzufolge war deren korrekte Anwendung ein zentraler Inhalt der Unterrichtsstunde.

Auch für das kommende Jahr sind wieder Aktionen geplant, denn nach wie vor gilt: Prävention ist der einzig wirksame Schutz vor HIV! Darüber hinaus ist es ein wichtiges Anliegen der Jean François Boch Schule, durch gezielte Aufklärung der Schüler*innen die soziale Ausgrenzung von HIV-Infizierten zu verhindern.

SAP an der Jean-François-Boch-Schule

Die in Walldorf sitzende SAP SE ist unangefochtener Weltmarktführer im Bereich der integrierten Unternehmenssoftware. Für Schülerinnen und Schüler, die sich später auf dem Arbeitsmarkt behaupten wollen, ist eine Qualifikation in SAP zu einem bedeutenden Vorteil geworden.

Seit September dieses Jahres ist es amtlich. Als eine der ersten beruflichen Schulen im Saarland haben wir einen Vertrag mit SAP4SchoolIUS ( http://sap4school-ius.integrus.de/ ) des Landesinstituts für Schulentwicklung (LfS) Baden-Württemberg geschlossen, der es uns ermöglicht SAP, im Unterricht einzusetzen.

Unser SAP-Team, bestehend aus den Kollegen Herrn Emmrich und Herrn Redler, hat hierzu an einer mehrtägigen SAP4SchoolIUS-Schulung in Esslingen teilgenommen. Die Planungen für das kommende Schuljahr rund um den Einsatz von SAP an der Jean-François-Boch-Schule laufen bereits.

Weitere Informationen folgen.

Workshop Merzig INTERNATIONALES KUNSTATELIER - „Kunst mittendrin“

Der Workshop INTERNATIONALES KUNSTATELIER - „Kunst mittendrin“ findet im Zeitraum

4. Dezember 2019 bis 4. März 2020 statt und gliedert sich in acht Termine zu je vier Stunden. Der Gesamtumfang beträgt 32 Stunden. Teilnahme und Material ist für die Jugendlichen bis 18 Jahre kostenlos.

Jeweils mittwochs um 14:30 Uhr findet der Workshop im Kunstatelier der Jean-François-Boch-Schule statt. In einer kreativen lockeren Atmosphäre regen verschiedene Materialien zum Experimentieren und künstlerischen Arbeiten an.

Der erste Termin dient vor allem der Vorstellung der Workshop-Inhalte und dem gegenseitigen Kennenlernen. Nach dem Mittagssnack werden Vorschläge und Ideen gesammelt. Danach wird experimentiert und erste Skizzen entstehen.

Im DigiLab der CEB Merzig- Hilbringen können die entstandenen Kunstwerke digital bearbeitet werden, entstandene Fotografien bearbeitet und Videobeiträge geschnitten und abgeschlossen werden. Projektträger ist der Verein „Integration durch Demokratie e.V.“.

Der gesamte Workshop wird von einer erfahrenen und qualifizierten Kunstdozentin geleitet. Die Jugendlichen erhalten ein Teilnehmerzertifikat. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt, um Anmeldung wird unter info@bbz-merzig.de gebeten.

Besuch aus dem saarländischen Landtag

Die neu begründete Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherakademie) an der Jean-François-Boch-Schule in Merzig stößt auf breites Interesse, und das nicht nur bei Schüler*innen. Die Landtagsabgeordnete Martina Holzner (SPD) besuchte uns vor Kurzem und informierte sich über die Erfahrungen beim Aufbau der neuen Schulform in Merzig. Dabei unterhielt sie sich auch mit den Absolvent*innen des an diesem Tag anwesenden Vorkurses über deren Eindrücke. Frau Holzner zeigte sich beeindruckt über das große Interesse und begrüßte auch die Profilausrichtung der Akademie, die auf Mehrsprachigkeit (deutsch-französisch) sowie interkulturelle Pädagogik ausgerichtet ist.

Infos zur Erzieherakademie gibt’s hier auf der Homepage unter Infomaterial, den Flyer kann man sich unter http://www.bbz-merzig.de/broschueren/bro-afe.pdf herunterladen.

Schülerarbeitsgemeinschaft Lichtschwertchoreographie – die etwas andere AG

Schüler*innen der Jean François Boch-Schule besuchen auch in diesem Schuljahr wieder die Schüler AG Lichtschwertchoreographie. Einmal in der Woche trifft man sich für zwei Unterrichtsstunden in der Schulturnhalle und trainiert dort den Umgang mit einem „Lichtschwert“. Ziel ist dabei die gemeinsame Erarbeitung von imposanten und fantastischen Choreographien, die sowohl für den Betrachter als auch für die Beteiligten gleichermaßen beeindruckend wirken und Freude bereiten. Dabei lernen die Schüler*innen gegenseitige Rücksichtnahme und Anpassungsfähigkeit an wechselnde Trainingspartner*innen, während das eigene Bewegungsverhalten vor Augen geführt wird und die Bewegungskoordination und Ausdrucksstärke verbessert werden.

Geleitet wird die AG von Falko Marschall, Lehrer der Schule und gleichzeitig Mitgründer der Lichtschwertgruppe LIGHTWARS, welche seit nun mehr sechs Jahren Workshops in Lichtschwertkampf und -choreographie durchführt. In diesem Schuljahr erhält er erstmals Unterstützung von der Referendarin Sarah Hidlmayer, die ihre Begeisterung für die beeindruckenden Choreographien entdeckt hat. Der Startschuss für die Schüler AG fiel bereits im vergangenen Schuljahr, als sich sechs Schülerinnen und ein Schüler des beruflichen Gymnasiums wiederholt dafür einsetzten, eine solche AG ins Leben zu rufen. Seitdem erfreut sie sich großer Beliebtheit bei den Teilnehmern*innen, in diesem wie auch im vergangenen Schuljahr.

Lange Nacht der Industrie 2019 – Der E-Kurs BWL 13 war dabei! (24.09.2019)

Am Donnerstag, den 24.09.2019 nahmen wir, der E-Kurs BWL des Oberstufengymnasiums, gemeinsam mit unsere Tutorin Frau Fouache an der Langen Nacht der Industrie teil. Wir starteten in Saarlouis; von dort aus fuhren wir mit dem Bus zur „Gebrüder Meiser GmbH“. Als wir beim Unternehmen ankamen, konnten wir durch eine Präsentation einen ersten Einblick in das Unternehmen gewinnen. Es gehört zu den international führenden Anbietern von Gitter- und Blechprofilrosten, Stahl-Industriebelägen, Treppenanlagen sowie Straßensicherungs- und GFK-Systemen.
Nach der Präsentation, als die Nacht anbrach, begann die Führung mit „der Produktion eines Gitterrosts“. Diese Produktion besteht aus vielen Schritten, was wir alle nicht erwartet haben. Es hat uns außerdem überrascht, wie viele Arbeitskräfte benötigt werden, um ein einzelnes Gitterrost herzustellen. Während unseres Ausflugs begleitete uns ein Fernsehteam des SR1. Schüler von uns wurden interviewt und während der Führung für den Beitrag gefilmt.
Alles in allem war es ein sehr ereignisreichere Nacht.

(Angelina Sisamci, E-Kurs BWL 13)

"Chefin im Handwerk" – Roadshow zu Gast bei der Jean-François-Boch-Schule (16.09. - 04.10.2019)

IQ vor Ort in Merzig, die Kreisstadt Merzig, die Gleichstellungsstelle des Landkreises Merzig-Wadern und die Jean-François-Boch-Schule Merzig präsentieren vom 16. September bis zum 4. Oktober 2019 die interaktive Ausstellung „Chefin im Handwerk“. Durch mehrere Veranstaltungen werden junge Frauen die beruflichen Perspektiven einer Selbständigen im Handwerk aufgezeigt. Den Anfang bildete eine Talkrunde mit Handwerksunternehmerinnen und Fachleuten. Der hauptamtliche Beigeordnete der Kreisstadt Merzig Dieter Ernst und Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich freuten sich über das rege Interesse der gut 50 Besucherinnen.

Zwar sind Frauen im Handwerk und speziell auch in Führungspositionen im Handwerk nach wie vor unterrepräsentiert, jedoch tragen sie bereits heute entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg von Handwerksunternehmen bei, und das nicht nur in typischen Frauenberufen. Leider stellen sich viele Handwerksberufe auch heute noch als klassische ‚Männerdomänen‘ in der Öffentlichkeit dar, und die mangelnde Präsenz von Frauen ist nicht zuletzt Folge fehlender Vorbilder.

Das Ziel der Aktionstage und der Roadshow ist es, mehr junge Frauen – insbesondere auch mit Migrationshintergrund – für Führungspositionen im Handwerk zu begeistern und sie für das Handwerk zu begeistern, wo Frauen beispielsweise als Unternehmenschefin oder Meisterin maßgeblich Verantwortung tragen und übernehmen.

In mehreren Veranstaltungen werden weibliche Vorbilder vorgestellt und Wege aufgezeigt. Genau hier setzt auch die Roadshow an. Durch die innovative und deutschlandweit wandernde Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird das Thema „Chefin im Handwerk“ medial sichtbar und interaktiv erfahrbar.

Die Aktionstage wurden eröffnet mit einer TalkrundeModerierten Veranstaltungen bieten zudem ein interessantes Rahmenprogramm: lokale Vorbilder und Chefinnen stellen sich in einer Talkrunde vor, Fachleuten diskutieren über wichtige Fragen und auch zum Thema ‚Existenzgründung‘ wird in Form von Praxisbeispielen informiert. Außerdem werden ganz spezifische Aspekte von Frauen in Führungsrollen, Karrieren im Handwerk, Frauen mit Migrationshintergrund und auch die entsprechenden Zukunftschancen in den einzelnen Gewerken für junge Frauen thematisiert.


Hinweis:

30. September 2019, 18 Uhr:

Infoveranstaltung „Existenzgründung im Handwerk“

mit dem IQ Gründungsbüro Saarland, der Gründungslotsin für Migrantinnen und Migranten und der Modedesignerin Avesta Isso

Staffel-Triathlon der Kommunen in Lebach 2019: Unsere Schule war wieder dabei! (07.09.2019)

Wie in den vergangenen Jahren war die Jean-François-Boch-Schule erneut beim 8. Staffeltriathlon der Kommunen an 07.09.2019 in Lebach mit am Start. Bei dieser Veranstaltung gilt es, einen Triathlon aus 200m Schwimmen, 15 Km Mountainbike fahren und 5,5 km Laufen in Form einer Staffel mit drei Starter*innen zu bewältigen.

Die Jean-François-Boch-Schule stellte mit vier Teams einen bunten Mix aus Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleiter und Schulsekretärin.

Die beiden Männermannschaften konnten sich im 54 Mannschaften starken Feld im ersten Viertel behaupten: Das Schülerteam BBZ Merzig 1 mit Philipp Schauer (Schwimmen), Jannik Jacobs (Rad), und Fabian Kettern (Laufen) erreichte den Rang 9 und das Lehrer-Schulleiter-Team (Markus Schreier, Fabian Schiffer und Andreas Nikolaus Heinrich) belegte den 11. Platz. Das Lehrerinnen-Schülerin-Team BBZ Merzig 4 mit Yvonne Puster, Lea Feilen und Carina Altmeyer erreichte den dritten Platz in ihrer Kategorie. In der Mixed-Wertung kamen Sabine Hoffeld, Eric Biehler und Jürgen Laux auf den zweiten Platz.

Besuch Herr Shefi – Holocaust-Überlebender (28.06.2019)

„Ihr seid nicht dafür verantwortlich, was passiert ist. Aber ihr seid dafür verantwortlich, dass es nicht vergessen wird und man daraus lernt!“ Mit diesen Worten erläuterte der israelische Holocaustüberlebende George Shefi bei seinem Besuch am 28. Juni 2019 an der Jean François Boch Schule in Merzig den Schülerinnen und Schülern der 12er-Geschichtskurse, warum es wichtig ist, die Zeit der Jahre 1933 bis 1945 nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dabei nutzte er das Zeitzeugengespräch mit den Jugendlichen, um die Folgen der wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Exklusion einer Bevölkerungsgruppe, in seinem Fall der Juden, an seinem persönlichen Beispiel zu präsentieren.

George Shefi, der als Georg Spiegeglas 1931 in Berlin als Sohn einer Österreicherin und eines Russen geboren wurde, erlebte die Anfangsjahre des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland bis zur Reichspogromnacht 1938 aus nächster Nähe mit. Als Angehöriger der von den Nationalsozialisten zunehmend verfolgten jüdischen Bevölkerungsgruppe war er dabei dem immer stärker werdenden Verfolgungsdruck durch die Obrigkeit und die Gesellschaft in Deutschland ausgesetzt. Nach dem Gewaltexzess vom 9. November 1938, als in Deutschland zahlreiche Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäft geplündert und jüdische Mitmenschen verhaftet und ermordet wurden, gelang es der Familie Shefi, George in einem vom Erzbischof von Canterbury organisierten Kindertransport nach England zu bringen. Dabei musste er seine engsten Angehörigen in Deutschland zurücklassen – ein Abschied für immer, da diese später im Vernichtungslager Ausschwitz ermordet wurden.

Shefi berichtete im Gespräch besonders eindrucksvoll von den Fluchterfahrungen, die ihn für sein weiteres Leben prägen sollten. Getrennt von der Familie in Deutschland und ohne Sprachkenntnisse musste er sich in einer für ihn völlig fremden Welt zurechtfinden. Er erzählte von den alltäglichen Lebensumständen in England, von der Aufnahme bei einem Onkel in Amerika gegen Ende des Krieges und der Übersiedlung nach Israel, das seine neue Heimat werden sollte. Dabei verknüpfte er die Erzählungen immer wieder mit persönlichen Anekdoten und verstärkte sie im Anschluss mit Fotografien aus dem eigenen Familienalbum. Den Schülerinnen und Schülern gab es zum Abschluss für den weiteren Lebensweg mit, dass sie sich nicht schuldig fühlen müssen für das, was vor 80 Jahren in Deutschland geschah, sie dennoch aber die Aufgabe haben, die Erinnerungen an diese Zeit aufrecht zu erhalten und Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.

Abschluss Handelsschule 2019

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten die diesjährigen Absolventen der Handelsschule ihre Abschlusszeugnisse, welche auch den Mittleren Bildungsabschluss ausweisen. Durch den Besuch der zweijährigen Berufsfachschule haben sich die jungen Menschen auf eine kaufmännische Berufsausbildung oder den Besuch der Fachoberschule Wirtschaft vorbereitet. Auch der direkte Übergang in das berufliche Oberstufengymnasium der Jean-François-Boch-Schule ist möglich, wenn der Notendurchschnitt entsprechend gut ausfällt.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich, Abteilungsleiter Torsten Rehlinger sowie die Lehrkräfte Nina Ludwig, Lisa Colbus und Dominick Gergen gratulierten den Absolventinnen und Absolventen für den erfolgreichen Abschluss. Nina Ludwig beleuchtete in einem Redebeitrag die zurückliegenden beiden Schuljahre, die nun mit dem Abschlusszeugnis besiegelt werden, und dankte den Schülerinnen und Schülern für das gute Miteinander.

Im einzelnen haben den Abschluss erreicht:

Gül-Bahar Akan, Tim Benning, Julie-Christine Brandt, Cindy Brill, Fabio Catalao, Arno Da Silva Poças-Klein, William-John Eckardt, Leyla El-Hassan, Nina Houtsch, Donard Idrizi-Muqolli, Mike Janikowski, Justin Johannes, Victoria Elizabeth Kiefer, Steven Kran, Nico Lempas, Qing Long Li, Kerem Okatar, Alexander Oliveira Mendes dos Santos, Leo Reichert, Nico Frank Scholer, Alexander Stehly, Justine Steinmetz, Mathias Strupp, Ahmad Tahhan, Elisa Urig, Johanna Wehner und Julie Wiegert

Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 2,1 war die Schülerin Leyla El-Hassan.

Ausbildung für junge Geflüchtete in den Bereichen Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege

Der Bedarf an Fachkräften in Pflegeberufen ist groß, vor allem steigt die Nachfrage nach ambulanter und häuslicher Betreuung in den Bereichen Hauswirtschaft und Pflege.
Ein Tätigkeitsbereich mit guten Berufsaussichten – auch für junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund.

Bereits seit 2003 vermittelt die Jean-François-Boch-Schule in der Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB) eine berufliche Qualifikation in den Bereichen Haushaltsführung, Ernährung, Pflege und Betreuung von Senioren und Behinderten.

Um auch junge Geflüchtete verstärkt in diesem Bereich auszubilden, nimmt die HAB am Modellprojekt INGE (Integration und Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen) teil, das von saaris e.V. koordiniert und durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziert und begleitet wird.
Schülerinnen und Schüler der HAB mit Flucht- und Migrationshintergrund erhalten ab dem kommenden Schuljahr eine intensive Sprachförderung bis zum Niveau B2 des GeR mit speziellem Schwerpunkt auf sprachlicher Handlungskompetenz in Pflegeberufen. Zudem finden eine intensive Begleitung und Betreuung bis zum Schulabschluss bei allen Fragen rund um den Schul- und Praktikumsalltag statt. Diese umfasst beispielsweise Unterstützung bei der Praktikumssuchte, bei Erstellung von Bewerbungsunterlagen und Hilfestellung bei der Beantragung finanzieller Förderung.

Mit erfolgreichem Abschluss der 2,5jährigen schulischen Ausbildung verfügen die Schülerinnen und Schüler über eine Qualifikation für eine berufliche Tätigkeit in der stationären und ambulanten Pflege, im hauswirtschaftlichen Bereich sowie in Privathaushalten. Zudem können sie mit einem bestimmten Notenprofil den mittleren Bildungsabschluss erwerben und verfügen dann über eine ideale Vorbereitung für eine Ausbildung in pflegerischen, hauswirtschaftlichen oder medizinischen Berufen.

Weitere Informationen zur Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB):

http://www.bbz-merzig.de/broschueren/bro-hab.pdf

Abschlussfeier der Abiturienten 2019 unter dem Motto: „Circus Abigalli – Die Stars verlassen die Manege“ (22.06.2019)

Unter dem Motto „Circus Abigalli – Die Stars verlassen die Manege“ fanden am Samstagabend, 22.06.2019, die Feierlichkeiten der Abiturienten 2019 in der Stadthalle in Merzig statt: 34 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife.

Alle anwesenden Absolventen strahlten glücklich, da auf das finale Ziel „Abitur“ drei Jahre lang hingearbeitet wurde; heute Abend erhielten alle endlich den Lohn für ihr hartes Arbeiten.

Durch das Programm führten die Abiturienten Emma Scheid und Alex Jilke.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten durch „Shape of you“ vom Chor um Frau Spanier und Herrn Seiler.

Die diesjährige Eröffnungsrede hielt Frau Landrätin Daniela Schlegel Friedrich.

Neben Begrüßungen und der Abschlussrede des Schulleiters Andreas N. Heinrich, folgte die Ansprache der diesjährigen Tutoren Frauke Struckmeier-Möller, Ulrich Seiler und Dieter Schumacher, um ihre Absolventen würdevoll ins „Leben“ zu entlassen; im Anschluss gab es die lang ersehnten Abschlusszeugnisse durch die drei Tutoren.

Im weiteren Verlauf der Feier wurden die Besten des Abends geehrt: Unter den 34 Schülerinnen und Schülern setzten sich Daniel Probst (Oberstufengymnasium, Bereich Gesundheit und Soziales) und Matthias Prim (Oberstufengymnasium, Bereich Wirtschaft) als die Besten durch; Daniel Probst als Allerbester seines Jahrgangs erhielt auch vom Schulförderverein einen Buchpreis.

In den jeweiligen beruflichen Profilfächern, den sogenannten Erweiterungskursen, überzeugten mit besten Ergebnissen im Fach Gesundheit Daniel Probst, im Fach Pädagogik/Psychologie Sofie Zimmer sowie im Fach BWL Theresa Frank.

Die nachfolgende Schülerrede hielt Marleen Burger. Es folgte ein kurzer Rückblick auf die gemeinsame Abiturzeit, in denen alle als Gruppe viel erlebt und gemeistert haben.

Danach bot die Tanzgruppe einen Tanz auf „Get Lucky“ und der Chor später sang „Sweet Dreams“.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung freuten sich alle, bei netten Gesprächen den Abend ausklingen zu lassen und das bestandene Reifezeugnis gebührend zu feiern.

Abschlussfeier der Fachoberschüler Gesundheit und Soziales, Technik und Wirtschaft 2018 (21.06.2019)

Am Freitagabend, 21.06.2019, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschulabsolventen 2019 in der Stadthalle in Merzig statt.

131 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Fachhochschulreife.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Durch die Feierlichkeiten moderierten Heidi Saad und Sven Fontaine.

Michelle Leya leitete zu Beginn mit „I don`t wanna be you“ in die Feierlichkeiten ein.

Im Anschluss daran wurden die Besten geehrt: Unter den 131 Schülerinnen und Schülern setzten sich Jan Benzschawel und Christopher Beiling aus der FOS Technik mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen durch. Beide wurde auch als Allerbeste vom Schulförderverein geehrt.

Die Beste in der Fachoberschule Wirtschaft war Josefin Kaufmann, beste Absolventin der FOS Gesundheit und Soziales war Leonie Schubert.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Lea Jäger (Gesundheit/Pflege), Jan Benzschawel und Christopher Beiling (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Greta Josutis (BWL, Rechnungswesen und VWL).

Es folgte „My Way“ – gesanglich interpretiert durch Sven Fontaine.

Nun erhielten die Absolventen endlich ihre lang ersehnten Zeugnisse:

Zuerst waren die Absolventen der FOS Technik an der Reihe; es folgte die Ausgabe der Abschlusszeugnisse der FOS Wirtschaft.

Anschließend sang Heidi Saad „Wie soll ein Mensch das ertragen.“.

Danach bekamen alle Fachoberschüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales ihre Zeugnisse, gefolgt von Bildercollagen und Videoauszügen der vergangenen zwei Schuljahre.

Danach hielt Sven Fontaine die Schüler-Abschlussrede. Er betonte, dass am heutigen Abend alle mit einem lachenden und einem weinenden Auge hier in der Stadthalle stehen würden, da es ein Abschied ist – ein Aufbruch zu etwas Neuem. Er appelliert an alle, dafür Mut zu zeigen und etwas zu riskieren.

Für Stimmung sorgte gegen Ende die Lehrerband um Yvonne Puster, Arno Kloster, Gerhard Klentsch und Thomas Kreutzer mit einem Song von CCR „Proud Mary“.

Die Veranstaltung klang nach dem offiziellen Teil im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

Besuch des Goethehauses in Frankfurt am Main (19.06.2019)

Am Mittwoch, 19.06.2019, besuchten die Deutschkurse des Oberstufengymnasiums 12 zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Baluktsian, Frau Schulien und Frau Reinert die Stadt Frankfurt am Main. Der Besuch des Goethehauses, dem Eltern- und Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, stand auf dem Programm.

Gegen elf Uhr erreichte die Gruppe das Goethehaus und startete mit einer Führung durch das ehemalige Wohnhaus. Dabei erfuhren alle - neben interessanten Fakten über das Leben der Familie Goethe - auch bemerkenswerte Einblicke in das Leben der Bevölkerung im 18. Jahrhundert. Es folgte zudem eine Kurzführung zu Werksentstehung und Rezeptionsgeschichte „Faust I“.

Johann Wolfgangs Mutter gebar sieben Kinder, von denen nur Johann Wolfgang und seine Schwester das Erwachsenenalter erreichten. Doch auch seine Schwester starb im Alter von nur 27 Jahren bei der Geburt ihres zweiten Kindes. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Goethe bestand aus vier Stockwerken und dem Dachgeschoss. Jedes Stockwerk hatte eine Größe von 140 qm, wobei das Treppenhaus ein Viertel der Gesamtfläche einnahm. Dies zeigte in der damaligen Zeit den Reichtum einer Familie. So bestand das Erdgeschoss z. B. aus Empfangszimmer, Esszimmer und Küche. In der Küche bestaunten alle die `original´ Wasserpumpe, die zum hauseigenen Brunnen führte. Solch eine Pumpe hatten in dieser Zeit nur die wohlhabendsten Bürger. Das zweite Stockwerk diente ausschließlich zum herrschaftlichen Gästeempfang. Besonders erstaunlich war, dass Johann Wolfgang um die 200 Hemden besaß und auch an kompletten Bettgarnituren mangelte es der Familie nicht. Sie besaßen um die 140 Stück. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Goethes nur drei Mal im Jahr ein Waschtag ausgerichtet wurde. Die übrigen Stockwerke dienten als Wohnräume für die Familie, das Dachgeschoss war für das Hauspersonal vorgesehen. Bemerkenswert war neben anderen alten Möbeln eine Standuhr mit vollkommen mechanischem Antrieb, die aber dennoch neben der sekundengenauen Uhrzeit gleichzeitig die Jahreszeit, den Tag, das Datum, den Mondkalender und viele weitere Informationen anzeigte. Zum Abschluss wurde das “Dichterzimmer“ dargeboten. Dieses Zimmer gehörte Johann Wolfgang Goethe, bis er für sein Studium umzog. In diesem Zimmer entstanden Meisterwerke wie “Götz von Berlichingen“ und “Die Leiden des jungen Werthers“. Außerdem befand sich im Nebenzimmer sein Puppentheater, welches ihm schon im Kindesalter die Liebe zum Theater näherbrachte. Weitere Besonderheiten waren ein fortschrittliches Heizsystem und die große Privatbibliothek des Vaters.

Nach der Führung durch das Haus wurden in einem Vortrag über den historischen Faust interessante Parallelen zur bereits gelesenen Lektüre “Faust 1 – Der Tragödie erster Teil“ aufgezeigt. Thematische Schwerpunkte bildeten die Kindsmörderin Susanna Brandt und der Alchemist Faust.

Nach diesen überaus interessanten Eindrücken ging es dann für alle in die Frankfurter Innenstadt: Einige gingen ausgiebig shoppen, wiederum andere Schüler erkundeten die Stadt bei leckerem Burgeressen.
“Das war ein schöner und informativer Ausflug“ stimmten alle, einschließlich der Lehrerinnen, zum Ende überein.

Experiment: Nachhaltig durch den grünen Kreis

Am Donnerstag, den 13.06. stiegen 13 unerschrockene Schüler*Innen des Seminarfachs „Gesunder Geist in gesundem Körper“ sowie des E-Kurses „Gesundheit“ der zwölften Klassenstufe des Beruflichen Oberstufengymnasiums mit den Lehrern Maik Bösen und Eric Biehler in Merzig in den Bus, um zu einem nachhaltigen Experiment aufzubrechen: In zwei Tagen waren 36 km Fußweg über den Saar-Hundsrück-Steig von Perl nach Mettlach zurückzulegen. Dazu kein fließendes Wasser, keinen Strom und die Übernachtung im „Niemandsland“ zwischen Hellendorf und Büschdorf.

Die Wanderung begann im beschaulichen Weinort Perl und nach kurzem, aber steilen Anstieg gab es bereits die erste Pause bei herrlicher Aussicht über das Dreiländereck. Es folgten schmale, steile Pfade, die ziemlich anstrengend und teilweise verwirrend waren. Dabei ging kreuz und quer über den Hammelsberg und schließlich an der französischen Grenze auch einmal im Kreis. Nach dem Motto: „Jeder Schritt hält fit“ bzw. „Jeder Gang macht schlank“ und mit den malerischen Kühltürmen von Cattenom im Blick, konnte das jedoch der Stimmung keinen Abbruch tun. Die letzten Zweifler wurden schließlich durch den herrlichen Anblick der wilden Orchideen (mehr oder weniger) besänftigt.

Danach ging es abwechselnd durch Felder, Wälder und über Wiesen bis kurz vor Borg. Hier lud eine kleine Bank zu Mittagspause mit Essen und Trinken ein. Als erstes Anzeichen der Erschöpfung wurde die Straßenkreuzung mit Rucksäcken und daneben liegenden Wander*Innen völlig belagert, welches meist zu Belustigung und teilweise zum Unmut der lokalen Bevölkerung führte, welche diese Feldwege offenbar als Abkürzung nach Eft nutzt. Herr Bösen zauberte aus seinem Rucksack einige Becher hervor und in kurzer Zeit war der „Cup-Song“ einstudiert. Jedoch drängten die Pollenallergiker zum Aufbruch, da der Rastplatz komplett von Getreidefeldern umgeben war.

Etwas erholt, aber nun schon mit müden Füßen ging es auf das letzte Teilstück über den Villa-Borg-Trail (und die Nutzung der sanitären Anlagen der Villa Borg), zum nur noch wenigen Kilometer entfernten Büschdorf. Nach insgesamt etwa 20 Kilometern und einigen Aufgaben von Herrn Sportlehrer Maik Bösen war die erste Etappe gegen 17 Uhr geschafft.

Inmitten von Wald und Wiesen (vielen Dank hier an die Gemeinde Perl für die Erlaubnis!) wurde das Nachtlager mit Zelten, improvisiertem Schwenkgestell, gesammeltem Holz und rudimentären Bänken aufgebaut. Das unerwartete Gewitter zog schnell vorüber. Es folgte ein kurzweiliger Abend bei Musik, verschiedenen Spielen, Grillen und Stockbrot (mit Kräutern bzw. Knoblauch) und so waren die „Strapazen“ des Tages schnell vergessen. Es folgte eine kurze Visite von Herrn Schulleiter Andreas Heinrich, welcher sich vom einfach-rustikalen Aufbau des Zeltlagers überzeugen konnte.

Am nächsten Morgen um 7 Uhr wurde die Gruppe und die benachbarte Froschsippe von den sanften Klängen der Punkband „The Offspring“ aus dem Schlaf geweckt und nach kurzem Frühstück war der Zeltplatz wieder so ordentlich, wie am Tag zuvor. Eine weitere Aufgabe aus dem unerschöpflichen Fundus von Herrn Bösen und einigen Versuchen auf der mitgebrachten Slack-Line waren schnell gemeistert und schon ging es auf das zweite Teilstück via Tünsdorf und Orscholz nach Mettlach. Die Müdigkeit des ersten Tages, kombiniert mit der schwülen Wärme sowie des hohen Wandertempos der hier nicht namentlich genannten Orscholzerin mit den Initialen K.G. begann an der Moral der Wandergruppe zu nagen, sodass der herrlich Ausblick über Nohn, von der Lourdes-Grotte in Obertünsdorf aus (welche während der Wanderung mehrfach von Lehrer Biehler mit Vorschusslorbeeren belegt worden war), nicht so recht gewürdigt wurde.

Weitere Hindernisse stellten sich der heroisch wandernden Gruppe entgegen: Finstere Mitarbeiter der „Neumühle“ versuchten mit entrückten Blicken, blanken Füße in Zehenlatschen und unverständlich formulierten Hinweisen, den Fortgang der Wanderung zu behindern. Pollen bereiteten den Allergikern wieder Mühe und dann fand sich im Wandergepäck zunehmend ungesunder Proviant, voll von kurzkettigen Zuckern samt künstlicher Farb- und Aromastoffen, welche den Zähnen und der Bauspeicheldrüse zusetzten.

In Orscholz verkleinerte sich die Gruppe aus verschiedenen Gründen ein wenig und es ging weiter zum Aussichtspunkt Cloef und schließlich durch den Wald hinunter nach Mettlach. Gestärkt durch ein Eis und mit nun 36 km in den Beinen kam es dann noch zu einen Show-Down der besonderen Art: Der Zug nach Merzig fuhr ausnahmsweise auf dem gegenüberliegenden Gleis ab und so arteten die letzten Meter zu einem furiosen Sprintfinale entlang des Mettlacher Bahnhofs aus. Die Sieger im Zug hießen: „Seminarfach 1“ und „E-Kurs Gesundheit“.

Ein Stück Erinnerungsarbeit: Ein Gedenkstein mit bedeutungsvoller Inschrift

In Zusammenarbeit mit der CEB-Akademie haben Schülerinnen und Schüler der Jean-François-Boch-Schule letzte Woche am Tag der offenen Gesellschaft gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten Stephan Toscani und einigen Gästen einen Gedenkstein mit der bedeutungsvollen Inschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar" enthüllt. Dieser soll an die NS-Zeit erinnern. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler ein Demokratiegespräch organisiert und sich somit bei leckeren selbstgebackenen Waffeln, Kaffee und erfrischenden Getränken in den Räumlichkeiten der CEB ausgetauscht.

Die teilnehmenden Klassen waren das S/BGS-1, das T-BGJ-2 und der Grundkurs Geschichte. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler durch Frau Barth, Frau Gimmler, Herrn Steinborn, Herrn Dornhöfer und Herrn Klensch.

Tag der offenen Tür im Einzelhandel an der Jean-François-Boch-Schule (24.05.2019)

Am Freitag, den 24.05.2019, gestalteten unsere Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres, Verkäufer Klasse 11, sowie unsere Auszubildenden des dritten Jahres, Kaufleute im Einzelhandel, den ersten Tag der offenen Tür im Einzelhandel an unserer Schule. Neben Ausbildungsbetrieben nahmen auch Klassen unserer Handelsschule, Fachlehrer sowie Mitglieder des Prüfungsausschusses an der Veranstaltung teil.

Die Auszubildenden präsentierten an „Thementischen“ Lerninhalte aus dem Lehrplan sowie Ergebnisse von durchgeführten Projekten: die Ausrichtung des Adventscafés 2017, die Erstellung von Business-Plänen mit eigenen Geschäftsideen, französische Geschäfts- und Produktvorstellungen, Angebotsvergleiche zu verschiedenen Nahrungsmitteln, die jährliche Falschgeldschulung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank und die Durchführung des Visual-Merchandising Workshops in Kooperation mit dem Modehaus Ronellenfitsch, Gate 16 und FZwo. Neben den zahlreichen Themen stellten einige Auszubildende „live“ Produkte aus den Betrieben vor.

Im „Gesundheitsraum“ demonstrierte Sportlehrer Maik Bösen Techniken des Bückens, Hebens und Tragens genauso wie gymnastische Lockerungsübungen am Arbeitsplatz. Die Teilnehmer dieses kurzen Bewegungsprogramms waren begeistert!

Ein attraktiver Werkzeugkoffer für eine Maler- und Lackiererin

Im Rahmen des Programms „Du hast es drauf – zeig‘s uns!“ unterstützt die Sto-Stiftung bundesweit talentierte und motivierte Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk. Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Förderwettbewerb sind der Notendurchschnitt und die sozialen Kompetenzen der Schüler. Zu den 100 Stipendiaten gehörte in diesem Jahr Jana Kiefer aus Merzig, die derzeit das dritte Ausbildungsjahr zur Malerin und Lackiererin an unserer Schule absolviert. Als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen durfte sie sich über den grünen Werkzeugkoffer der Sto-Stiftung freuen, der mit hochwertigem Malerwerkzeug der Firma Storch ausgestattet ist. Zudem erhielt sie mehrere Fachbücher, die ihr zur optimalen Vorbereitung auf die Gesellenprüfung dienen.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich würdigte die besonderen Leistungen der Schülerin und resümierte: „Schüler wie Jana Kiefer fungieren als Multiplikatoren und motivieren andere, sich für eine Ausbildung im Handwerk zu entscheiden.“ Des Weiteren lobte er das Engagement der Fachlehrkräfte – insbesondere das von Studienrat Edgar Hoff, der in den vergangenen Jahren immer wieder die Teilnahme von Schülern der Jean-François-Boch-Schule für das Förderprogramm initiierte. Die Schulleitung und die Kollegen der Malerabteilung wünschten der Schülerin für die bevorstehende Gesellenprüfung viel Erfolg. Auf die Frage nach ihren beruflichen Zielen gab Jana Kiefer an, dass sie nach dem Erwerb ihres Gesellenbriefs zunächst als Malerin in ihrem Ausbildungsbetrieb Maler Weber in Besseringen tätig sein wolle, um weiterhin berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Zu gegebener Zeit könne sie sich vorstellen, die Meisterausbildung zu absolvieren.

Zugang zur Berufsausbildung für junge Geflüchtete

Landkreis, Saarland und EU fördern Kompetenzzentrum an der Jean-François-Boch-Schule

Im Beisein von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich wurde am Merziger Berufsbildungszentrum, der Jean-François-Boch-Schule, ein Kompetenzzentrum für berufliche Erprobung und Qualifizierung potentieller Auszubildender in kleinen und mittleren Betrieben eröffnet. Hier sollen künftig jugendliche Geflüchtete auf eine Berufsausbildung in den Bereichen Pflege, Handel, Touristik und Körperpflege vorbereitet werden. Schlegel-Friedrich misst dieser Investition sowohl wirtschaftsfördernde als auch sozialpolitische Bedeutung zu. Die berufliche Integration von Geflüchteten sieht sie als wichtige Aufgabe aller Akteure der beruflichen Bildung.

Die Errichtung des Kompetenzzentrums war möglich geworden, nachdem die Europäische Union – im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) –, das Saarland und der Landkreis Merzig-Wadern Mittel zur Finanzierung von Kompetenzzentren an beruflichen Schulen bereitgestellt hatten. Investitionen zum Ausbau der öffentlichen Berufsbildungszentren zu Innovations- und Zukunftszentren werden im Rahmen des Programms Investitionen in Wachstum und Beschäftigung zu 50 % aus EFRE-Mitteln kofinanziert, jeweils 25 % kommen aus Landesmitteln und dem Landkreishaushalt. Für dieses Projekt wurden mehr als 40.000 € eingebracht, um die Lernausstattung in den genannten Wirtschaftsfeldern zu erneuern und auszuweiten. So wurde der Trainingsraum für die Kranken- und Altenpflege mit moderner Pflegetechnik ausgestattet, eine mobile Einheit für den Einsatz von Tablets im Unterricht beschafft und der Bereich der Textil- und Wäschepflege modernisiert. Letzterer ist Bestandteil der Vorqualifizierung für Gastronomie- und Hotellerieberufe, ein wesentlicher Wachstumsmarkt des Landkreises.

„Mit dieser Investition“, resümiert Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, „trägt der Landkreis dazu bei, den Fachkräftenachwuchs für kleine und mittlere Unternehmen zu sichern.“ Gleichzeitig sei es gesellschaftlich und sozialpolitisch wichtig, jugendlichen Geflüchteten eine berufliche Perspektive in der Region aufzubauen. An der Jean-François-Boch-Schule haben in den vergangenen Jahren bereits mehr als zweihundert Jugendliche mit Fluchtbiographie unterschiedliche Schulformen durchlaufen. Gerade die Zuführung zur dualen Berufsausbildung hat sich dabei als bedeutsame Schwelle erwiesen. Vor diesem Hintergrund zeigt sich Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich dankbar für die weitere Investition an seiner Schule, die sich nach seiner Überzeugung in den kommenden Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft des Kreises mehrfach bezahlt machen wird.

Weitere Informationen:

www.boch.schule

www.merzig-wadern.de

Knaxx Sportfest 2019 und wir waren dabei!  (09.05.2019)

Beim diesjährigen Knaxx Sportfest waren wieder zwei Klassen unserer Schule zur Unterstützung und Betreuung von verschiedenen Sport- und Spielstationen dabei. Die beiden Klassen T-VK 1.1 und S-SPF10.2 waren am Veranstaltungstag von 8.00 bis 13.00 Uhr mit den Sportlehrern Fabian Schiffer und Maik Bösen im Blättelbornstadion und trafen dort auf viele motivierte und sportbegeisterte Drittklässler aus unserem Landkreis. Die Aufgaben für unsere Schülerinnen und Schülern bestanden im Auf- und Abbau der ihnen anfänglich zugeteilten Spielstationen, der Anleitung und Vermittlung der jeweiligen Spielidee sowie der Interaktion mit den jeweiligen Grundschülern, die im steten Wechsel von Station zu Station zogen. In Kooperation mit Betreuungsschülerinnen und -schülern des Gymnasiums am Stefansberg gelang eine tolle Zusammenarbeit. Besonders unsere geflüchteten Schülerinnen und Schüler der VK-Klasse profitierten von diesem Schultag, da sie durch ihren Einsatz ihr Sprachniveau nochmals verbessern konnten.

Kursfahrt nach Paris (29.-30-04.2019)

Ici, une petite rétrospective de notre voyage.

Am Montagmorgen, dem 29.04.2019 fuhren wir (Französischkurse Ogym 11 und 12) mit unserer Lehrerin Frau Mügge und Frau Menke mit dem ICE nach Paris. Nach der Ankunft bekamen wir Zeit, das Forum Les Halles zu erkunden. Danach sahen wir die Notre Dame und den Louvre. Zeit zum Shoppen hatten wir auf den Champs-Élysées. Einige von uns sind auf den Arc de Triomphe gegangen, von dem man eine schöne Aussicht über Paris hat. Quelle belle ville! Nach einem leckeren, gemeinsamen Abendessen im Quartier Latin fuhren wir mit der Metro zum Eiffelturm. Alle waren vom hell leuchtenden Wahrzeichen von Paris sehr begeistert.
Am Dienstagmorgen stand der Besuch der Basilika Sacré-Cœur auf dem Programm. Den Mittag verbrachten wir im Quartier Opéra. Dort gab es die Möglichkeit zum Bummeln. Wir saßen lange in der Sonne auf den Treppen vor der Opéra und hörten einem Musiker zu. Charme parisien!
In kurzer Zeit haben wir sehr viel von der Stadt gesehen. Dank der guten Organisation hatten wir zwei sehr schöne Tage in Paris.

Paris- mon cœur est à toi.

Zoé Franzen

 

Mottowoche der Fachoberschüler 12 (08. - 14.04.2019)

Vom 08.04.-12.04.2019 fand die Mottowoche der Fachoberschüler unserer Schule statt.

Tag 1: Schlafanzug

Tag 2: Bad Taste

Tag 3: Geschlechtertausch

Tag 4: Kindheitshelden

Tag 5: Malle Party.

Allen Fachoberschülern eine schöne Lernphase und eine erfolgreiche Prüfung.

Globales Klassenzimmer – ein Projekt für Schulen

Das ZDF hat in seiner Sendung „heute+“ von der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. mit unserer Schule und dem globalen Klassenzimmer berichtet.

Studienrätin Dr. Daniela Schmitz besuchte mit ihrer Klasse Anfang April das oben genannte globale Klassenzimmer in Saarbrücken.

Hier sollen geografische Grenzen überwunden, Wissen vermittelt und über Vorurteile aufgeklärt werden. In Live-Video-Gesprächen kann mit Schülern anderer Länder über ihr Leben und über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturen gesprochen werden. Aktuell ging es bei uns um einen Chat mit Schülern aus dem Senegal, in dem Stereotypen bzw. Klischeedenken durchbrochen werden sollten.

Ein tolles Projekt, das den Schülern unserer Schule viel Spaß gemacht hat. Vielen Dank an Johannes Weller, Regionalkoordinator des „Chat der Welten“ im Saarland.

Osterfrühstück des Schulfördervereins (10./11.04.2019)

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Schulförderverein sein alljährliches Osterfrühstück: Am 10. und 11.04.2019 wurden an den beiden Schulstandorten Käse- und Wurstbrötchen zu schülerfreundlichen Preisen verkauft.

Der Schulförderverein dankt allen, die sich an dieser Veranstaltung beteiligt haben. Vielen Dank auch an all unsere Schüler, die das Osterfrühstück so rege besucht haben.

Spendenübergabe an Afrikaprojekt und die Aktion „Sternenregen“ (08.04.2019)

In einer kleinen Feierstunde übergaben Frau Bouillon und Frau Schackmann, stellvertretend für die Fachkonferenz Katholische Religion und Ethik, den Erlös des 3. Adventscafés an Frau Margret Berwian vom Verein „Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.“ und an H. W. Heinzer von Radio Salü für die Aktion „Sternenregen“. Insgesamt erzielte unsere Schule mit dem Adventscafé 1400 €.

Der Verein „Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.“ versucht seit 2001 durch den Initiator Dr. Hans Schales, die humanitäre Entwicklungshilfe im Land Zimbabwe zu fördern. Menschen in dem Land sollen in ihrer eigenen Handlungsfähigkeit und Menschlichkeit gestärkt werden, damit sie eigenständig Lösungen entwickeln können. Schwerpunktmäßig wird in Schulprojekte und in Gesundheit im St. Luke`s Krankenhaus investiert.

Die Aktion „Sternenregen“ von Radio Salü richtet sich an besonders benachteiligte Kinder im Saarland. Seit 2004 wird durch Initiativen des Privatsenders Radio Salü und der saarländischen Kirchen versucht, Kindern in Not zu helfen.

Die geladenen Vertreter der jeweiligen Projekte erzählten den anwesenden Schülern von bereits stattgefundenen Projekten und bedankten sich für die Spenden in Höhe von jeweils 700€. Frau Berwian und H. W. Heinzer versprachen, dass das Geld auch dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird.

Teilnahme am Mathematik-Wettbewerb „Mathe mit dem Känguru“ (21.03.2019)

Am 21.03.2019 nahmen die drei Klassen unserer Einführungsphase BGym 11 erfolgreich am Mathematik-Wettbewerb „Mathe mit dem Känguru“ teil.

Dieser Wettbewerb findet einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in fast 80 teilnehmenden Ländern gleichzeitig statt und wird als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben. Damit hat der Multiple-Choice-Wettbewerb über 6 Millionen Teilnehmer weltweit.

Es ist eine Veranstaltung, die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen und die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen soll.

Die beste Schülerin der gesamten Einführungsphase in der Kategorie „die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig beantwortet“ ist Anne-Sophie Krämer (Preis: ein gelbes T-Shirt); die drei Besten der Klasse BGym 11.1: Jannick Jacobs, Maximilian Hein und Anne-Sophie Krämer.

Alle Wettbewerbsteilnehmer erhielten eine Urkunde. Herzlichen Glückwunsch! Weiter so!

 

Immer auf dem neusten Stand (04.04.2019)

Am Donnerstag, den 4.4.19 hatte die Fachklasse Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik die Möglichkeit, in die neusten Trends in Sachen „smart Home“ Einblick zu nehmen.

Das Startup Unternehmen Frogblue, mit Sitz in München und einem Entwicklungszentrum in Kaiserslautern, stellte seine Technologie vor: eine Gebäudeinstallation mit einfachen Mitteln, ihren sogenannten „Fröschen“, die ein Haus in ein intelligentes Haus verwandeln.

Nach einem kurzweiligen theoretischen Teil konnten die Schüler sich an Simulationsmodellen von der Einfachheit der Programmierung überzeugen. Anhand verschiedener Beleuchtungsszenarien, die stellvertretend für Jalousien-Steuerung, Klima, Multimedia, Schließmechanismen, Sicherheit u.a. stehen, wurde das Prinzip der auf Bluetooth LE basierenden „Frösche“ vermittelt.

Ein rundum gelungener Workshop für alle Beteiligten.

Ein Dankeschön an die beiden Referenten Herrn Guggenmoos und Herrn Ostrochowski, sowie Herrn Bruns, der den Kontakt vermittelte.

Échange Franco-Allemand (28.03.2019)

Zum zweiten Mal in Folge besuchten Schüler der Jean-François-Boch Schule unsere französische Partnerschule, das Lycée des metiers entre Meurthe-et-Sânon, in Dombasle.

Nachdem die im Januar geplante Fahrt zunächst witterungsbedingt abgesagt werden musste, machten sich die Schüler der T-GS 10.1 am frühen Morgen des 28. März schließlich auf den Weg Richtung Frankreich. Begleitet wurden sie von ihrer Französischlehrerin Michelle Menke sowie von ihrem Techniklehrer Alexander Dornhöfer.

Nach einem herzlichen Willkommen in Dombasle mit Kaffee und Madelaines, lernten sich die Schüler zum ersten Mal persönlich kennen. Gleich danach bekamen sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, die Schule mitsamt ihren Werkstätten, Klassenräumen sowie Aufenthaltsräumen gezeigt. Anschließend folgten sie der Einladung zum Essen in der schuleigenen Kantine.

Mit zwei Bussen machten sich die französischen und deutschen Schüler dann auf den Weg Richtung Metz-Woippy. Dort wurde das Werk der Firma Claas besichtigt. Claas ist weltweit bekannt für seine Landmaschinen wie beispielsweise Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler und vieles mehr. In einem informativen Rundgang auf abwechselnd beiden Sprachen, wurde den visiteurs der Weg vom kleinsten Teil bis hin zur fertigen Maschine aufgezeigt.

Die interkulturelle Begegnung mit unseren französischen Freunden endete mit einem Gruppenfoto. Bis zu unserem Wiedersehen Ende Mai in Merzig verbleiben wir mit einem herzlichen à bientôt.

Erstes Deutsches Sportabzeichen in Gold an der Jean-François-Boch Schule!

Marleen Naemi Burger, Schülerin des OGym 13 2018/19, absolvierte das erste Deutsche Sportabzeichen in Gold mit Bravur!

„Im November 2018 habe ich Herr Heitz, meinen Sportlehrer, darauf angesprochen, ob er denn die Lizenz hat, das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen und glücklicherweise hat er diese. Ich wollte das Deutsche Sportabzeichen absolvieren, da es hilfreich für meine Bewerbung beim Bundeskriminalamt als Kriminalkommissarin ist. Man kann dort nämlich den Sporttest mit dem Deutschen Sportabzeichen in mindestens Silber ersetzen. Wir haben darüber geredet, welche Übungen ich machen werde und haben uns dann auf den 12. Januar 2019 geeinigt. Insgesamt muss man aus den Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination jeweils eine Übung so gut es geht absolvieren. Je nach Leistung bekommt man Punkte und dann je nach Gesamtpunktzahl das entsprechende Abzeichen.

Als dieser Tag kam, habe ich mich warm gemacht und vorbereitet. Danach ging es schon mit der Übung für die Kategorie Koordination los: Ich musste eine 360° Drehung um die eigene Achse aus dem Stand machen und am Ende Fest stehen. Die nächste Übung war ein Felgaufschwung am Reck, die ich absolvieren musste. Als vorletzte Übung, in der Kategorie Kraft, musste ich von einem Mini-Trampolin auf eine, durch drei Kästen erhöhte, Weichbodenmatte in ausgestreckter Arm-Stütz-Position springen und mich dann flach auf den Rücken auf die Weichbodenmatte fallen lassen. Die Übung zur Kategorie Schnelligkeit, ein 3000 Meter Lauf in maximal 16 Minuten für die höchste Punktzahl, habe ich durch den Frauenlauf am 07. September 2018 schon erledigt gehabt. Die Strecke war sechs Kilometer lang und so konnte ich die Hälfte der Zeit nehmen, um zu wissen wie lange ich für 3000 Meter gebraucht habe.

In allen vier Übungen habe ich die volle Punktzahl erreicht und somit auch die höchste Gesamtpunktzahl, was für mich bedeutete, dass ich das Deutsche Sportabzeichen in Gold absolviert habe. Dementsprechend kann ich mich auch sehr gut beim Bundeskriminalamt als Kriminalkommissarin nach meinem Auslandsjahr, welches ich nach meinem Abitur hier an der Schule beginnen werde, bewerben.

Am 27. Februar fand schließlich die Verleihung der Urkunde und des Abzeichens durch Herr Heitz statt.

Ich bedanke mich herzlichst einerseits bei der Schule und der Schulleitung für die Unterstützung und andererseits auch bei Herr Heitz, da sich dieser dazu bereiterklärt hat, mir das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen und mich auch beim Trainieren für die einzelnen Übungen unterstützt hat.

Ich finde es super, dass Schüler die Möglichkeit haben an dieser Schule das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren, weil sie es eventuell au h für ihre berufliche Zukunft oder Ähnliches gebrauchen könnten.“ – Marleen Naemi Burger

Dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen

Streit-Gruppe und Jean-François-Boch-Schule Merzig schließen Kooperationsvereinbarung

Mit einer Kooperationsvereinbarung möchten die Streitgruppe, größter Pflegedienstanbieter der Region, und die Jean-François-Boch-Schule Merzig ihre bestehende Zusammenarbeit intensivieren und gemeinsam Strategien zur Gewinnung von Pflegefachkräften entwickeln. Im Rahmen eines kleinen Empfangs in der Zentrale der Streitgruppe begrüßte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich die Initiative und sagte ihre Unterstützung zu. Die Versorgung mit häuslichen und ambulanten Pflegeangeboten sei ein wichtiger Standortfaktor und erfahre daher im Kreis Merzig-Wadern besondere Aufmerksamkeit aus ihrem Hause. Mit der Streitgruppe und dem Berufsbildungszentrum arbeiteten nun zwei wichtige Akteure Hand in Hand an der Sicherung von Nachwuchskräften im Berufsfeld Pflege und Gesundheit.

Armin Streit, Leiter der Streit-Gruppe, wies auf die vielfältigen Angebote seines aus vier Teilbetrieben bestehenden Unternehmens hin. Der Kundenkreis erstrecke sich auch über die Landesgrenzen hinweg, und die Berufsbilder seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstrecke sich von der Hauswirtschaftshelferin bis zur Ärztin. Als akademische Lehreinrichtung könnten in seinem Unternehmen auch Studierende im Pflegemanagement herangebildet werden. Mit der Jean-François-Boch-Schule Merzig wurden bereits in der Vergangenheit Einzelverträge über betriebliche Praktika von Berufsfach- sowie Fachoberschülerinnen und –schülern vereinbart. Auf diese Weise würden junge Menschen an die attraktiven und fachlich anspruchsvollen Berufe im Bereich der häuslichen und ambulanten Pflege herangeführt.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich betonte den hohen Stellenwert der Kooperationsvereinbarung für seine Schule. Das Berufsfeld Gesundheit wird am Merziger Berufsbildungszentrum in mehreren Schulangeboten bedient, und von der Berufsgrundschule bis zum Oberstufengymnasium seien alle Schulabschlüsse einschließlich der allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit dem beruflichen Profil Gesundheit zu erlangen. Vor diesem Hintergrund seien die Streit-Gruppe und die Jean-François-Boch-Schule ideale Partner, um noch mehr junge Menschen für Berufe in Pflege und Gesundheit zu gewinnen. Heinrich betonte in diesem Zusammenhang auch die Instrumente zur Förderung von Jugendlichen mit Fluchtbiographie, die in seiner Schule entwickelt und praktiziert werden. Gerade wurde im Rahmen des Modellprojektes INGE eine durch das Bundesgesundheitsministerium geförderte Ausbildung junger Migranten zum Assistent für Haushaltsführung und ambulante Betreuung vereinbart, ein Vorhaben, das auch die Streit-Gruppe unterstützen wird.

Die Kooperationsvereinbarung wurde nach dem Muster des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Saarland erstellt. Neben zahlreichen Absprachen sieht er auch regelmäßige Treffen auf Leitungsebene zur Weiterentwicklung gemeinsamer Strategien vor.

Merziger Citylauf 2019 (10.03.2018)

Florian Hoffeld aus der W-FO-12.1 gewinnt Merziger Citylauf

Insgesamt zehn Sportlerinnen und Sportler bewältigten am Sonntag, den 10. März die 5km-Distanz im Rahmen des Merziger Citylaufs, der gegenüber von unserer Schule stattfand. Trotz des regnerischen und stürmischen Wetters waren die Ergebnisse sehr beachtlich. Florian Hoffeld aus der W-FO-12.1 gewann den Lauf mit 141 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer Siegerzeit von 17:25. Auch Muwa Almasri aus der T-VK1-F schaffte mit einer Zeit von 21:35 in seiner Altersklasse den Sprung aufs Treppchen und sicherte sich den dritten Platz. Alle anderen Läuferinnen und Läufer unserer Schule, darunter unser Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und Sportlehrer Maik Bösen waren sowohl mit den Ergebnissen für die Schule allgemein sowie mit ihren eigenen sehr zufrieden. Beide waren mit Zeiten unterhalb der 25-Minuten-Marke im Ziel – und das bei teilweise starkem Gegenwind auf der Strecke. Auch im nächsten Jahr, zur dann 15. Auflage des Citylaufs, wird unsere Schule wieder an den Start gehen.

Fußballturnier 2019 (22.02.2019)

Am letzten Freitag vor den Ferien fand auch in diesem Schuljahr wieder unser traditionelles Fußballturnier statt. Alle Klassen unserer Schule, die das Fach Sport auf ihrem Stundenplan haben, waren im Vorfeld aufgerufen, eine Klassenmannschaft aus mindestens 5 Spielerinnen und Spielern zusammenzustellen. Diesem Aufruf kamen so viele Klassen nach, dass sich für das Vormittagsturnier 16 Mannschaften und für das Nachmittagsturnier nochmal 14 Mannschaften meldeten. Bei fairen und teils hart umkämpften Partien galt es innerhalb von sieben Minuten einen Sieger zu ermitteln. Bei Spielen um die Plätze eins bis drei wurde der Sieger nach Unentschieden in der regulären Spielzeit per 7-Meter-Schießen ermittelt. Das Vormittagsturnier der Herren gewann die W-H 10.2 gefolgt von der SPF 11.2. Der dritte Platz ging an die T-BGJ 2. Bei den beiden gemeldeten Damenmannschaften gewann die SPF 11.2, der zweite Platz ging an die Klasse Gym 11.2. Die Thielsparkhalle, die dieses Jahr als Austragungsort diente, war vor allem am Vormittag sehr gut besucht und die Zuschauer von den gezeigten Leistungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler begeistert. Am Nachmittag gewann das Herrenturnier unser Lehrerteam, Platz zwei ging an die Klasse W-FO 12-1, Platz drei an die Klasse T-FO 12-2. Bei den beiden Damenmannschaften ging der Sieg an das OGym 12, der zweite Sieger war die Klasse W-FO 12-4. Nach beiden Turnieren fand in der Halle eine Siegerehrung statt, an der unser Schulleiter Andreas Heinrich gemeinsam mit dem Stellvertreter des Schulfördervereins Helmut Schaub an die zwei bis drei besten Mannschaften der jeweiligen Turniere jeweils Geldpreise überreichten. Die Siegerprämien wurden auch in diesem Jahr wieder von unserem Schulförderverein gespendet, worüber sich die Gewinnermannschaften sehr freuten. Nach der Siegerehrung des Nachmittagsturnier erklärte unser Lehrerteam, dass es seine Siegprämie wieder an den Schulförderverein zurückgeben werde, was als spendable Geste angesehen wurde.

Auch im nächsten Jahr versucht das Organisationsteam unserer Sportlehrer wieder ein Fußballturnier auf die Beine zu stellen – dann vielleicht mit noch mehr Mannschaften?

Tag der offenen Tür (02.02.2019)

Auch in diesem Jahr bot die Jean-François-Boch-Schule einen Tag der offenen Tür an.

An beiden Schulstandorten wurde über die dort angebotenen Schulformen in Kurzvorträgen informiert; die jeweiligen Schwerpunktfächer, d. h. berufsbezogenen Profilfächer, wurden dabei ebenfalls vorgestellt. Daneben gab es auch einen Einblick in das fachpraktische Arbeiten am Berufsbildungszentrum.

Viele Interessierte nutzen den Tag zur Information und Beratung oder zur Neuanmeldung auf einem unserer Sekretariate.

Neuanmeldungen zu den einzelnen Schulformen

Ab sofort nehmen die Sekretariate der Schule Anmeldungen zu folgenden Schulangeboten entgegen:

  • Berufliches Oberstufengymnasium (Ziel: Allgemeine Hochschulreife) mit den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales sowie Wirtschaft

  • Fachoberschulen (Ziel: Allgemeine Fachhochschulreife „Fachabitur“) in den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales, Ingenieurwesen (Technik) und Wirtschaft

  • Gewerbeschule, Handelsschule und Sozialpflegeschule (Ziel: MBA „Mittlere Reife“)

  • Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB) (Ziel: Staatlich geprüfte Fachkraft für Haushaltsführung und ambulante Betreuung)

  • Am 21.02.2019 findet um 17:30 Uhr ein Fachvortrag zur neuen Schulform „Fachschule für Sozialpädagogik („Erzieherschule“)“ in der Aula am Standort Waldstraße statt.

Für die Fachbereiche Wirtschaft und das Oberstufengymnasium: Von Boch-Str. 73, Tel. 06861 93983-200 (Öffnungszeiten des Sekretariats täglich von 8 bis 14 Uhr)

Für die Fachbereiche Technik und Sozialwesen: Waldstraße 51, Tel. 06861 93983-0

(Öffnungszeiten des Sekretariats täglich von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 14 Uhr).

Blutspende-Aktion an der der Jean-François-Boch-Schule (30./31.01.2019)

Die Anzahl der Blutspender ist seit Jahren rückläufig. Gab 2010 in Deutschland noch 4,9 Millionen Spenden, so sind es inzwischen nur noch knapp über 4 Millionen pro Jahr. Und dass, obwohl 80% der Bundesbürger mindestens einmal im Leben eine Blutkonserve benötigen!

Vor diesem Hintergrund fand, wie in den vergangenen Jahren, am 30.01.2019 und 31.01.2019 eine Blutspende-Aktion in Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst statt.

Die Schülerinnen und Schüler des E-Kurses Gesundheit (Von-Boch-Straße) und des Biologie-Kurses der GS-FOS 12.2 und 12.3 (Waldstraße) organisierten mit ihren Lehrern Herr Biehler, Frau Scherer und dem Deutschen Roten Kreuz die Blutspende-Tage. Dazu wurden sie Anfang Januar von Herrn Ernwein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK, über die Bedeutung und den Ablauf der Blutspende informiert. Im Anschluss fertigten sie Plakate und Infomaterial an, um in der Schule über die Aktion zu informieren und um Spender zu werben. An den beiden Blutspende-Tagen waren die Schülerinnen und Schüler an ihrem jeweiligen Standort verantwortlich für die elektronische Erfassung der Spenderdaten, die Betreuung während der Blutspende und die anschließende Bewirtung mit Getränken und belegten Brötchen.

Insgesamt spendeten rund 80 Schüler und 20 Lehrer Blut, nachdem sie die medizinischen Voraussetzungen erfüllt hatten. Auch einige Merziger Bürger und Bürgerinnen fanden den Weg in unsere Schule, eine von ihnen spendete zum 100. Mal Blut!

Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr mit der Möglichkeit, sich als Stammzellspender bei der Westdeutschen SpenderZentrale (WSZE) typisieren zu lassen. Eine Übertragung von Stammzellen ist für Leukämiepatienten oft die einzige Überlebenschance. Sie ist aber nur möglich, wenn die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger genau übereinstimmen, was leider nur sehr selten vorkommt. Je mehr Menschen sich typisieren lassen, umso höher ist die Chance, den passenden Spender zu finden. Dank der 150 Schüler und einige Lehrer, die an der Typisierung teilgenommen haben, ist diese Chance ein kleines Stück gestiegen.

Insgesamt war die Blutspende und Typisierung wieder eine erfolgreiche Aktion, besonders im Hinblick auf das „Schneechaos“, welches etlichen Schülern die Teilnahme verwehrte.

Dabei danken wir den Schülerinnen und Schülern der BGS 1 und der HAB-U mit ihren Lehrerinnen Frau Langen und Frau Gimmler für die leckere Bewirtung. Ein großes Dankeschön auch an unsere Kollegin Jaqueline Becker für ihre Unterstützung in der Von-Boch-Straße.

„Ich wusste nicht, was Deutschland ist“

Heilbronner Philosophieprofessor Elias Jammal zu Gast an der Jean-François-Boch-Schule

„Lehrreich und originell – und ganz anders als erwartet“ so treffend beschreibt ein Schüler der Jean-François-Boch-Schule die Ausführungen von Prof. Dr. Elias Jammal. Der in Mannheim lebende Hochschullehrer war auf Einladung des Vereins I. D. – Integration durch Demokratie e. V.  und des Berufsbildungszentrums nach Merzig gekommen, um vor Schülerinnen und Schülern aus seiner Biographie „Aufwachen in der Welt“ zu lesen und lustige wie auch nachdenklich stimmende Episoden aus seinem Leben zu erzählen. In einer anschließenden Talkshow berichteten auch ehemalige Absolventen der so genannten Vorbereitungsklassen des BBZ von ihren Erfolgen seit ihrer Ankunft in Deutschland. Ca. 40 Besucher, in der Mehrzahl Schülerinnen und Schüler mit Fluchtbiographie, zeigten sich inspiriert und motiviert durch die Schilderungen.

Die Tradition des „Festes zwischen den Jahren“ an der Jean-François-Boch-Schule wurde in diesem Jahr fortgesetzt und weiterentwickelt. Mit dem Besuch von Prof. Jammal und der weiteren Gäste wurde die Feier erstmals um ein inhaltliches Angebot ergänzt. Jammal, der neben seiner Biografie auch weitere Bücher veröffentlicht hat, war 1974 als 20jähriger palästinensischer Flüchtling im Rahmen eines Stipendiums zur Berufsausbildung nach Deutschland gekommen. Er berichtete vom Erlernen der deutschen Sprache, seinem schulischen Werdegang, dem Studium, seinem Weg zur Musik und den zahlreichen prägenden Menschenbegegnungen in seiner neuen Heimat. „Es lohnt sich, sich nicht aufzugeben“ war ein Fazit, das er den jungen Zuhörern mit auf den Weg gab.

In der anschließenden Talkrunde, moderiert von Schülerin Heidi Saad, verglichen Chaima Jabali, heute Studentin der Elektrotechnik an der HTW Saar, Ayman Alo, Informatikstudent an der Fachhochschule Trier und Latifa Ibrahimi, Auszubildende im Beruf Kauffrau für Büromanagement, ihre Erfahrungen mit denen Prof. Jammals. Auch sie betonten die Bedeutung des Sprachenlernens und lobten in diesem Zusammenhang die Arbeit des Teams der Jean-François-Boch-Schule. Auch die Vorzüge des freiheitlich-demokratischen Systems in Deutschland und Europa waren Gegenstand der Diskussion. In einer Schlussrunde bestätigten die Schülerinnen und Schüler ihren Willen, den Vorbildern von Prof. Jammal und den vier Ehemaligen nachzueifern. Die Organisatorinnen Sonja Al-Samaraie und Nadja Abdelmaksoud zeigten sich zufrieden mit einem kurzweiligen und geselligen Jahresauftakt und dankten auch Bilal Almslam und Majd Al-Farroh für die musikalische Umrahmung mit arabischer Folkloremusik.

An der Jean-François-Boch-Schule werden aktuell ca. 140 Schülerinnen und Schüler mit den Merkmal Deutsch als Fremdsprache in verschiedenen Schulformen unterrichtet und streben unterschiedliche Schul- oder Berufsabschlüsse an. Der Verein I. D. e. V. wurde 2018 gegründet, widmet sich der von Integrationsförderung junger Migranten und setzt sich für die Festigung der demokratischen Gesinnung und eine weltoffene, multikulturelle und liberale Gesellschaft ein.

Adventscafé 2018 geht in die dritte Runde (17. und 18.12.2018)

 

Am 17.12. und am 18.12.2018 fand bereits zum dritten Mal ein Adventscafé an den beiden Standorten unserer Schule statt.

Das Adventscafé soll auf die Weihnachtszeit einstimmen und zum gemütlichen Beisammensein beitragen.

Neben Waffeln und Kuchen gab es auch Kaffee, Tee und Kakao sowie Wiener mit Weck.

Viele Kollegen nutzten die Gelegenheit, das Adventscafé mit ihren Schülern zu besuchen.

Der Erlös kommt in diesem Jahr zu einem Anteil einem Afrikaprojekt von Dr. Schales und seinem Team zugute; der andere Teil geht an die Aktion „Sternenregen“ von Radio Salü.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Kuchenspender und Unterstützer dieser Veranstaltung.

Ein besonderer Dank geht an die Bäckerei Quinten in Hausbach, an Rewe in Dillingen und in Perl sowie an das Kaufland in Merzig für ihre großzügigen Spenden.

Fahrsimulationstraining für Schüler unter dem Motto „Erfahren, wie Alkohol wirkt“

Anfang Dezember 2018 fand an der Jean-François-Boch-Schule in der Waldstraße in Zusammenarbeit mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) ein Projekttag zur Prävention von Alkohol im Straßenverkehr statt. Hierbei nahmen die Schüler der Gewerbeschule 10-2 und 11-2 und das BGJ2 teil und testeten im Fahrsimulator und an der Reaktionswand ihre Reaktion im Normalzustand und simuliert mit einigen Promille.

Josef Merten, BADS-Geschäftsführer der Landessektion Saar, hatte dazu unter anderem einen Fahrsimulator mitgebracht, der den jungen Leuten einen lebensnahen Eindruck davon vermitteln sollte, wie Alkohol im Blut das Sehvermögen (Tunnelblick) und die Reaktionsfähigkeit jedes Fahrers einschränken kann. Vor einem Kleinwagen stand dazu eine Leinwand, auf die ein Beamer über den Kopf des jeweiligen Probanden Fahrszenen projizierte. Das Programm übertrug in Echtzeit die Lenkbewegungen auf die Leinwand, so dass der Fahrer stets das Gefühl hatte, für die Fahrzeugbewegungen selbst verantwortlich zu sein. Und dann kam der Alkohol ins Spiel! Josef Merten: „Der Fahrsimulator schränkt optisch das Sehvermögen durch vernebelte Sichtbegrenzungen ein, wie das bei einem Alkoholgenuss von etwa 0,8 Promille der Fall wäre. Außerdem verdeutlicht die eingeschränkte Reaktionsgeschwindigkeit dem Testfahrer eindringlich, wie dramatisch langsamer er am Lenkrad auf alle Situationen reagiert.“ Dass diese Fahrsimulationen (auch bei Wildunfällen) durchaus einen nachhaltigen Eindruck von der stark verminderten Verkehrssicherheit durch einen alkoholisierten Fahrer vermitteln, bestätigten die oft richtig erschrockenen jungen Fahrer beim Verlassen des Fahrsimulators. Außerdem hatte Merten seinen Simulator erstmals noch mit einem Handy am Armaturenbrett „aufgerüstet“, mit dessen Ablenkung den jungen, „alkoholisierten“ Fahrern das Steuern und Reagieren auch nicht unbedingt erleichtert wurde. Klaus Zeimet, bis vor kurzem noch Polizeibeamter und nicht erst seit seinem Ruhestand BADS-Mitglied, bestätigte aus seiner langjährigen Berufserfahrung, dass die Ablenkung durch den verbotenen Handygebrauch während der Fahrt nach wie vor für eine Vielzahl von oft verheerenden Unfällen verantwortlich ist. Der pensionierte Polizist stand aber nicht nur am Fahrsimulator. Er bediente auch eine Bildschirmwand, auf der die jungen Leute ihre Reaktionsfähigkeiten mit und ohne Alkohol testen konnten. Statt mit den Schülern dazu erst fröhlich anzustoßen, ersetzten spezielle Brillen rein optisch den Schnapsgenuss. Diese vermittelten in etwa Blickvermögen und Reaktionsgeschwindigkeit von Autofahrern mit einem Blutalkohol von etwa 0,8 Promille. Und die jungen Probanden mussten ausnahmslos zugeben, dass es schon ein gewaltiger Unterschied ist, mit oder ohne Alkohol im Blut hinter dem Steuer zu sitzen. Angesichts dieser etwas anderen Unterrichtsstunde im Berufsbildungszentrum Merzig räumte auch der stellvertretende Schulleiter Torsten Klein offen ein, dass die beiden BADS-Vertreter mit Fahrsimulator und Reaktionswand technische Hilfsmittel und Informationen mitgebracht hatten, die den jungen Schülern wirklich praxisnah vor Augen führen konnten, welche schlimmen Folgen der Alkoholgenuss für Autofahrer – jeden Alters – haben kann. „Hoffen wir mal, dass diese interessanten Demonstrationen in Verbindung mit den selbst gemachten Erfahrungen dazu beitragen, dass sich auch unsere Schüler in Zukunft sicher – also ohne Alkohol am Steuer – im Straßenverkehr bewegen werden“, meinte Torsten Klein.

Info-Veranstaltung „Schwanger ohne… Alkohol, Tabak und Drogen“

Frauen, die in der Schwangerschaft rauchen, Alkohol trinken oder Drogen nehmen, schaden ihrem Kind erheblich. Wie vielfältig und schwerwiegend diese Folgen sein können, haben rund 120 Schülerinnen und Schüler der Jean François Boch Schule erfahren. Sie nahmen an der Info-Veranstaltung „Schwanger ohne… Alkohol, Tabak und Drogen“ teil, die das Gesundheitsamt Merzig-Wadern in Zusammenarbeit mit der Caritas im Mehrgenerationenhaus Merzig durchgeführt hat.

Die Referentinnen Jutta Klein und Corinna Oswald von der Caritas machen deutlich: Der Konsum von Alkohol, Zigaretten oder Drogen in der Schwangerschaft kann zu Fehlgeburten und Fehlentwicklungen des Kindes bis hin zu einem deutlich erhöhten Krankheitsrisiko der Kinder im Lauf ihres Lebens führen. So sind die Kinder von Raucherinnen bei der Geburt viel kleiner und leiden häufiger an Erkrankungen der Atemwege.

Die Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft wurden besonders anschaulich mit zwei Babypuppen verdeutlicht: ein gesundes Kind und das Kind einer Mutter, die während der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Ganz deutlich ist zu erkennen, dass das Baby, dessen Mutter Alkohol getrunken hat, viel kleiner und dünner ist und einen kleineren Kopf hat. Da Alkohol die Entwicklung des Gehirns stört, haben die Kinder häufig Lernschwierigkeiten, sie sind unkonzentriert und können ihren Alltag nur mit Mühe planen und strukturieren.

Die Referentinnen machen deutlich: Es ist wichtig, nicht nur bei der eigenen Schwangerschaft auf all diese „Gifte“ zu verzichten, sondern auch aktiv zu werden, wenn eine Freundin oder Verwandte Alkohol, Tabak oder Drogen während der Schwangerschaft konsumieren. Selbst ein Glas Wein oder ein paar Zigaretten sind zu viel, denn: Eine unbedenkliche Konsummenge gibt es nicht!

Teilnahme am Santa Lauf 2018 in Dillingen (06.12.2018)

Auch in diesem Jahr war unsere Schule wieder beim Santa Lauf in Dillingen am Start. „Auf ihr Santas – fertig – los!“ hieß es am 6. Dezember auf dem Dillinger Weihnachtsmarkt.

432 Läuferinnen und Läufer gingen an diesem Abend für einen guten Zweck auf die 5 Kilometer lange Strecke quer durch Dillingen an den Start, u. a. verkleidet als Nikoläuse, Rentiere, Weihnachtsbäume, Engel oder Elfen.

Von unserer Schule starteten Markus Schneider und Nicole Mross aus der GS-FOS 12-1, begleitet von Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich, Referendar Tillmann Häuser und Sportlehrer Maik Bösen. Der Erlös des Rennens ging in diesem Jahr an Kinder und deren Familien, die sich in finanzieller Not befinden.

Als begeisterte Zuschauer und Besucher des Weihnachtsmarktes fanden an diesem Abend auch weitere Lehrerkolleginnen und -kollegen sowie Schülerinnen und Schüler den Weg nach Dillingen – vielen Dank für eure Unterstützung.

Im nächsten Jahr rennen die Nikoläuse weiter!

Lesung des HIV-positiven Autors Matthias Gerschwitz (27.11.2018)

„Ich heiße Matthias Gerschwitz, bin 59 Jahre alt, schwul und wurde 1994 HIV-positiv getestet.“

Mit diesen Worten stellt sich der Berliner Autor den Schülerinnen und Schülern der Jean François Boch Schule Merzig vor.
Anlässlich einer Aktionswoche zum Welt-Aids-Tag besucht Matthias Gerschwitz die Klassen der Sozialpflegeschule und der HAB-Unterstufe, liest Passagen aus seinem autobiografischen Buch „Endlich mal was Positives“ vor und berichtet aus seinem Leben.

Gebannt hören die Schülerinnen und Schüler zu, wenn Matthias Gerschwitz erzählt, wie er die Nachricht seiner HIV-Infektion erhielt - die im Jahr 1994 einem Todesurteil entsprach. Dass er heute immer noch lebt und es ihm gut geht, verdankt er den Medikamenten gegen das HI-Virus. Seine tägliche Tablettendosis gibt er zur Ansicht rund und berichtet ungeschönt über die teilweise starken Nebenwirkungen.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erörtert er Fragen wie: Woher kam HIV? Was ist der Unterschied zwischen HIV und Aids? Wie wird das Virus übertragen? Und wie kann ich mich schützen?

Dabei hat Gerschwitz eine klare Botschaft: Er mahnt die Jugendlichen, dass die Verwendung von Kondomen bei Sexualkontakten (lebens-)wichtig ist.

Zudem stellt er klar: Ob homosexuell oder heterosexuell – dem Virus ist egal, in welchem Körper es sich einnistet!

„Die Themen HIV und Aids sind feste Bestandteile unseres Unterrichts – ebenso ist die Aktionswoche zum Welt-Aids-Tag inzwischen ein fester Bestandteil des Schuljahres“, so Studienrätin Dr. Simone Scherer, die die Aktionswoche koordiniert. „Der Besuch von Matthias Gerschwitz ist aber etwas ganz Besonderes und wir danken Jenni Schillo vom Gesundheitsamt Merzig-Wadern für diese einmalige Gelegenheit.“

Jenni Schillo selbst besucht insgesamt sieben Klassen des sozialpflegerischen Bereichs. Sie informiert die Schülerinnen und Schüler über Ansteckungsmöglichkeiten, Risikofaktoren und den Schutz vor HIV. Auch die richtige Verwendung von Kondomen ist ein fester Bestandteil ihrer Informationsveranstaltungen.
Zur Information aller Schülerinnen und Schülern findet zudem eine Plakatausstellung im Eingangsbereich und in der Pausenhalle des Standortes Waldstraße statt. Die Plakate wurden unter anderem von Schülerinnen der GS-FOS 12.3 gestaltet und widmen sich Begriffserklärungen, Übertragungswegen und Schutzmaßnahmen gegen HIV.

Runder Tisch zum Thema „Erstellen eines Kulturfahrplans“ (23.11.2018)

Am 23.11.18 fand ein erster Runder Tisch zum Erstellen eines Kulturfahrplans an unserer Schule statt.

Anwesend waren neben Schulleiter Andreas N. Heinrich und Kunstlehrerin Suzanne Hoffmann Frau Friedrich als Vertreterin der CEB Akademie Merzig e.V.,

Herr Rauch als Chef des Kreiskulturzentrums Villa Fuchs Merzig und Herr Dr. Leiner und Frau Wiesen als Vertreter des Teams "KULTUR_leben!" (Landesinstitut für Pädagogik und Medien.

Ziel des Runden Tischs war es, das kulturelle Angebot an unserer Schule zu erweitern sowie das Bildungsangebot ganzheitlich zu ergänzen und eine optimale gemeinsame Vernetzung aller Kooperationspartner herzustellen.

Bei den Zusammentreffen sollen nun Konzepte entwickelt werden, um Schülern Kultur näher zu bringen, Schüler aus bildungsfernen und sozialschwachen Familien zu erreichen und zu begeistern, Ideen austauschen und Strukturen zu finden, um Kultur zu vermitteln.

Generell soll Kultur im Schulalltag verankert werden.

Dabei sollen die Schwerpunkte unserer Schule herausgestellt werden: die Integration Geflüchteter, Interkulturelle Arbeit sowie die Berufliche Bildung.

Das bisheriges Kulturangebot an der Schule kann dazu genutzt und weiter ausgebaut werden: die Kunst AG, das jährlich stattfindende Schulkonzert sowie diverse Kunstprojekte.

Wichtig bei all diesen Angeboten ist es, der kulturellen Bildung einen hohen Wert für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler zuzuschreiben.

Der erste gemeinsame Runde Tisch war ein gelungener Anfang für das kulturelle Vorhaben.

Zum Hintergrund: Das Landesprojekt "KULTUR_leben!" wurde bereits von Kultusminister Ulrich Commerçon, gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stiftung Mercator, Winfried Kneip, im Juni 2017 initiiert, um eine nachhaltige Stärkung der kulturellen Bildung an saarländischen Schulen zu starten. Das auf zunächst drei Jahre angelegte Projekt wird von der Stiftung Mercator mit 500.000 Euro gefördert.

Wider das Vergessen – Zukunft braucht Erinnerung: Eine Spurensuche der Fachoberschulen Technik und Gesundheit/Soziales (22.11.2018)

Im November 2018 besuchten Schülerinnen und Schüler der Fachoberschulen, Klassenstufe 12, gemeinsam mit ihren Deutschlehrerinnen Frau Scharf, Frau Schulien, Frau Baluksian, Frau Krempchen und Frau Reinert das ehemalige KZ Natzweiler-Struthof im französischen Elsass.

Bereits im Vorfeld wurde in den Klassen der Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink gelesen, besprochen und bearbeitet, in dem u. a. die Themen „Nationalsozialismus“ und „Kriegsverbrechen im Nationalsozialismus“ angesprochen werden.

Um Geschichte lebendig zu gestalten und eine Art der Spurensuche auch außerhalb des Klassenzimmers zu betreiben, wurde das KZ im benachbarten Frankreich ausgewählt.

Dieses ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof wurde am 21. April 1941 errichtet und war bis zum 23. November 1944 ein sogenanntes Straf- und Arbeitslager des nationalsozialistischen Deutschlands im besetzten französischen Elsass.

In das Lager sowie in die angeschlossenen Außenlager wurden etwa 52000 Menschen aus ganz Europa deportiert; hier wurden auch medizinischen Experimente von Naziprofessoren der Universität des Reichs in Straßburg durchgeführt.

Etwa 22000 Menschen starben in diesem KZ, sei es durch Ermordung, Quälerei und Folter, Krankheit, Kälte oder Mangelernährung – es war eines der mörderischsten Lager des Nazi-Regimes.

Der Referent der Lehrfahrt, Axel Brück sowie sein französischer Kollege Jean-Marie betonten in ihren Ausführungen durch die Schilderung vieler Einzelschicksale den grausamen Machtmissbrauch der Kommandanten in dem Lager.

Die Stätte des ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof ist heute ein Ort der Erinnerung, ein in den Vogesen verankertes Zeugnis der Geschehnisse und eine der wichtigsten nationalen Gedenkstätten der Deportation.

Ziel der Lehrfahrt war es, die Schülerinnen und Schüler Geschichte erleben zu lassen und sie für alle Formen von Unterdrückung, Ausgrenzung und Machtmissbrauch zu sensibilisieren. Es war eine Spurensuche wider das Vergessen, die die Schülerinnen und Schüler berührt hat.

„Nachhaltig durch’s Leben“ gewinnt bei proWIN-Gala 2018
Projekt der Jean-François-Boch-Schule wird mit 10.000 € gefördert

Mit dem Projekt „Nachhaltig durch’s Leben“ beteiligt sich die Jean-François-Boch-Schule Merzig im Verbund mit dem Verein Integration durch Demokratie e. V. am UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Vorhaben, Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen die Belange nachhaltigen Handelns spielerisch zu vermitteln, hat bei der diesjährigen proWIN-Spendengala Anerkennung gefunden. Die Projektverantwortlichen Sonja Al-Samaraie und Dr. Daniela Schmitz freuten sich gemeinsam mit Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich über die Einladung zur Spendengala und einen Scheck über 10.000 €.

„Mit diesem Projekt verknüpft die Jean-François-Boch-Schule zwei Kernziele ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit: Die Förderung der Integration zugewanderter junger Menschen und die Vermittlung nachhaltiger Handlungsmuster“, erläutert Schulleiter Heinrich bei der Vorstellung des auf zwei Jahre angelegten Projektes. Diese Ziele unterstützt auch der im vergangenen Frühjahr gegründete Merziger Verein Integration durch Demokratie (ID) e. V. , der die Projektumsetzung über die Grenzen des Merziger Berufsbildungszentrums hinaus koordinieren wird. So werden die Grundschulen Merzig-St. Josef und Saargau (Schwemlingen) eingebunden; weitere Kooperationen werden derzeit angebahnt. Sonja Al-Samaraie, Integrationskoordinatorin der Jean-François-Boch-Schule und stellvertretende Vorsitzende des I.D. e.V., weist auf die doppelte Wirksamkeit dieser Arbeit hin: Zugewanderten und hier aufgewachsenen jungen Menschen werden die Standards nachhaltigen und umweltbewussten Handelns vermittelt, und durch das gemeinsam innerhalb einer Klasse oder Gruppe erarbeitete „Expertenwissen“ wird die Integration auf vielen Ebenen gefördert.

Dr. Daniela Schmitz wird als Nachhaltigkeitsbeauftragte der Jean-François-Boch-Schule in den kommenden beiden Jahren gemeinsam mit ihrer Kollegin Janina Müller die operative Umsetzung des Projektes koordinieren. „Neben einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Stadt Merzig („Fairtrade Town“) und dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. gilt es, die uns nun zur Verfügung stehenden Mittel zur Beschaffung einer Lernausstattung zu nutzen.“ Neben speziell vorbereiteten Lernmodulen setzt Schmitz vor allem auf Aktionstage und mehrtägige Veranstaltungen z. B. im ökologischen Schullandheim Bliesgau. „In jedem Fall werden wir die Zuwendungen der proWIN-Stiftung und auch weitere Projektspenden nachhaltig verwenden.“, versichert Schmitz.

Entwicklungspolitische Bildungstage zum Thema „Armut beenden“ (17.10.-13.11.2018)

In Kooperation mit dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) lud die Jean François Boch Schule am 17. Oktober, dem internationalen Tag zur Beseitigung der Armut, zu zwei Vorträgen mit Diskussion rund um das Thema „globale Armut“ ein.

Die Veranstaltung bot den Auftakt der entwicklungspolitischen Bildungstage im Saarland (EPOBITS), die bis zum 13. November 2018 vielfältige Bildungsaktivitäten für Schulen und sonstige Gruppen bot: die Vorträge zweier VertreterInnen sozialer Bewegungen aus Lateinamerika: Everardo Ulises Pérez vom Red Ambientalista Comunitarios aus El Savador und Aurelia Martina Arzú Rochez, Vize-Koordinatorin der Organización Fraternal Negra Hondurena, aus Honduras. Beide Referenten berichteten über Armutsursachen in ihren Ländern sowie über aktuelle Fluchtbewegungen.

Außerdem wurden in der Jean François Boch Schule zwei Ausstellungen zum Thema „Armut“ gezeigt, die mit gebuchter Führung oder auch eigenständig besucht werden konnten: „Arm durch Reichtum“ sowie „Unser Griff nach den Rohstoffen der Welt“. Diese konnten zusammen mit einem Bildungsreferenten des NES (auch in englischer und in spanischer Sprache) besucht werden, ebenso die Workshops.

Ziel dieser entwicklungspolitischen Bildungstage ist es in jedem Jahr, in einem mehrwöchigen und interaktiven Programm die Themen der Einen Welt und das Engagement für eine friedlichere, gerechtere und nachhaltigere Weltgemeinschaft einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Viele Kolleginnen und Kollegen unserer Schule nutzen das Angebot, um mit Klassen oder Kursen die Ausstellung zu besuchen; Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrer buchten sogar Führungen in englischer und spanischer Sprache.

Unsere Schule erneut sportlich aktiv und erfolgreich (11.11.2018)

Zum bereits 3. Mal in diesem Schuljahr nahm unsere Schule an einem Volkslauf teil, dieses Mal am Martinslauf in Losheim am 11.11.2018.

Zur Auswahl standen die Laufwettbewerbe über 5km und 10 km sowie eine Nordic-Walking Runde, auch über 5 km. Unsere Schülerinnen und Schüler meldeten sich im Vorfeld zu dieser Veranstaltung an; mit über 1000 Läuferinnen und Läufer gingen sie an diesem Sonntagmorgen an den Start – angefeuert von begeisterten Zuschauern und viel Unterhaltungsmusik entlang der jeweiligen Strecken.

Schulleiter Andreas N. Heinrich bestritt an diesem Vormittag das Rennen über 5 km, begleitet von Sportlehrer Maik Bösen und weiteren Schülerinnen und Schülern. Die beste Zeit auf dieser Distanz absolvierte Muwa Almasri aus der T-VK1F (20:47).

Im Rennen über 10 km ging Heidi Saad aus der GS-FO-12-2 an den Start und wurde von Sportlehrer Bösen bei ihrem tollen Lauf begleitet.

Es war ein tolles Sportereignis; vielen Dank an alle Beteiligten.

Beim Martinslauf 2019 geht unsere Schule wieder an den Start – das ist sicher!

„bbz in concert`18: Jubiläums - Edition“ – einzigartig, großartig, phänomenal (31.10.2018)

Das Schulkonzert „bbz in concert `18“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „Jubiläums-Edition“ und feierte am 31.10.2018 in der Stadthalle Merzig sein 10-jähriges Jubiläum.

Das Organisationsteam unter der Leitung von Klaus Dewald, Anne Laval und Ulrich Seiler sorgte mit mehr als 100 Mitwirkenden dafür, dass eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Show auf die Bühne gestellt wurde.

Zehn Jahre „bbz in concert“, ein einzigartiges Ereignis, veranlasste viele Ehemalige, dieses Mal nicht als Zuschauer, sondern als Akteure das großartige Konzert mitzugestalten.

Eröffnet wurde die Zeitreise von 2008 bis 2018 durch „Dancing Teachers and Students“ mit einer tänzerischen Darbietung und einem passenden Outfit zu dem Titel „Time Warp“ aus der Rocky Horror Picture Show unter der Leitung von Julia Wilhelm und Anne Laval.

Laut Klaus Dewald, der vor zehn Jahren den Grundstein für das Konzert legte, ist der Startschuss für „bbz in concert“ im Jahr 2008 mit einem afrikanischen Song gefallen: „Siyahamba“, vorgetragen von zwei Chören, dem Chor aus ehemaligen Sängern und dem aktuellen Schulchor, die sich auf der Bühne während des musikalischen Beitrags vereinten, stimmten das Publikum auf ein besonderes Event ein.

Der Musikkurs, Klassenstufe 11, von Klaus Dewald („Make love, not war“, Lorenz Maierhofer) wie auch die 13er Kurse Pädagogik/Psychologie von Ulrich Seiler („Zombie“, The Cranberries) des beruflichen Oberstufengymnasiums boten jeweils eine eindrucksvolle musikalische Performance mit tänzerischen Elementen, die sich aus Unterrichtsbeiträgen entwickelte. Der Kurs „Darstellendes Spiel“ des beruflichen Oberstufengymnasiums, Klassenstufe 11.3, von Carmen Dresen zeigte ebenfalls einen unterrichtsbezogenen Beitrag, der das musikalisch und tänzerisch geprägte Programm durch eine schauspielerische Darbietung auflockerte.

Jonathan Richter, der bereits in den letzten beiden Jahren das Publikum in seinen Bann zog, eröffnete die zweite Konzerthälfte mit einem anspruchsvollen klassischen Musikstück auf dem Flügel, welches seitens des Publikums mit absoluter Stille gewürdigt wurde.

„Man(n) singt“ brachten mit ihrem amüsanten Titel „Frauen sind anders“ von Hans Unterweger nicht nur die männlichen Zuhörer, sondern auch die anwesenden Frauen zum Lachen.

Zu den weiteren Highlights zählten die Darbietungen der aktuellen Solistinnen Lena Fiehn, Christine Strobel, Heidi Saad und Laura Seer mit Peter Lang am Schlagzeug sowie Mila Jasmin mit der Ex-Band. Die ehemaligen Solistinnen Mascha Schwanengel, Shanice Byrd und Samira Adams überzeugten in einem Medley mit ihren besonderen Stimmen. Zusätzlich begeisterte Shanice Byrd in Begleitung mit dem Ex-Chor 2008-2017 das Publikum mit dem bekannten Titel „O happy day“.

Neu in diesem Jahr war die Platzierung der besten Castingsteilnehmer durch das Publikum. Peter Lang, der nicht nur sein musikalisches Können am Schlagzeug und am Flügel unter Beweis stellte, sondern mit seinem eigenkomponierten Song „Bildung“ die Zuhörer mit Humor und Charme begeisterte, trat mit einem eindeutigen Ergebnis als Gewinner hervor.

Mit einer tollen Bühnenpräsenz führten die Moderatoren Katrin Luxenburger, Jule Jeromin, Lena Barth und Miguel Kettern sympathisch durch das vielfältige Programm.

In diesem Jahr gab es auch wieder eine weitere Auflage der Formation „teacher and teacher“, bei der Klaus Dewald und Anke Fritz-Kewerkopf ein anspruchsvolles Duett darboten.

Die herausragende Ex-Band mit Jan-Niklas Ebert (Bass), Benny Haupenthal (Cajon), Marius Wiesen (E‑Piano), Michael Brill (Flügel) und der Powerfrau Nina Behr (Gesang, Gitarre) rockte die Halle und sorgte für reichlich Stimmung. Wie es sich für eine Jubiläumsfeier gehört, wurde die Bühne mit besonderen Lichteffekten, nach der Idee von Ulrich Seiler, stimmungsvoll gestaltet.

Am Ende performten alle Mitwirkenden gemeinsam auf der Bühne „Time Wrap“ aus der Rocky Horror Picture Show und „Let Me Entertain You“ von Robbie Williams. Ein großartiges, kurzweiliges Konzert, welches viel Lob erntete, ging mit einem großartigen Finale zu Ende.

Publikum und Akteure ließen den besonderen Abend gemeinsam mit einer After Show Party ausklingen. Der Schulförderverein und die Oberstufenschüler des beruflichen Oberstufengymnasiums sorgten für ein reichliches Angebot an Snacks und Getränken. SchülerInnen der Gewerbeschule 11.1 mit Heike Steimer, der Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB Oberstufe) mit Simone Scherer, der Berufsgrundschule 3 dual mit Monika Langen und der Kunstkurse des beruflichen Oberstufengymnasiums mit Suzanne Hoffmann verzauberten den Eingangsbereich der Stadthalle mit selbstkreierten Dekorationsmaterialien und Bildern - passend zu Halloween.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne und besonders an das Organisationsteam für das sehr gelungene „bbz in concert `18“. Es war einzigartig, großartig - einfach phänomenal.

„bbz in concert 2018 – Jubiläums Edition” - Vorankündigung - (31.10.2018)

Die Jean-François-Boch Schule Berufsbildungszentrum Merzig feiert in diesem Jahr das 10. Schulkonzert „bbz in concert“ in Folge. Zu diesem besonderen Anlass präsentiert die Musik- und Tanz-AG der Schule das Jubiläumskonzert am Mittwoch, den 31. Oktober 2018 ab 19:30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Stadthalle Merzig.

Begleiten Sie uns bei einer musikalischen Zeitreise mit Beiträgen aus dem Bereich Klassik, Pop, Rock und Jazz sowie einer tänzerischen Performance - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Neben aktuellen Schülern und Lehrern werden viele ehemalige Schüler ihr künstlerisches Können, ihre Kreativität und ihre enorme Vielfalt unter Beweis stellen: Solisten, Band, Chöre, Beatboxer und Tanzgruppen wirken mit. Schüler und Lehrer sind an der Organisation und der Gestaltung gleichauf beteiligt.

Für die Vorauswahl von Solisten fand eine schulinterne Castingshow statt, in der Schüler vor eine Jury traten und sich um einen der begehrten Soloauftritte bewarben. Die Bestplatzierten erhalten am Konzertabend die Möglichkeit, ihren Traum von einem Bühnenauftritt zu verwirklichen.

Das Foyer der Stadthalle wird passend zu Halloween von Schülern aus unterschiedlichen Klassen mit selbst kreierten Materialien gestaltet. Zusätzlich bieten der Förderverein und Schulklassen Snacks und Getränke an.

Dieses besondere Event sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Jean-François-Boch Schule freut sich auf Ihren Besuch!

Der Vorverkauf für Konzertkarten (5€ Erwachsene/Schüler) findet ab sofort in den Sekretariaten der beiden Schulstandorte (Waldstraße 51, Von-Boch-Straße 73) statt.

Teilnahme am Saarwiesenlauf war ein voller Erfolg (23.09.2018)

Das 1. Buddy-Event des Vereins ID im Schuljahr 2018/19 war am 23.09.2018 die gemeinsame Teilnahme am CEB Saarwiesenlauf in Hilbringen. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten sich im Vorfeld freiwillig für die 5 km oder 10 km Distanz anmelden, oder aber zur gleichen Zeit im gemeinsamen Küchenteam rund um Herrn Bohr in der Schule ein leckeres Essen vorbereiten. Viele unserer Lehrerinnen und Lehrer waren an diesem Sonntag sowohl an der Strecke als auch in der Küche im Einsatz und zeigten durch ihr Engagement, dass Schule mehr ist, als gemeinsam Zeit im Klassenraum zu verbringen. Schulleiter Andreas N. Heinrich lief selbst erfolgreich beim 5 km Lauf mit und war sehr zufrieden über die guten Ergebnisse unserer Schule. So erreichte Merih Kibreab, ein ehemaliger Schüler unserer Schule, beim 5 km Rennen den 4. Platz mit einer Zeit von 39:16. Unser Sportlehrer Maik Bösen begleitete die Läuferinnen und Läufer unseres Teams auf beiden Renndistanzen und lobte die Bereitschaft, sich trotz des regnerischen Wetters an diesem Tag an den Start zu stellen. Gegen 13 Uhr endete ein tolles Event für alle Beteiligten mit einem leckeren Essen in der Pausenhalle unserer Schule. Vielen Dank an alle, die geholfen haben und dabei waren. Im nächsten Jahr gehen wir wieder an den Start!

Handwerk Live am „Tag des Handwerks“

Schüler vom BBZ Merzig waren mit viel Engagement bei der Sache

„Für diesen Moment geben wir alles“, lautete das diesjährige Motto der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), die Mitte September zum Tag des Handwerks auf den Kleinen Markt in Saarlouis eingeladen hatte. Fast 20 Innungen der HWK boten Einblicke in die Alltagswelt und das Leistungsspektrum des saarländischen Handwerks. Rund 200 Handwerker waren dort aktiv.

Am Stand der Maler- und Lackiererinnung des Saarlandes waren unter anderem sieben Schüler und Studienrat Edgar Hoff von der Jean-François-Boch-Schule – BBZ Merzig mit viel Einsatzbereitschaft dabei. Die gezeigten Schmucktechniken fanden viel Beachtung bei den Besuchern. Die Schüler verstanden es, beim Publikum großes Interesse zu wecken, indem sie kleine Arbeitsproben anfertigten, die die Besucher mitnehmen konnten.

Auf einer Bühne wurde im Rahmen des Programms der HWK auch die Landessieger der Sommergesellenprüfung der Maler und Lackierer geehrt. Christoph Manz belegte bei den Malern den ersten Platz. Er war Schüler am BBZ in Merzig.

Alexander Wollmann vom Vorstand der Maler- und Lackiererinnung fasste am Ende der Veranstaltung den Tag zusammen: „Durch die aktive Mitarbeit unserer Auszubildenden vom BBZ in Merzig erhielten die Besucher einen guten Einblick in das gestalterische Handwerk.“

Chemiekurs 12 des OGym besucht GDNÄ an der Universität des Saarlandes (17.09.2018)

Die 130. Versammlung der Gesellschaft deutscher Naturwissenschaftler und Ärzte (GDNÄ), die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stand, fand in diesem Jahr erstmals an der Universität des Saarlandes statt. Zu dieser Veranstaltung waren nicht nur Wissenschaftler, Professoren und Studenten eingeladen, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, besonders aus dem Saarland.

Unsere Schule war durch den Chemiekurs 12 des Oberstufengymnasiums mit 17 Schülerinnen und Schülern sowie der Chemielehrerin Anne Laval und Schulleiter Andreas N. Heinrich vertreten.

Besucht wurde ein Vortrag von Professor Dr. Frank Nesse vom MPI für Kohlenforschung (Mühlheim a.d.R.) mit dem Thema „Quantenmechanik, Chemie und Computer: von der Grundlagenforschung zur individuellen Anwendung“.

Zusätzlich gab es ein gemeinsames Essen in der Mensa sowie eine Führung durch die naturwissenschaftliche Bibliothek. Im Anschluss folgte noch ein Einblick in die Universitäts- und Landesbibliothek.

Es war insgesamt ein wirklich interessanter und lehrreicher Vormittag.

Hoch hinaus! GS11.2 erklimmt die (Kirner)Dolomiten J (13.09.2018)  

Am 13.09 machten sich 20 Schüler unter Aufsicht von Lehrkraft Andreas Behrje mit dem Zug auf den Weg nach Kirn. Im Gepäck: Zelte, Isomatten und Schlafsäcke. Nach einem für manche mehr, für andere weniger anstrengenden Aufstieg zu den Felsen oberhalb von Kirn wurden zunächst die Zelte für die Übernachtung aufgebaut.

In der Zwischenzeit wurde von Leo Lauer vom Alpenverein Saarbrücken und Klassenlehrer Alexander Dornhöfer ein Klettersteig aufgebaut. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch schon mit Klettergurt und Helm bewaffnet zum ersten Mal an den Felsen. Die anfängliche Skepsis wich schnell, und dank gegenseitiger Unterstützung konnten alle auch die schwierigen Stellen meistern. Klettern macht hungrig, also wurde im Anschluss Holz gesammelt und ein „kleines“ Feuer für die Schwenker gemacht. So klang der Abend gemütlich am Lagerfeuer aus. Am nächsten Morgen ging es dann nach Abbau der Zelte zurück nach Merzig.

Fazit: Alle gesund wieder unten und ein tolles Erlebnis für die Klassengemeinschaft!

Jean-François-Boch Schule erfolgreich beim Staffel-Triathlon (08.09.2018)

Am 08.09.2018 nahmen drei Mannschaften der Jean-François-Boch-Schule an der 7. Auflage des Saarland-Staffel-Triathlons in Lebach teil. Bei perfektem Sportwetter galt es, 200 m Schwimmen, 15 km Mountainbike fahren und 5,5 km Laufen in einem Staffel-Format zu bewältigen.

In der männlichen Kategorie traten mit Philipp Schauer (Schwimmen), Jannik Jacob (Rad) und Fabian Kettern (Laufen) drei Schüler der 11. Klassenstufe des Beruflichen Oberstufengymnasiums an. Beflügelt von der tagesschnellsten Schwimmzeit durch Philipp Schauer errang das junge Team den dritten Platz in der Herrenkonkurrenz.

In der Mixed-Kategorie waren zwei Mannschaften am Start: Sabine Hoffeld (Schwimmen), Eric Biehler (Rad) und Andreas N. Heinrich (Laufen) belegten den dritten Platz und das Sportlehrer-Schülerin-Team mit Markus Schreier (Schwimmen), Fabian Schiffer (Rad) und Lea Feilen (Laufen) kam auf den 8. Rang.

Unsere Schule bei Mission Matsch 2018 (08.09.2018)

Gemeinsam mit unseren Lehrern Holger Busse und Maik Bösen nahmen am 8. September 2018 insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler für unsere Schule am 5. Wochenspiegel Mission Matsch Lauf in Losheim am See teil. An einem sonnigen Samstagnachmittag ging unser Team im Strandbad geschlossen an den Start der 10 Kilometer langen Strecke. Auf die Sportlerinnen und Sportler warteten insgesamt 30 Hindernisse, die oftmals nur in Teamarbeit zu bewältigen waren. Gemeinsam Spaß zu haben und sich dabei einmal so richtig dreckig zu machen, waren die erklärten Ziele von allen. Nachdem der Startschuss gefallen war, ging es erst einmal durch den Stausee, bevor u. a. Strohburgen, Wasserlöscher, Baucontainer mit grünem Glibber, Holzhürden, Baumstämme, jede Menge Schlammlöcher und Matschrutschen als Hindernisse bereitstanden. Kurz vor dem Ziel, das auch alle erreichten, wartete eine lange Wasserrutsche zurück in den Stausee. Im Ziel angekommen, nahmen viele von uns freiwillig nochmals ein Bad im See, um sich von Stroh, Sand und Schlamm zumindest grob zu befreien. Ein tolles Event mit 100%-Wiederholungsfaktor im nächsten Jahr.

Unsere Schule beim KNAX-Sportfest 2018 (22.08.2018)

Der Landkreis Merzig-Wadern veranstaltet jährlich ein Sport- und Spielfest der Grundschulen in Merzig. Da das KNAX-Sportfest im letzten Schuljahr aus wettertechnischen Gründen für die 3er-Klassen abgesagt werden musste, wurde dieses zu Beginn des Schuljahres am 22.08.2018 für die jetzt vierten Klassen nachgeholt. Zur koordinativen Unterstützung der über 1000 Grundschulkindern von insgesamt 51 teilnehmenden Schulen in diesem Jahr waren auch wieder Schülerinnen und Schüler der Klassen T-GS10.1, T-VK3.2-F und W-VK4-F dabei. Ihnen wurden von den Sportlehrern Fabian Schiffer und Maik Bösen sowie von deren Kollege Andreas Behrje zu Beginn des Festes im Blättelbornstation in Merzig ihre Aufgaben und die entsprechenden Abläufe erläutert. Unsere Schülerinnen und Schüler waren an jeweils einer von über 30 Spielstationen eingesetzt und fungierten dort als Schiedsrichter und Motivator gleichermaßen. In Kooperation mit Schülerinnen und Schülern anderer weiterführender Schulen gelang eine tolle Zusammenarbeit. Besonders unsere geflüchteten Schülerinnen und Schüler der VK-Klassen profitierten von diesem Schultag, da sie durch ihre Betreuungsaufgabe ihr Sprachniveau nochmals verbessern konnten.  

15 auf einen Streich – Alle Maler und Lackierer bestehen die Gesellenprüfung 2018

Alljährlich zur Ende des Schuljahres führt die Handwerkskammer (HWK) in Saarbrücken die Gesellenprüfungen im Maler und Lackiererhandwerk durch. Dieses Jahr nahmen 15 Auszubildende von der Jean François Boch Schule – BBZ Merzig an der Facharbeiterprüfung teil.

„In den fast 30 Jahren, in denen ich den theoretischen Unterricht hier an der Schule mitgestalte, habe ich das noch nicht erlebt, dass alle unsere Schüler bestanden haben“, so Studienrat Edgar Hoff von der Malerabteilung. „Dies zeigt, dass die hier eingesetzten Lehrkräfte einen sehr guten Job machen“, so Hoff weiter.

Einer unserer Schüler hat sich durch seine praktische und theoretische Leistung besonders hervorgetan. Es könnte sein, dass die HWK ihn als Landesbesten der Sommerprüfung kürt und ihn zum Bundeswettbewerb schickt. Somit käme der Landessieger der Maler und Lackierer auch 2018 wieder einmal vom BBZ Merzig.

„Das ist ja ein super Ergebnis“, so Andreas Nikolaus Heinrich, Schulleiter der Jean François Boch Schule, zur Nachricht über das Abschneiden seiner Schüler. „Die Malerabteilung unserer  Schule ist eines unserer Aushängeschilder, da sie in den vergangenen Jahren schon mehrfach Landessieger bei den Prüfungen der Handwerkskammer gestellt hat“, so Heinrich weiter.

Die Prüfung gliedert sich in einen theoretischen Teil (Dauer 1 Tag), der in den Räumlichkeiten der HWK in Saarbrücken abgehalten wird, und einen fachpraktischen Teil (Dauer 2,5 Tage), der in der Werkstatt der Malerinnung in Saarbrücken-Burbach stattfindet. Hier müssen dann das Fachwissen von drei Ausbildungsjahren und das handwerkliche Können (u.a. lackieren, tapezieren, Schmucktechniken anwenden) unter Beweis gestellt werden.

Die Schulleitung und die Lehrkräfte der Malerabteilung gratulierten den frischgebackenen Malergesellen und Malergesellinnen und wünschten ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

Spendenübergabe an Afrikaprojekt (19.06.2018)

In einer kleinen Feierstunde übergaben Frau Bouillon und Frau Reinert, stellvertretend für die Fachkonferenz Katholische Religion und Ethik, den Erlös des 2. Adventscafés an Frau Margret Berwian vom Verein „Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.“. Insgesamt erzielte unsere Schule mit dem Adventscafé 800 €.

Der Verein „Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.“ versucht seit 2001 durch den Initiator Dr. Hans Schales, die humanitäre Entwicklungshilfe im Land Zimbabwe zu fördern. Menschen in dem Land sollen in ihrer eigenen Handlungsfähigkeit und Menschlichkeit gestärkt werden, damit sie eigenständig Lösungen entwickeln können. Schwerpunktmäßig wird in Schulprojekte und in Gesundheit im St. Luke`s Krankenhaus investiert.

Die geladenen Vertreterin des Vereins Afrikaprojekt erzählte den anwesenden Schülern aus der Klassenstufe 11 einer Verkäuferklasse von bereits stattgefundenen Projekten in Zimbabwe und bedankte sich für die Spende. Frau Berwian versprach, dass das Geld auch dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird. (siehe auch unter www.afrikaprojekt-schales.de)

Abschlussfeier der Abiturienten 2018 unter dem Motto: „Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“ (09.06.2018)

Unter dem Motto „Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“ fanden am Samstagabend, 09.06.2018, die Feierlichkeiten der Abiturienten 2018 in der Stadthalle in Merzig statt: 47 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife.

Alle anwesenden Absolventen strahlten glücklich, da auf das finale Ziel „Abitur“ drei Jahre lang hingearbeitet wurde; heute Abend erhielten alle endlich den Lohn für ihr hartes Arbeiten.

Durch das Programm führte die Abiturientin Ann-Kathrin Luxenburger.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten durch Jonathan Richter am Flügel.

Die diesjährige Eröffnungsrede hielt Frau Landrätin Daniela Schlegel Friedrich.

Neben Begrüßungen und der Abschlussreden des Schulleiters Andreas N. Heinrich und des Vorsitzenden des Schulfördervereins, Wolfgang Quinten, folgte ein Duett „Student and Teacher“: Abteilungsleiter Klaus Dewald und Michelle Leya interpretierten „Total eclipse of my heart“. Dann ergriffen die diesjährigen Tutoren Christine Moutty, Ulrich Seiler und Dr. Eric Biehler das Wort, um ihre Absolventen würdevoll ins „Leben“ zu entlassen; im Anschluss gab es die lang ersehnten Abschlusszeugnisse durch die drei Tutoren.

Im weiteren Verlauf der Feier wurden die Besten des Abends geehrt: Unter den 47 Schülerinnen und Schülern setzten sich Anna Hein (Oberstufengymnasium, Bereich Gesundheit und Soziales) und Lukas Hümbert (Oberstufengymnasium, Bereich Wirtschaft) als die Besten durch; Anna Hein als Allerbeste ihres Jahrgangs erhielt auch vom Schulförderverein einen Buchpreis.

In den jeweiligen beruflichen Profilfächern, den sogenannten Erweiterungskursen, überzeugten mit besten Ergebnissen im Fach Gesundheit Anna Hein, im Fach Pädagogik/Psychologie Annika Thömmes sowie im Fach BWL Lukas Hümbert, der ebenfalls den Scheffelpreis erhielt.

In der nachfolgenden Schülerrede durch Uchenna Eckert und Mohammed Kobeissi betonten beide, dass mit dem Abitur ein neuer Lebensabschnitt beginne, in dem viele maßgebliche Veränderungen stattfinden. Nun könne jeden den Weg beschreiten, den er oder sie sich selbst aussucht. Beide betonten zudem den Beginn ihres Zusammentreffens vor knapp drei Jahren, in denen alles neu war: neue Lehrer, neue Fächer, neue Herausforderungen. Es folgte ein kurzer Rückblick auf die gemeinsamen 4748 Tage, in denen alle als Gruppe viel erlebt und gemeistert haben. Nun aber müsse und dürfe, so die beiden, jeder den Aufbruch ins Ungewisse wagen oder um es mit Johann Nestroy zu sagen „Die Welt ist die wahre Schule, da lernt man alles von selbst“.

Es folgte eine Unterbrechung des offiziellen Programms, in der alle das Buffet genießen durften und das ein oder andere Gespräch führen konnten.

Nach der Pause ging es mit einer Diashow „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ weiter.

Im weiteren Verlauf erfreuten sich alle an einem Tanzbeitrag der Abiturienten.

Anschießend performten Anna Hein, Uchenna Eckert, Jonathan Richter, Lukas Hein und Kathrin Gaub den Song „Time of my life“.

Dann hieß es „Abschied nehmen“: Klaus Dewald bat alle Abiturienten auf die Bühne und verabschiedete sich von jedem persönlich mit „Time to say goodbye“.

Es folgte der musikalische Abschluss aller Abiturienten.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung freuten sich alle, bei netten Gesprächen den Nachtisch zu genießen und das bestandene Reifezeugnis gebührend zu feiern.

Abschlussfeier der Fachoberschüler Gesundheit und Soziales, Technik und Wirtschaft 2018 (08.06.2018)

Am Freitagabend, 08 Juni 2018, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschulabsolventen 2018 in der Stadthalle in Merzig statt.

139 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Fachhochschulreife.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Durch das ganze der Feierlichkeiten moderierten Helen Helfen und Adem Elmas.

Jonathan Richter leitete am Flügel zu Beginn in die Feierlichkeiten ein; der erste Beigeordnete und Landtagsabgeordnete Frank Wagner hielt daraufhin die Abschlussrede.

Im Anschluss hielt Helen Helfen die Schülerabschlussrede, die sich mit dem Erwachsenwerden und den neuen Herausforderungen nach dem erfolgreich bestandenen „Fachabi“, wie es umgangssprachlich so schön heißt, auseinandersetzte.

Michelle Leya trat daraufhin mit ihrer Ukulele auf und interpretierte Noah Issaks Stück „Wicked games“.

Im Anschluss daran wurden die Besten geehrt: Unter den 139 Schülerinnen und Schülern setzte sich Leon Schmitt aus der FOS Technik mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen durch. Er wurde auch als Allerbester vom Schulförderverein mit einem Buchpreis geehrt.

Die Beste in der Fachoberschule Wirtschaft war Paula Schaller, beste Absolventin der FOS Gesundheit und Soziales war Cindy Schroden.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Michelle Weiß (Gesundheit/Pflege und Pädagogik/Psychologie), Leon Schmitt (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Paula Schaller (BWL, Rechnungswesen und VWL).

Nun erhielten die Absolventen endlich ihre lang ersehnten Zeugnisse:

Zuerst waren die 29 Absolventen der FOS Technik an der Reihe; es folgte die Ausgabe der Abschlusszeugnisse der FOS Wirtschaft an 44 Absolventen.

Anschließend sang Mara Hess von Silbermond „Irgendwas bleibt“.

Danach bekamen alle 66 Fachoberschüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales ihre Zeugnisse, gefolgt von Bildercollagen und Videoauszügen der vergangenen zwei Schuljahre.

Für Stimmung sorgte gegen Ende die Lehrerband um Yvonne Puster, Arno Kloster, Gerhard Klentsch und Thomas Kreutzer mit einem Son von U2 „I still haven`t found what I`m looking for“.

Die Veranstaltung klang nach dem offiziellen Teil im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

Erfolgreich beim Bestenwettbewerb der Maler und Lackierer Christoph Manz vom BBZ Merzig

„Das halbe Dutzend haben wir nun voll“, so Edgar Hoff zu Beginn einer kleinen Feierstunde an der Jean-François-Boch-Schule, BBZ Merzig. Seit sechs Jahren, also seit 2012, fördert die Sto-Stiftung den talentierten und fleißigen Maler- und Lackierernachwuchs. In den vergangenen Jahren waren die Oberstufenschüler der Malerabteilung des BBZ Merzig immer mit von der Partie, und alle gemeldeten Auszubildenden wurden ohne Ausnahme in das Förderprogramm aufgenommen.

Im Rahmen des Programms „Du hast es drauf - zeig's uns!“ erhalten deutschlandweit nur 100 ausgewählte Stipendiaten Unterstützung durch die Sto AG in Stühlingen, einen bekannten Hersteller von Malerbedarf.

Christoph Manz aus Rehlingen-Siersburg, der seine Ausbildung bei der Malerfirma Heidenreich in Bous absolviert, ist der neunte Schüler des BBZ, der sich über den „grünen Werkzeugkoffer“ mit hochwertigem Malerwerkzeug und das Bücherpaket freuen darf. Mit diesem Rüstzeug hat er eine gute Chance, bei der Gesellenprüfung im Sommer theoretisch und praktisch gut abzuschneiden. Dafür drücken ihm auch die Schulleitung und die Kollegen der Malerabteilung fest die Daumen.

„Angesichts der Meldungen über den bevorstehenden Fachkräftemangel haben engagierte Auszubildende wie Herr Manz auf dem Facharbeitermarkt eine besonders gute Position“, so der stellvertretende Schulleiter Torsten Klein.

Auf die Frage nach seinen weiteren Zielen im Malerhandwerk sagte Christoph, dass er als nächstes den Meisterbrief anvisiere. Was danach komme, werde sich dann entscheiden.

Integrationsarbeit findet Anklang - Pressemitteilung

Jean-François-Boch-Schule wird mehrfach ausgezeichnet

Gleich mehrere Auszeichnungen und Anerkennungen erhielt die Jean-François-Boch Schule (BBZ Merzig) während der vergangenen Wochen für ihre Bildungs- und Integrationsaktivitäten mit geflüchteten Jugendlichen. Neben Preisen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und der VDE Saar wurden 50 Schülerinnen und Schüler, darunter etwa 20 Geflüchtete, zu einem Besuch der Bundeshauptstadt eingeladen. Projektkoordinatorin Sonja Al-Samaraie sieht auch in Zukunft noch Herausforderungen bei der bislang erfolgreichen Arbeit.

Das Buddy-Projekt des Merziger Berufsbildungszentrums läuft bereits im vierten Jahr und hat sich vom ursprünglichen Patenschaftsmodell zu einer Plattform für interkulturelle Bildung und Begegnung entwickelt. Die Juroren des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“, der alljährlich vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) durchgeführt wird, waren von dieser Entwicklung beeindruckt und prämierten die Arbeit von Studienrätin Sonja Al-Samaraie und ihrem Team mit einem Preisgeld von 3.000 €. In der öffentlichen Preisverleihung, zu der das BfDT und der Oberbürgermeister der Stadt Speyer ins historische Rathaus der Domstadt geladen hatten, würdigte Jurorin Dr. Alexandra Kurth das nachhaltig wirksame Projekt, welches die Grenzen der Schule überschritten und eine gesellschaftliche Funktion übernommen habe.

Mit einem Sonderpreis von 500 € im Rahmen des Wettbewerbs „Klasse Lehrer“ zeichnete der VDE Saar die „Integrierende Fachoberschule Ingenieurwesen“ der Jean-François-Boch-Schule aus. Anlässlich der Jahresmitgliederversammlung stellte Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich die an seiner Schule entwickelte Fachoberschule vor, die es besonders begabten Geflüchteten ermöglicht, zügig das Erlernen der deutschen Sprache und den Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife (und damit der Studierfähigkeit) miteinander zu verbinden. Dieses ehrgeizige Vorhaben wurde gekoppelt mit der „MINT-Strategie“ des Berufsbildungszentrums, die im Besonderen auf Studiengänge im Bereich Ingenieurwesen und Naturwissenschaft vorbereiten will. Dies überzeugte die Jury des VDE Saar, und VDE-Saar-Vorsitzender Prof. Dr. Andreas Schütze gratulierte Heinrich stellvertretend für alle beteiligten Lehrkräfte zu diesem innovativen Ansatz.

Gleich 50 Schülerinnen und Schüler durften schließlich der Einladung des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. und der Vertretung des Saarlandes beim Bund folgen und während eines viertägigen Berlin-Aufenthalts u. a. den Bundesrat, das Reichstagsgebäude und die Holocaust-Gedenkstätte zu besuchen. Höhepunkt war eine eigens für diesen Besuch organisierte Veranstaltung im Rahmen des Schüler-Projektes „Brücken bauen“. Am Beispiel der Schriftstellerin Hannah Ahrendt wurde die Situation der aus Deutschland geflohenen Juden mit der aktuellen Flüchtlingsbewegung verglichen. Unter den 50 Schülerinnen und Schülern waren ca. 20 mit konkreter Fluchtbiographie. Sie zeigten sich beeindruckt und erschüttert von den Dokumentationen der Holocaust-Gedenkstätte. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Antisemitismus-Debatte halte ich diesen Besuch für besonders wichtig“ resümiert Studienrat Ulrich Seiler, einer der begleitenden Lehrkräfte der Jean-François-Boch Schule. Und die Betroffenheit der zumeist muslimischen Geflüchteten zeige, dass der pädagogische Ansatz des Projektes wirksam sei. Aus diesem Grund wird die Schule sich bemühen, einen jährlichen Besuch zu organisieren.

An der Jean-François-Boch Schule werden derzeit ca. 1500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, unter ihnen aktuell ca. 170 mit Fluchtbiographie

Auszeichnung für das Buddy Projekt im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)“ hat im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017 knapp 80 Initiativen und Projekte für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz als Preisträger ausgewählt.

Acht Projekte aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland wurden als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017 geehrt. Darunter auch das Buddy-Projekt der Jean-François-Boch-Schule. Unser Preis war mit 3.000 Euro dotiert.

In der öffentlichen Preisverleihung im Historischen Rathaus in Speyer würdigten der Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Herr Hansjörg Eger, Frau Dr. Alexandra Kurth, Mitglied im Beirat des BfDT sowie Herr Dr. Gregor Rosenthal, Leiter der Geschäftsstelle des BfDT das DaZ-Team der Jean-François-Boch-Schule.  

Teilnahme am Planspiel Börse der Sparkasse Merzig-Wadern: Gewinn der White Brothers (20.02.2018)

Die ganze Klasse BGym 11-3 W hat am diesjährigen Planspiel Börse der Sparkasse Merzig Wadern teilgenommen.

Gewonnen hat im Landkreis Merzig Wadern die Gruppe „White Brothers“ (Dominik Stauch, Renas Yalak und Dario Wacker, Schüler der Klasse OGym 11-3 W). Sie haben ein Preisgeld in Höhe von 250,00 € erhalten.

Die Schüler wählten zu Beginn der Spielzeit einen Namen für ihre Gruppe aus und dann durften Aktien im Wert von 50.000 € gekauft werden. Sie mussten mindestens drei Transaktionen (=Käufe) tätigen, damit sie in die Wertung kommen konnten. Sie selbst konnten dann aber entscheiden, welche Strategie (Zukäufe/Verkäufe von Aktien) sie weiterverfolgen. Die Gewinnergruppe hatte vor allem auf die Aktien von Amazon und Apple gesetzt.

Am Ende der Spielzeit stellten sie ihre Strategie der Klasse vor: Sie mussten die Unternehmen, von denen sie Aktien kauften, eine Strategieanalyse und Feedbackberichte sowie einige neue Begriffe zur Börse vorstellen.

Am 20.02.2018 fand die Siegerehrung in der Kreissparkasse Merzig Wadern statt und die Gewinnergruppe bekam die Urkunde und das Geld überreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Osterfrühstück des Schulfördervereins (13./14.03.2018)

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Schulförderverein sein alljährliches Osterfrühstück: Am 13. und 14.03.2018 wurden an den beiden Schulstandorten Käse- und Wurstbrötchen sowie Kuchen zu schülerfreundlichen Preisen verkauft.

Der Schulförderverein dankt allen, die sich an dieser Veranstaltung beteiligt haben. Vielen Dank auch an all unsere Schüler, die das Osterfrühstück so rege besucht haben.

Tauffeier: BBZ Merzig trägt nun den erweiterten Schulnamen Jean-François-Boch-Schule (02.03.2018)

Nachdem im Schuljahr 2016/17 ein Team unter Leitung von StRin Sarah Mathis ein Konzept erarbeitet hat, um dem BBZ Merzig mit seinen zwei Standorten einen neuen Namen zu geben, wurden anschließend – in einem Verlauf von sechs Monaten - alle Schüler und Kollegen zur Abstimmung gebeten. Aus fünf konkreten Vorschlägen fiel die nach demokratischen Grundsätzen durchgeführte Wahl auf den Gründer der Mettlacher Geschirrfabrikation, Jean François Boch. Auch der Minister für Bildung und Kultur sowie die Familie von Boch stimmten daraufhin dem Namen zu. Am 23.10.2017 beschloss dann der Kreistag Merzig-Wadern auf Antrag der Schulkonferenz den neuen Namen.

Am vergangenen Freitag war es dann endlich soweit: Die offiziellen Feierlichkeiten zum erweiterten Namen konnten stattfinden. Neben Schülern und Kollegen feierten trotz Schneeregen und Glatteiswarnungen u. a. Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, die Landtagsabgeordneten Martina Holzner, Frank Wagner und Stefan Thielen sowie Eugen von Boch als Vertreter der Familie von Boch mit.

Schulleiter Andreas N. Heinrich sowie Helen Helfen, stellvertretende Schülersprecherin, begrüßten die Gäste; Abiturient Jonathan Richter eröffnete die Feierstunde zur Namensverleihung mit einer künstlerischen Darbietung.

StR`in Christina Maurer moderierte die Veranstaltung und ließ Daniela Schlegel-Friedrich den Vortritt zur ersten Ansprache. Die Landrätin beteuerte, froh über diese Namenswahl zu sein, zumal sich Jean François Boch bereits 1819 durch die Witwen-, Waisen- und Krankenversicherung als sozial verantwortlich erwiesen hat – eine Qualifikation, die auch heute noch immer wichtig ist. Zudem soll dieser Name auch eine neue Aufmerksamkeit auf das BBZ Merzig lenken: Es sei mehr als eine reine Ausbildungsstätte.

Minister Ulrich Commerçon schloss sich dem positive Aspekt der sozialen Mitverantwortung an, zumal gerade das BBZ Merzig 170 Geflüchtete aufnahm und sich so seiner sozialen Verantwortung stellte.

Musikalisch und künstlerisch zeigten die Dancing Students sowie Mara Hess und Michelle Leya weiterhin ihr Können.

Am Ende enthüllte der Künstler Mike Mathes, bekannt durch sein 1000 Augen-Projekt, sein eigens für die Tauffeier geschaffenes Porträt von Jean François Boch. Er sagte dazu: “Ein Auge ist nicht genug. Alle Augen müssen sich darauf richten.”

Als Gastgeschenk wurden von der Schule limitierte Villeroy&Boch-Becher aus der Serie “New Wave” an die Ehrengäste überreicht. Das Besondere an diesen Bechern ist, dass sie weltweit nur 30 Mal existieren und extra für diese Feierlichkeiten mit einem Foto des Namensgebers versehen sind.

Wir danken allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.

Teilnahme am Merziger Kinderumzug 2018

Auch in diesem Jahr ging das Buddy-Team unserer Schule beim Merziger Kinderumzug mit.

Unter dem Motto „Eine Welt – eine Heimat“ waren alle trotz eisigen Temperaturen fröhlich am Start.

Vielen Dank an alle Beteiligten und Mithelfer.

Fußballturnier 2018 (08.02.2018)

Fußballturnier 2018

Platzierungen: Herren (Vormittag)

1.

W-H10-2

2.

T-VK-4

3.

T-GS10-2

 

Platzierungen: Damen (Vormittag)

1.

S-PF11-1

2.

S-PF10-2

3.

S-PF10-1

 

Platzierungen: Herren (Nachmittag)

1.

T-FO12-1

2.

Lehrerteam

3.

W-FO12-4

 

Platzierungen: Damen (Nachmittag)

1.

GS-FO12-2

2.

OGym 12

3.

OGym 13

Blutspende-Aktion am BBZ Merzig 2018 (01./02.02.2018)

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder viele Schüler und Lehrer unserer Schule an der jährlich stattfindenden Blutspende-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz am 01. und 02. Februar 2018.

Rund 80% aller Bundesbürger benötigen einmal in ihrem Leben eine Blutkonserve. Jedoch spenden nur knapp 3% der Bevölkerung Blut – viel zu wenig, um die Versorgung in Deutschland sicher zu stellen. Ziele bei dieser Blutspende-Aktion sind es u. a., junge Menschen auf diese Problematik hinzuweisen und sie für diese Thematik zu sensibilisieren.

Die Schüler des E-Kurses 12 Gesundheit  (Von-Boch-Straße) und der GS-FOS 12 (Standort Waldstraße) organisierten zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Struckmeier-Möller und Frau Schmitt sowie dem DRK diesen Blutspende-Tag.

An beiden Standorten spendeten viele Schüler und Lehrer Blut, nachdem sie die medizinischen Voraussetzungen erfüllt hatten. Dabei waren die Schüler des E-Kurses Gesundheit und der GS-FOS 12 verantwortlich für die elektronische Erfassung der Spenderdaten, die Betreuung während der Blutspende und die anschließende Bewirtung mit Getränken und belegten Brötchen.

Wie auch in den vergangenen Jahren bot die Aktion vielen Erstspendern die Gelegenheit, Hemmungen und Ängste vor einer Blutspende abzubauen.

Tag der offenen Tür des BBZ Merzig (27. 01.2018)

Auch in diesem Jahr bot das BBZ Merzig einen Tag der offenen Tür an.

An beiden Schulstandorten wurde über die dort angebotenen Schulformen in Kurzvorträgen informiert; die jeweiligen Schwerpunktfächer, d. h. berufsbezogenen Profilfächer, wurden dabei ebenfalls vorgestellt. Daneben gab es auch einen Einblick in das fachpraktische Arbeiten am Berufsbildungszentrum.

Viele Interessierte nutzen den Tag zur Information und Beratung oder zur Neuanmeldung auf einem unserer Sekretariate.

Neuanmeldungen zu den einzelnen Schulformen am BBZ Merzig

Ab sofort nehmen die Sekretariate des Berufsbildungszentrums Merzig Anmeldungen zu folgenden Schulangeboten entgegen:

  • Berufliches Oberstufengymnasium (Ziel: Allgemeine Hochschulreife)
    mit den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales sowie Wirtschaft

  • Fachoberschulen (Ziel: Allgemeine Fachhochschulreife „Fachabitur“)
    in den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales, Ingenieurwesen (Technik) und Wirtschaft

  • Gewerbeschule, Handelsschule und Sozialpflegeschule (Ziel: MBA „Mittlere Reife“)

  • Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB)
    (Ziel: Staatlich geprüfte Fachkraft für Haushaltsführung und ambulante Betreuung)

Für die Fachbereiche Wirtschaft und das Oberstufengymnasium: Von Boch-Str. 73, Tel. 06861 93983-200 (Öffnungszeiten des Sekretariats täglich von 8 bis 14 Uhr)

Für die Fachbereiche Technik und Sozialwesen: Waldstraße 51, Tel. 06861 93983-0

(Öffnungszeiten des Sekretariats täglich von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 14 Uhr)

Stratege mit Weitblick und Einfühlungsvermögen (11.01.2018)

Der ehemalige Schulleiter des BBZ Merzig Rudolf Weiten wurde 90

Rudolf Weiten, Oberstudiendirektor im Ruhestand und langjähriger Schulleiter der heutigen Jean-François-Boch-Schule in Merzig, konnte kurz vor dem Weihnachtsfest seinen 90. Geburtstag feiern. Seine ehemalige Dienststelle, heute unter der Leitung von Andreas Nikolaus Heinrich, nahm dies zum Anlass, zu einem Empfang zu Ehren des Jubilars zu laden. Den gut 30 Gästen wurde durch viele Anekdoten und Berichte deutlich: Rudolf Weiten prägt bis zum heutigen Tag die größte Schule des Landkreises.

Neben seiner kompletten Schulleitung begrüßte Schulleiter Heinrich auch zahlreiche ehemalige und aktive Kolleginnen und Kollegen, die Rudolf Weiten noch als ihren Vorgesetzten erlebt hatten. In einer Laudatio schilderte Klaus Solbach einen Schulleiter mit Prinzipien, Weitblick und besonderem Einfühlungsvermögen für sein Kollegium und die ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler. Weitens unmittelbarer Nachfolger an der Spitze der Schule, Karl-Heinz Buß, würdigte Weiten als klugen Strategen, der durch Beharrlichkeit und Geschick aus der ehemaligen Kreisberufsschule Merzig ein modernes und leistungsfähiges Zentrum beruflicher Bildung an der unteren Saar geformt habe. Die Merziger Bevölkerung habe dem Ausdruck verliehen, in dem sie den wechselnden und mitunter technokratischen Bezeichnungen der Schule unter dem Titel „Dem Weiten sein Schul“ zusammenfasste. Dies drücke die Anerkennung seiner Verdienste am besten aus, so Buß weiter.

Rudolf Weiten, der sich als junger Mann vom Maurergesellen zunächst zum Studienrat fortgebildet hatte, wurde 1973 mit der Leitung der Kreisberufsschule in der Merziger Waldstraße beauftragt. In mehr als 17 Jahren war er für ein wachsendes Kollegium und die schulische Ausbildung von mehr als 10.000 jungen Menschen verantwortlich. In seiner Amtszeit wurden umfassende Umbauten und Erweiterungen der Ausstattung vorgenommen. Die Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Schule stellten einen Höhepunkt seines Wirkens an der Schule dar.

In seinem persönlichen Rückblick dankte Weiten der heutigen Jean-François-Boch-Schule für den Empfang und zeigte sich erfreut über die nachhaltige Wirkung seiner Arbeit. Auch in Zukunft gelte es, die Belange der Schule beim Schulträger wie gegenüber dem Bildungsministerium deutlich zu machen und deren Unterstützung einzufordern. Hierbei wünsche er den heute Verantwortlichen eine glückliche Hand.

Wissenschaftler für einen Tag (09.01.2018)

Am 09.01.2018 hatten wir, die Biologie-Kurse der Klassenstufe des Beruflichen Oberstufengymnasiums, die Möglichkeit, das Scienteenslab der Universität Luxemburg zu besuchen.

Dort durften wir nach einem Vortag und einer kurzen Instruktion selbst Hand anlegen und durch molekularbiologische Versuche erfahren, wie ultraviolette Strahlen DNA verändern können.

In einer einstündigen Mittagspause hatten wir die Gelegenheit, das Gelände der Universität genauer zu erkunden. Man erkennt zwar, dass sich dort einst die größte Stahlhütte Luxemburgs befand, jedoch staunten wir, was daraus in den letzten Jahren entstanden ist.

Im Anschluss daran konnten wir die Ergebnisse unserer am Vormittag durchgeführten Versuche begutachten.

Abschließend ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Dabei waren wir uns alle einig, dass dies eine gelungene Exkursion war und wir alle viel Spaß dabei hatten, das im Unterricht Gelernte praktisch umzusetzen. Diesen Eindruck konnten die begleitenden Lehrer Frau Steimer und Herr Biehler nur bestätigen.

Besonders danken wir Frau Dr. Maren Krüger, die uns zusammen mit François Wilwers in die spannende Welt des Labors eingeführt hat.

Adventscafé am BBZ Merzig (18/19.12.2017)

Auch in diesem Jahr fand am 18.12. und am 19.12.2017 ein Adventscafé des BBZ Merzig an den beiden Standorten der Schule statt.

Das Adventscafé sollte auf die Weihnachtszeit einstimmen und zum gemütlichen Beisammensein beitragen. Neben Waffeln und Kuchen gab es auch Kaffee, Tee und Kakao sowie Wiener mit Weck. Viele Kollegen nutzten die Gelegenheit, das Adventscafé mit ihren Schülern zu besuchen.

Der Erlös kommt in diesem Jahr einem Afrikaprojekt von Dr. Schales und seinem Team zugute. Nähere Informationen hierzu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Kuchenspender und Unterstützer dieser Veranstaltung. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Bäckerei Quinten, die Metzgerei Stroh sowie Haco in Wadern für ihre Spenden.

Informationsveranstaltung zum Welt-AIDS-Tag am BBZ Merzig (01.12.2017)

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Noch immer gibt es kein Heilmittel gegen Aids, die Betroffenen erleben Ausgrenzung und Anfeindung. Deshalb findet jedes Jahr am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt. Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist - und daran zu erinnern, dass der Schutz vor HIV lebensrettend ist.

Auch am BBZ Merzig stand der 01.12.2017 ganz im Zeichen der HIV- und Aids-Prävention: Jenny Schillo und ihr Team vom Gesundheitsamt Merzig-Wadern standen den Schülerinnen und Schülern den ganzen Vormittag über zur Verfügung. So konnte sich jeder am Infostand des Gesundheitsamtes persönlich oder mithilfe von Broschüren und Postern über HIV und Aids informieren. Zudem fanden in sechs Klassen des sozialpflegerischen Bereichs spezielle Unterrichtsstunden statt. Hier informierte Jenny Schillo über Ansteckungsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Schutz vor HIV. Dabei wurde den Schülerinnen und Schüler klar, dass Kondome der beste Schutz vor einer HIV-Infektion sind. Demzufolge war deren korrekte Anwendung ein zentraler Inhalt der Unterrichtsstunde.

Wie wichtig eine derartige Aufklärung ist, zeigen aktuelle Studien: Das Wissen über Verhütung und Schutz vor HIV ist oft lückenhaft – auch bei Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, wo die meisten ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen. „Der Großteil unserer Schülerinnen und Schüler ist in diesem Alter. Auch im Unterricht fällt uns immer wieder auf, wie viele Fragen sie zu diesem Thema haben. Daher ist uns eine umfassende Aufklärung wichtig“, teilt Simone Scherer, Lehrerin am BBZ Merzig und Organisatorin des Tages, mit.

Das BBZ Merzig engagiert sich seit Jahren in der HIV-Prävention und arbeitet dazu eng mit dem Gesundheitsamt Merzig-Wadern zusammen. Gemeinsames Anliegen ist, den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, dass Aids nach wie vor eine unheilbare Krankheit ist. Durch das Wissen um die Übertragungswege und den richtigen Schutz sollen ihnen aber auch unnötige Ängste und Unsicherheiten genommen werden.

„bbz in concert – We have a dream `17“ – wieder großartig (28.11.17)

Das Schulkonzert „bbz in concert `17“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „I have a dream“. Wieder sorgte das engagierte Vorbereitungsteam um Anne Laval, Uli Seiler, Jürgen Laux, Heike Becker, Susanne Schmitt und Sonja Al-Samaraie dafür, dass eine tolle und abwechslungsreiche Show auf die Bühne gestellt wurde.

In zahlreichen Formationen zeigten sowohl Schüler als auch Lehrer wie in den vergangenen Jahren die Vielfalt ihres Könnens. Die Moderation übernahmen in diesem Jahr Kathrin Luxenburger, Jule Jeromin, Leelee Groß und Sofie Engel.

In diesem Jahr war das Konzert geprägt von dem Traum, den jeder hat. So stiegen Jonathan Richter und Jürgen Laux auch direkt mit „Dream a little dream on me“ (Klavier) ein; es folgten weitere Darbietungen wie „Imagine“ (Uchenna Ecker und Frederike Koch), „Our dream“ von der Buddy-Band oder „Somewhere over the rainbow“ (Anke Fritz-Kewerkopf und Jürgen Laux). Zudem wurde das Seminarfach „Traumdeutung“ in einem kleinen Film dargestellt.

Auch einige orientalische Tänze wurden dargeboten; daneben verzauberten die Dancing Teachers mit ihren zuckersüßen Traummännern das Publikum.

In diesem Jahr gab es auch wieder eine weitere Auflage der Formation „teacher and teacher“, Klaus Dewald konnte für das Konzert 2017 Dieter Schumacher gewinnen; beide performten „Wunder gibt es immer wieder.“

Der Schulchor präsentierte mit der Schulband „California dreaming“ und das Trio „Trio Metal and Colour“ performte den Song „I still haven`t found what I´m looking for“, nachdem sie bereits vor der Pause mit dem Song „Stand by me“ das Publikum in ihren Bann zogen.

Am Ende versammelten sich alle Akteure noch einmal auf der Bühne und das Konzert endete stimmungsvoll.

Vielen Dank an alle Akteure, Helfer und besonders an das Organisationsteam für das sehr gelungene „bbz in concert `17 – I have a dream“.

VORANKÜNDIGUNG: „bbz in concert`17“ (28.11.17)

In diesem Jahr präsentiert das Berufsbildungszentrum Merzig sein traditionelles Schulkonzert „bbz in concert“. Es findet am Dienstag, 28. November 2017 ab 19 Uhr in der Stadthalle Merzig statt (Einlass ist bereits ab 18:30 Uhr). Im Foyer der Stadthalle besteht die Möglichkeit, handgefertigte Produkte von Schülern zu erwerben. Der Förderverein und Schulklassen bieten Snacks und Getränke an.

Das Konzert zeigt auch in diesem Jahr die enorme Vielfalt der BBZ-Akteure, der Musik‑ und Tanz‑AG. Beatboxer, Solisten, verschiedene Tanzgruppen und der Schulchor tragen an unserem interkulturellen Programm, an dem auch junge Flüchtlinge mitwirken, bei.

Wie immer ist der musikalische Bogen weit gespannt mit Beiträgen aus dem Bereich Klassik, Pop, Rock und Jazz sowie Choreografien aus dem Bereich Jazz- und Modern‑Dance bzw. orientalischer Tanz - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Schüler und Lehrer sind an der Organisation und der Gestaltung gleichauf beteiligt; das Programm steht dieses Jahr unter dem Motto „We have a dream“ .

Für die Vorauswahl von Solisten fand eine BBZ Merzig-Castingshow statt, in der Schüler vor eine fachkundige Jury traten und sich um einen der begehrten Soloauftritte bewarben. Die Bestplatzierten erhalten am Konzertabend die Möglichkeit, ihren Traum von einem Bühnenauftritt zu verwirklichen.

Die Auftritte sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Das BBZ Merzig freut sich auf Ihren Besuch!

Der Vorverkauf für Konzertkarten (5€ Erwachsene/Schüler) findet ab sofort in den Sekretariaten der beiden Schulstandorte (Waldstraße 51, Von-Boch-Straße 73) statt.

Deutscher Integrationspreis 2018 – Bewerbt Euch jetzt!

Der Deutsche Integrationspreis geht in die zweite Runde! Bis zum 27.11.17 sucht die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wieder nach innovativen Ideen, die die gesellschaftliche Teilhabe oder die demokratische Beteiligung Geflüchteter fördern und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Der Preis besteht aus zwei Teilen: dem Crowdfunding-Contest und der Auszeichnung. Bis zu 150.000 Euro Stiftungsförderung wird in einem Crowdfunding-Contest an diejenigen vergeben, die die meisten Menschen für Ihre Idee gewinnen konnten. Unter allen Contest-Gewinnern wählt eine Jury, die Träger des Deutschen Integrationspreises 2018 aus. Für die Finanzierung und die Preisgelder stellt die Hertie-Stiftung gemeinsam mit dem Stifterverband insgesamt 250.000 Euro bereit. 2018 wird der Deutsche Integrationspreis von der Initiative Integration durch Bildung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. gefördert.

Insbesondere werden Bewerbungen von Menschen mit eigener Flucht- oder Migrationserfahrung begrüßt.

Unter diesem Link können Bewerbungen eingereicht werden:

http://deutscher-integrationspreis.de/projekt-einreichen

Projekt „Kulturbotschafter“ mit Ausstellung am BBZ Merzig (21.11.17)

Projekt „Kulturbotschafter“ mit Ausstellung am BBZ Merzig (21.11.17)

Das Projekt „Kulturbotschafter“, welches von der CEB geleitet wurde, sollte in 7 Halbtagsveranstaltungen im außerschulischen Freizeitbereich in Form von Workshops kulturelle Bildung, Medienkompetenz, kreative Gestaltung mit den Mitteln der Malerei sowie der Fotografie und Bildbearbeitung vermitteln. Angeleitet wurden sie dabei von Mario Andruet, einem bekannten saarländischen Künstler.

Jugendlichen erhielten die Möglichkeit, im Umfeld des Schulzentrums geeignete Flächen künstlerisch zu gestalten. Sie sollten ihre Eindrücke der Umgebung kreativ erforschen und erschließen.

Das Projekt fand bei uns an der Schule vom 06.03.17 bis 14.03.17 an acht Terminen in unserer Malerwerkstatt statt. Die Teilnehmer, also die Flüchtlinge (12 Schüler aus Flüchtlingsklassen), die Schüler des Oberstufengymnasiums (Klassenstufe 12) sowie Frau Bausch-Jaacks und Frau Hoffmann besuchten zudem das Atelier von Herrn Mario Andruet und seiner Frau Waltraud in Saarwellingen.

"Mario Andruet arbeitet mit handgeschöpftem farbigem Papier. Diese Technik können Kinder und Erwachsene schnell erlernen und mit viel Spaß kreativ umsetzen. Sie können ein Bild oder ein Relief aus geschöpftem Papier modellieren.“

Das Papier wird bei dieser Technik zerkleinert und mit Wasser und Leim vermischt. Anschließend formt man aus der nassen Masse Bilder mit Reliefs, lässt diese trocknen, bestreicht sie mit Rostfarbe und kann sie später auch mit Farbpigmenten noch zusätzlich farbig gestalten.

Die Ausstellung selbst wurde am 21.11.17 von Frau Dr. Heike Otto (Abteilungsleiterin im Kultusministerium) am BBZ Merzig eröffnet und einem interessierten Publikum vorgestellt. Die Bilder werden bis zum 20.12.17 in Raum 11/12R (Von-Boch-Straße) ausgestellt und können bis 14 Uhr montags bis freitags besucht werden.

Der Kunstkalender 2018 ist da!

Auch in diesem Jahr realisierten kunstbegabte SchülerInnen unterschiedlicher Schulformen des BBZ Merzig mit ihren Kunstlehrern Pia Bausch-Jaaks, Suzanne Hoffmann und Falko Marschall sowie der finanziellen Unterstützung des Schulfördervereins den neuen Kunstkalender 2018.

Der hochwertige Kalender bietet einen Auszug unterschiedlicher Kunsttechniken wie Collagen oder Acrylmalereien auf Leinwand oder auf Holz sowie die Arbeit mit Pappmaché.

In eindrucksvoller Weise bietet der Kalender einen schönen und gelungenen Überblick über die künstlerischen Aktivitäten der SchülerInnen am BBZ Merzig.

Der Kunstkalender 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Interkulturelles Projekt von SchülerInnen aus Flüchtlingsklassen und SchülerInnen des Beruflichen Oberstufengymnasiums.“ - die beteiligten KünstlerInnen stammen daher in diesem Jahr aus den Vorklassen und aus dem Beruflichen Oberstufengymnasium.

Der Kunstkalender 2018 kostet 10 € und kann in den beiden Sekretariaten der Schule käuflich erworben werden. Außerdem wird er in den beiden Merziger Buchhandlungen „Bock&Seip“ und „Rote Zora“ zum Verkauf angeboten.

Das BBZ Merzig dankt allen beteiligten SchülerInnen sowie ihren Kunstlehrern für ihr künstlerisches Engagement.

Ein besonderer Dank gilt auch dem Schulförderverein des BBZ Merzig sowie der Sparkasse Merzig-Wadern für ihre wohlwollende finanzielle Unterstützung.

Leben und arbeiten in Frankreich – Ein Fachoberschulpraktikum macht’s möglich

Len strahlte beim Besuch vor Ort in Thionville: „Das Praktikum hier macht richtig Spaß!“

3 Wochen lang arbeitete der Fachoberschüler, Bereich Gesundheit und Soziales, in einer Einrichtung in Thionville, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, jungen Franzosen beim Übergang von Schule in die Arbeitswelt zu helfen.

Fast jeder kennt das Wort „Frankreichstrategie“, aber viel wichtiger ist die Frage: Wie kann man sie eigentlich umsetzen? Das BBZ Merzig ist sich der Wichtigkeit der französischen Sprache im Saarland schon lange bewusst und setzt auf diesem Gebiet bereits viele Akzente. Da war es für die Schulleitung natürlich auch selbstverständlich, das Interreg-Projekt „Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung“ von Beginn an tatkräftig zu unterstützen. Hauptaufgabe der Fachstelle ist es, saarländischen Auszubildenden und Fachoberschülern die Chance zu bieten, ein Praktikum in einem lothringischen Betrieb zu absolvieren und somit hautnah die französische Arbeitswelt zu erkunden.

Den Schritt über die Grenze wagen, offen sein für Neues - warum nicht? Das dachte sich Len Halsdorf, der die Fachoberschule Gesundheit und Soziales des BBZ Merzig besucht. Er nahm das Angebot der Fachstelle an und absolvierte im Herbst ein dreiwöchiges Praktikum im benachbarten Frankreich. Dafür unterbrach er sein Fachoberschulpraktikum bei der Stadt Merzig, die ihm gerne diese Chance ermöglichte. Len wurde auf dieses Angebot im Rahmen einer Infoveranstaltung in seiner Schule aufmerksam. In einem Beratungsgespräch zwischen ihm und den deutschen Projektpartnern wurden die wichtigsten Eckpunkte, wie zum Beispiel die Frage des Wunschortes, die bevorzugte Branche oder die Dauer des Praktikums, geklärt.  Danach ging es in die Akquise: Französische und deutsche Projektpartner suchten nun gemeinsam nach einem passenden Betrieb, der die wesentlichen Eckpunkte berücksichtigte. Für Len wurde schnell ein Praktikumsplatz im benachbarten Thionville gefunden. Er arbeitete bei der „Mission locale“, einer Einrichtung, die jungen Menschen hilft, den Schritt in die Arbeitswelt zu erleichtern und gerade Jugendlichen aus schwierigeren Verhältnissen Unterstützung auf dem Weg in die Arbeitswelt bietet. Gewohnt hat er während dieser Zeit im „Foyer des jeunes travailleurs“ ganz in der Nähe des Zentrums und hatte somit auch abends Anschluss an französische Jugendliche. Die Mission locale stellte ihm für die Zeit des Praktikums sogar ein Fahrrad zur Verfügung, damit er in Thionville ein wenig mobil sein konnte. Die Sprachbarriere hinderte ihn auch nicht an seinem Vorhaben- schließlich lernt man die Sprache ja so richtig erst im Land. Und da Len luxemburgische Wurzeln hat, war dies für ihn sowieso kein Problem.

Das Team der Mission locale war glücklich um die Bereicherung aus dem Saarland und übertrug ihm schon von Beginn an kleinere Aufgaben. Len durfte die gesamte Struktur der Einrichtung kennen lernen und wurde überall eingesetzt. Sein dortiger Chef, Monsieur Cartigny, betonte, wie wichtig grenzüberschreitende Praktika für die Jugendlichen der Großregion seien. Es sei an der Zeit, in einem grenzenlosen Europa endlich näher zusammenzurücken, gerade auch auf dem gemeinsamen Arbeitsmarkt. Schließlich sind die Jugendlichen von heute die Arbeitnehmer von morgen.

Len hat es nicht bereut, ein Praktikum in Frankreich zu machen. Er hat vieles an Eindrücken und Erfahrungen mitgenommen: Er hat seine Sprachkenntnisse erweitert, viele neue Menschen getroffen, einen Einblick in die französische Arbeitswelt erhalten und vielleicht auch das weltbeste Croissant verspeisen können. Alles in allem ein Abschnitt in seinem Leben, den er niemals vergessen wird.

Wenn du auch Interesse hast, ein solches Praktikum zu machen, melde dich einfach! Wir beraten dich gern.

Ansprechpartner beim Ministerium für Bildung und Kultur:

Sabrina Himbert – Referat D1 – s.himbert@bildung.saarland.de – 0681/501-7234

Ansprechpartner bei VAUS:

Patrick Barth – patrick.barth@vausnet.de – 06831/ 7647939

„Gemeinsam stark sein“: Kooperationstraining der GS FOS 12 (09/2017)

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2017/18 haben die vier Klassen der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Klassenstufe 12, im Rahmen des Erlebnis- Pädagogischen-Zentrums an einem teambildenden Kooperationstraining teilgenommen. Viele abwechslungsreiche Aufgaben und Rätsel waren zu lösen, die nur durch Teamwork und Zusammenhalt im Klassenverband möglich waren. Nach einer kurzen Einweisung in das Programm und dem Festlegen von Wünschen, Erwartungen, Regeln und Zielen folgten die ersten Aufgaben zügig. Diese sollten als Team gelöst werden, dadurch sollten Erfahrungen im Umgang mit den Teamkameraden gesammelt werden. Ziel war es dabei, den Zusammenhalt der Klasse zu stärken. Man konnte den gesamten Tag gut beobachten, wie die jeweilige Klasse nach jeder einzelnen Übung immer stärker zusammenhielt.

Der Projekttag war für alle Teilnehmer kurzweilig; jeder wuchs dabei ein Stück über sich hinaus. Es machte allen großen Spaß und jeder war froh darüber, dieses Projekt direkt zu Beginn des Schuljahres nutzen zu können: Das Ziel, im Klassenverband ein besseres Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, war an diesem Tag auf jeden Fall gelungen.

Interkulturelles Tanz- und Musikfest am BBZ Merzig (28.09.2017)

Im Rahmen der Interkulturellen Woche veranstaltete das BBZ Merzig in Zusammenarbeit mit der CEB-Akademie am 28.09.2017 ein interkulturelles Tanz- und Musikfest. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen begeisterten mit einem abwechslungsreichen Programm, das einen Eindruck unterschiedlicher Kulturen, die auch an unserer Schule präsent sind, vermitteln sollte.

Dem Publikum, darunter auch Staatssekretärin Frau Streichert-Clivot, wurde neben Gitarrenklängen, Bongotrommeln, englisch, türkisch, deutsch und arabisch gesungenen Liedern auch ein selbstverfasstes arabisches Gedicht geboten. Hip-Hop-Choreographien und ein arabischer Gruppentanz vervollständigten das Programm.

Der sich anschließende Mittagssnack stand ebenfalls unter dem Motto „Interkulturalität“. Bei „internationalem Fingerfood“ wie Hähnchenschenkeln, Brezeln, Falafel oder Warak Eneb, das in den Lehrküchen des Standorts Waldstraße zubereitet oder von Schülerinnen und Schülern der Vorbereitungsklassen gespendet wurde.

Es war ein besonderer Tag mit vielen neuen Eindrücken. Danke an alle Beteiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Verkaufsaktion von Antonia Merz am BBZ Merzig (25. + 27.09.2017)

Am Montag, 25.09.2017 und am Mittwoch, 27.09.2017 stellte die ehemalige Schülerin Antonia Merz ihr derzeitiges Projekt am BBZ Merzig vor: Im Rahmen eines sozialen Freiwilligendienstes in Indien arbeiteten sie und ihr Team zusammen mit 14 Näherinnen, deren Produkte nun in Deutschland angeboten werden, um Schulbildung und Studium für arme Menschen finanzieren zu können. Außerdem unterstützt das Projekt alleinerziehende Frauen.

In den Pausenräumen der beiden Schulstandorte wurden die zahlreichen Produkte angeboten: z. B. verschiedene Mäppchen, Taschen, Küchenschürzen oder Tischsets.

Malerschüler vom BBZ Merzig aktiv beim „Tag des Handwerks“  (20.09.2017)

Alljährlich im September wird deutschlandweit der „Tag des Handwerks“ veranstaltet, so auch dieses Jahr – und zwar schon zum dritten Mal – in Saarlouis auf dem Kleinen Markt. Mit von der Partie waren Schüler von der Malerabteilung am BBZ Merzig, die sich am Stand der Maler- und Lackiererinnung des Saarlandes aktiv beteiligten.

Neben einem Lackiersimulator, mit dem man einen Kotflügel digital lackieren konnte, wurden den Besuchern auch dekorative Techniken vorgeführt.

Der absolute Hingucker waren die Sandwich-Tafeln, mit denen sich die Merziger AZUBIs unter die Besucher mischten und damit viele Interessierte an den Stand der Malerinnung brachten.

Auf dem Kleinen Markt war eine Bühne aufgebaut. Hier wurden u.a. im Rahmen des Programms der Handwerkskammer die Landessieger der diesjährigen Sommergesellenprüfung der Maler und Lackierer geehrt, so Niklas Lafontaine, der den ersten Platz belegte, und Aron Scheuer, der Zweiter wurde. Beide waren Schüler am BBZ Merzig.

Gerd Huckert, stellvertretender Landesinnungsmeister, resümierte: „Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Dazu hat auch die aktive Mitarbeit unserer Auszubildenden am BBZ Merzig beigetragen.“

Das BBZ Merzig erneut sportlich aktiv (09.09.2017)

Auch in diesem Jahr nahm das BBZ Merzig am 6. Saarland-Staffel-Triathlon in Lebach teil. Regen und Wind konnten die Teilnehmer nicht aufhalten, sie gaben wieder alles.

Die Ergebnisse im Überblick:
6. Platz Staffel Frauen (Yvonne Puster, Helen Helfen, Carmen Schommers)
17. Platz Staffel Männer (Markus Schreier, Fabian Schiffer, Erik Zimdars)
1. Platz Staffel Mixed (Sabine Hoffeld, Eric Bieler, Jürgen Laux)
4. Platz (Mixed), 28. Platz (Männer), 48. Platz (Frauen) in der Gesamtwertung!

Den gewonnenen Pokal kann man sich im Sekretariat der Von-Boch-Straße gerne ansehen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Roadshow zum Thema Integration von Geflüchteten zu Besuch am BBZ in Merzig (28.08. – 01.09.2017)

Von Berlin bis zur Schweizer Grenze, vom Raum Bremen bis nach München: In auffällig leuchtendem Orange tourt das Infomobil der Kolping Roadshow derzeit quer durch Deutschland und machte in der Woche vom 28.08.2017 – 01.09.2017 Station am BBZ in Merzig.

Wie sensibilisiert man für die Belange von Geflüchteten und trägt zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei?

Mit dieser Leitfrage ist die Roadshow im Land unterwegs, um möglichst viele Menschen direkt vor Ort auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Dazu hielt das Infomobil auch am BBZ in Merzig für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigte Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählte von gelungener Integration und machte Lust auf mehr. Das Infomobil wurde von drei Fachkräften begleitet, die für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung standen und zusätzlich zahlreiche Schulklassen geschult haben, um für dieses Thema zu sensibilisieren; etwa 20 Klassen des BBZ Merzig, die den Hauptschulabschluss und den Mittleren Bildungsabschluss erwerben wollen, waren an der Aktion beteiligt.

Das Kolping Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Schwimmkursangebot für junge muslimische Schülerinnen

Zu einem außergewöhnlichen Angebot hat sich das BBZ Merzig mit der DLRG-Ortsgruppe Merzig verabredet. Ziel war es, jungen muslimischen Schülerinnen die Möglichkeit zu geben, das Schwimmen zu erlernen. Studienrätin Nadja Abdelmaksoud blickt nach nunmehr sechs Monaten zurück auf ein gelungenes Integrationsprojekt, welches ohne die Unterstützung von Bertina Nollmeyer und Rosi Matz nicht möglich gewesen wäre.

Der Besuch von Schwimmbädern steht aufgrund religiös bedingter Einschränkungen für viele junge Muslima häufig nicht auf dem Freizeitprogramm. Viele von ihnen haben daher auch im Heranwachsendenalter das Schwimmen noch nicht erlernt. „Das BBZ Merzig verfolgt bei der Beschulung von Geflüchteten immer einen ganzheitlichen integrativen Ansatz.“ erläutert Nadja Abdelmaksoud, die Initiatorin des Projektes. „Daher war es unser Ziel, möglichst vielen Mädchen zu den Grundlagen zu verhelfen, auch in diesem Freizeitsektor den Zugang zum gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen. Dabei hat sie mit ihren Kolleginnen die besondere Vertrauensbasis der Schule genutzt, um mit den jungen Frauen und ihren Familien einen Weg zu finden, der auch deren religiöse Empfindungen berücksichtigt. Hierzu gehörte auch die Beratung und Unterstützung bei der Wahl der Badekleidung.

Von Beginn an unterstützte die DLRG-Ortsgruppe Merzig unter der Leitung ihres Vorsitzenden Peter Rost die Bemühungen des BBZ Merzig. Mit seiner Stellvertreterin Eva Maria Labudde wurde eine Schwimmtrainerin eingesetzt, die sofort Zugang und Vertrauen zu den jungen Muslimas fand und ihnen auf diesen Weise sowohl die Freude am Schwimmen als auch dessen sportlichen Aspekt vermitteln konnte. „Es ist klar“, so Labudde, „dass wir den Kurs nun noch so lange fortsetzen, bis alle Teilnehmerinnen sicher schwimmen können.“

Der Schulleiter des BBZ Merzig Andreas Nikolaus Heinrich lobt das besondere Engagement aller Beteiligten. Der Erfolg dieser Aktion zeige ihm, dass seine Schule mit ihrem Bemühen, nach Kräften zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration geflüchteter Jugendlicher beizutragen, auf einem erfolgreichen Kurs sei. „Dennoch würde das nicht gelingen ohne die Unterstützung von Menschen wie Bertina Nollmeyer und Rosi Matz.“ Mit deren Spende konnte ein Großteil der entstandenen Kosten gedeckt werden.

Teilnahme am Drachenbootrennen 2017 (01.07.2017)

Im Rahmen des Merziger Stadtfestes fand am 01.07.2017 wieder das traditionelle Drachenbootrennen statt; organisiert wurde die Teilnahme von den beiden Schulsekretärinnen Sabine Hoffeld und Heike Geier, Teamkapitän war Andreas Heitz. Mit einer gemischten Mannschaft aus Schülern, Lehrern und Schulsekretärinnen konnte das BBZ Merzig bei Dauerregen und heftigem Wind den 14. Platz unter den 18 teilnehmenden Mannschaften belegen. In der Stadtmeisterschaft belegte das BBZ den 3. Platz hinter der Gemeinschaftsschule Merzig (2. Platz) und der Gemeinschaftsschule Mettlach-Orscholz (5. Platz.

Teilnahme am Firmenlauf in Dillingen (29.06.2017 )

Am 29.06.2017 nahmen Janina Müller, Kirsten Fouache, Alexander Wilhelm, Jürgen Laux und Eric Biehler sowie Carina Altmeyer am Firmenlauf in Dillingen teil.

Dem Gewitter und teilweise strömenden Regen trotzend, konnte die Mixed-Mannschaft des BBZ Merzig das Ziel erreichen und sich im Mittelfeld platzieren (Platz 273 in der Mixed-Mannschaft).

Carina Altmeyer startete mit der Frauenmannschaft des Landesseminars und erreichte dort den 51. Platz.

Besuch des Goethehauses in Frankfurt am Main (28.06.2017)

Am Mittwoch, 28.06.2017, besuchten die Deutschkurse des Oberstufengymnasiums 12 zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Schmitt, Frau Schulien und Frau Reinert die Stadt Frankfurt am Main. Der Besuch des Goethehauses, dem Eltern- und Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, stand auf dem Programm.

Gegen halb zwölf erreichte die Gruppe das Goethehaus und startete mit einer Führung durch das ehemalige Wohnhaus. Dabei erfuhren alle - neben interessanten Fakten über das Leben der Familie Goethe - auch bemerkenswerte Einblicke in das Leben der Bevölkerung im 18. Jahrhundert. Es folgte zudem eine Kurzführung zu Werksentstehung und Rezeptionsgeschichte „Faust I“.

Johann Wolfgangs Mutter gebar sieben Kinder, von denen nur Johann Wolfgang und seine Schwester das Erwachsenenalter erreichten. Doch auch seine Schwester starb im Alter von nur 27 Jahren bei der Geburt ihres zweiten Kindes. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Goethe bestand aus vier Stockwerken und dem Dachgeschoss. Jedes Stockwerk hatte eine Größe von 140 qm, wobei das Treppenhaus ein Viertel der Gesamtfläche einnahm. Dies zeigte in der damaligen Zeit den Reichtum einer Familie. So bestand das Erdgeschoss z. B. aus Empfangszimmer, Esszimmer und Küche. In der Küche bestaunten alle die `original´ Wasserpumpe, die zum hauseigenen Brunnen führte. Solch eine Pumpe hatten in dieser Zeit nur die wohlhabendsten Bürger. Das zweite Stockwerk diente ausschließlich zum herrschaftlichen Gästeempfang. Besonders erstaunlich war, dass Johann Wolfgang um die 200 Hemden besaß und auch an kompletten Bettgarnituren mangelte es der Familie nicht. Sie besaßen um die 140 Stück. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Goethes nur drei Mal im Jahr ein Waschtag ausgerichtet wurde. Die übrigen Stockwerke dienten als Wohnräume für die Familie, das Dachgeschoss war für das Hauspersonal vorgesehen. Bemerkenswert war neben anderen alten Möbeln eine Standuhr mit vollkommen mechanischem Antrieb, die aber dennoch neben der sekundengenauen Uhrzeit gleichzeitig die Jahreszeit, den Tag, das Datum, den Mondkalender und viele weitere Informationen anzeigte. Zum Abschluss wurde das “Dichterzimmer“ dargeboten. Dieses Zimmer gehörte Johann Wolfgang Goethe, bis er für sein Studium umzog. In diesem Zimmer entstanden Meisterwerke wie “Götz von Berlichingen“ und “Die Leiden des jungen Werthers“. Außerdem befand sich im Nebenzimmer sein Puppentheater, welches ihm schon im Kindesalter die Liebe zum Theater näherbrachte. Weitere Besonderheiten waren ein fortschrittliches Heizsystem und die große Privatbibliothek des Vaters.

Nach der Führung durch das Haus wurden in einem Vortrag über den historischen Faust interessante Parallelen zur bereits gelesenen Lektüre “Faust 1 – Der Tragödie erster Teil“ aufgezeigt. Thematische Schwerpunkte bildeten die Kindsmörderin Susanna Brandt und der Alchemist Faust.

Nach diesen überaus interessanten Eindrücken ging es dann für alle in die Frankfurter Innenstadt: Einige gingen ausgiebig shoppen, wiederum andere Schüler erkundeten die Stadt
“Das war ein schöner und informativer Ausflug“ stimmten alle, einschließlich der Lehrerinnen, zum Ende überein.

Carina Kirch mit Pierre de Coubertin-Preis 2017 ausgezeichnet (26.06.2017)

Am 26. Juni 2017 ehrte der Landessportverband für das Saarland und das Ministerium für Bildung und Kultur 13 Abiturientinnen und Abiturienten mit dem Pierre de Coubertin-Preis 2017. In diesem Jahr wurde mit Carina Kirch eine Abiturientin des BBZ Merzig von Bildungsminister Ulrich Commerçon und LSVS-Präsident Klaus Meiser für ihr soziales Engagement und ihren Einsatz für Wertevermittlung in Verbindung mit Sport geehrt. Hierbei stand insbesondere ihr Engagement als Übungsleiterin im Bereich Artistik im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurde ihr musikalisches Engagement im Rahmen unseres Schulkonzertes gewürdigt.

Das BBZ Merzig gratuliert ganz herzlich zu dieser tollen Ehrung.

Spenden für das Buddy-Projekt (23. und 24.06.2017)

 

Während der beiden Abschlussfeiern der Fachoberschule und des Oberstufengymnasiums am vergangenen Wochenende haben Beteiligte des Buddy-Projekts durch Fotos und Informationen an Stellwänden in der Merziger Stadthalle auf sich aufmerksam gemacht und mithilfe von Spendenboxen um eine Zuwendung gebeten, damit das Buddy-Projekt weiter existieren kann. Insgesamt kamen rund 600 € zusammen. Die Beteiligten freuten sich sehr darüber und sehen es als enorme Unterstützung für weitere Vorhaben an.

In der Vergangenheit wurden mit diesen Spenden u.a. Events für die Jugendlichen ermöglicht, wie die Teilnahme am Merziger Fastnachtsumzug oder die jährliche Feier zwischen den Jahren.

Besondere Bedeutung haben diese Veranstaltungen, da die Geflohenen oft ohne Familien hier leben und sehr alleine sind. Daher sind solche außerschulischen Veranstaltungen für sie immer wieder ein Highlight, da gerade in der Ferienzeit der morgendliche Schulbesuch und somit auch die sozialen Kontakte zu anderen Schülern nicht möglich sind.

In den Sommerferien werden wir mit einem Teil des gesammelten Geldes ein Picknick im Stadtpark in Merzig mit gemütlichem Zusammensein finanzieren können.

Abschlussfeier der Abiturienten 2017 am BBZ Merzig unter dem Motto: „Mahatma Abi Mahatma keins“ (24.06.2017)

Unter dem Motto „Mahatma Abi Mahatma Keins“ fanden am Samstagabend, 24.06.2017, die Feierlichkeiten der Abiturienten 2017 in der Stadthalle in Merzig statt: 45 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife.

Alle anwesenden Absolventen strahlten glücklich, da auf das finale Ziel „Abitur“ drei Jahre lang hingearbeitet wurde; heute Abend erhielten alle endlich den Lohn für ihr hartes Arbeiten.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten durch die Schulband mit „Dancing in the Moonlight“.

Neben Begrüßungen und der Abschlussreden des Schulleiters Andreas N. Heinrich und des Vorsitzenden des Schulfördervereins Wolfgang Quinten folgte der Schulband-Chor mit „Fly away“. Dann ergriffen die diesjährigen Tutoren Frauke Struckmeier-Möller, Ulrich Seiler und Dieter Schumacher das Wort, um ihre Absolventen würdevoll ins „Leben“ zu entlassen; im Anschluss gab es die lang ersehnten Abschlusszeugnisse durch die drei Tutoren.

Im weiteren Verlauf der Feier wurden die Besten des Abends geehrt: Unter den 45 Schülerinnen und Schülern setzten sich Yannick Brandau (Oberstufengymnasium, Bereich Gesundheit und Soziales) und Noah Schuh (Oberstufengymnasium, Bereich Wirtschaft) als die Besten durch; Yannick Brandau als Allerbester seines Jahrgangs am BBZ Merzig erhielt auch vom Schulförderverein für seine Leistungen einen Buchpreis.

In den jeweiligen Profilfächern, den sogenannten Erweiterungskursen, überzeugten mit besten Ergebnissen im Fach Gesundheit Luisa Irsch, im Fach Pädagogik/Psychologie Anika Berg sowie im Fach BWL René Henkgen; für beste Gesamtleistungen wurden Milena Benoit, Anika Berg, Julia Burg, Louisa Harlow, Lea Heyden, Luisa Irsch, David Jung und Lea Wolter ausgezeichnet. Den Scheffelpreis erhielt Louisa Harlow; der Pierre de Coubertin-Preis des Landessportverbandes ging in diesem Jahr an Carina Kirch.

Es folgte der Act „Student&Teacher“ mit dem Song „For Good“, gefolgt von einem Tanz der Abiturienten.

In der nachfolgenden Schülerrede durch Louisa Harlow und Julia Burg betonten beide, dass man als Abiturient wie ein Entdecker ins Unbekannte vorrücke, wodurch auch das Leben zu einem ständigen Abenteuer werden kann. Eine Herausforderung auf dem Weg sei mit dem heutigen Tag bewältigt, so die beiden, das Abitur sei bestanden. Es folgte ein Rückblick auf die gemischte Lerngruppe, die in den drei Jahren allmählich zu einer Reisegruppe zusammengewachsen sei. Die beiden Rednerinnen betonten zudem, dass eine wichtige Etappe der Reise nun vorbei sei, doch es würden weitere Etappen ins Unbekannte folgen.

Im Verlauf des Abends gab es noch ein Lehrer-Quiz und eine Diashow mit Impressionen einer schönen, aber mit dem heutigen Abend endenden Schulzeit der letzten drei Jahre. Zum Schluss performten Schulband und Chor gemeinsam „Nareotic“.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung freuten sich alle, bei netten Gesprächen das Buffet zu genießen und das bestandene Reifezeugnis gebührend zu feiern.

Abschlussfeier der Fachoberschüler Gesundheit und Soziales, Technik und Wirtschaft 2017 am BBZ Merzig (23.06.2017)

Am Freitagabend, 23. Juni 2017, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschulabsolventen 2017 in der Stadthalle in Merzig statt.

112 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Fachhochschulreife am BBZ Merzig.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Zeugnis der Fachhochschulreife.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Jeannine Tillack leitete mit einer Eigenkomposition „Anfang und Ende“ am Flügel zu Beginn in die Feierlichkeiten ein; Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich hielt daraufhin die Abschlussrede.

Danach erhielten 44 Absolventen der FOS Wirtschaft ihre Abschlusszeugnisse.

Im Anschluss hielt Celina Römer die Schülerrede.

Es folgte die Ausgabe der Abschlusszeugnisse der FOS-Technik an 12 Absolventen.

Danach bekamen alle 66 Fachoberschüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales ihre Zeugnisse, gefolgt von Bildercollagen und Videoauszügen der vergangenen zwei Schuljahre.

Gegen Ende der Feier wurden noch die Besten geehrt: Unter den 112 Schülerinnen und Schülern setzte sich Susanna Gitzinger mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen durch. Sie wurde auch als Allerbeste vom Schulförderverein mit einem Buchpreis geehrt.

Die Beste in der Fachoberschule Technik war Lea Mahlberg, bester Absolvent der FOS-Wirtschaft war Andràs Spang.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Fabienne Haas (Gesundheit/Pflege und Pädagogik/Psychologie), Lea Mahlberg (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Tobias Heisel (BWL, Rechnungswesen und VWL).

Die Veranstaltung klang nach dem offiziellen Teil im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

Großes Interesse am Berufs- und Studieninfotag der Klassenstufe 12 des Oberstufengymnasiums (19.06.2017)

Am 19.06.2017 konnten sich über 50 Schüler der Klassenstufe 12 des Beruflichen Oberstufengymnasiums der Fachbereiche Gesundheit und Soziales sowie Wirtschaft während eines Informationstages am BBZ über Studienmöglichkeiten im Saarland und in Trier informieren. Vor allem ging es dabei um die unterschiedlichen Hochschulformen und Arten von Studiengängen, die den Schülern nach dem Abschluss offenstehen. Organisiert wurde der Tag vom BBZ Merzig in Kooperation mit dem Kommunalen Bildungsmanagement des Landkreises Merzig-Wadern.

Am Montagvormittag stellten Referenten der Universität Trier, der htw saar – Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, der Universität des Saarlandes, der ASW Berufsakademie Saarland sowie der Universität Trier, Bereich Pflegewissenschaften die unterschiedlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen für ihre Studienangebote vor.

Die Veranstaltung zeigte den baldigen Absolventen, dass es auch regional Möglichkeiten für sie gibt, ein Studium in dualer Form aufzunehmen und dass es durchaus attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten für Akademiker im Landkreis Merzig-Wadern gibt.

Aus diesem Grund nahmen auch die Holzhauer KG und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Klinikum Merzig gGmbH teil und stellten ihre Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge vor. Zusätzlich dazu kamen Auszubildende und Studenten mit zum Infotag ins BBZ, die aus ihrer Sicht das Unternehmen/ die Hochschule, die Ausbildungsberufe und Studiengänge vorstellten. Darüber hinaus gaben sie Auskunft darüber, wie sie den Studienalltag meistern, wie man das Studium finanzieren kann und gingen auf individuelle Fragen der Teilnehmer ein. Neben den Vorträgen erhielten die Schüler Infomaterialien sowie Informationen zu vertiefenden Orientierungsveranstaltungen vor Ort in den Hochschulen und Unternehmen. Natürlich wurden auch alle individuellen Fragen beantwortet.

Die Schüler waren sehr interessiert und hatten viele Fragen zu den unterschiedlichen Angeboten, wie zum Beispiel: Wie kann ich herausfinden, welches Studium zu mir passt? Kann ich neben dem Studium noch arbeiten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es im Rahmen des Studiums? Wie gut sind die Chancen, nach einem dualen Studium übernommen zu werden? Viele der Schüler hatten bereits konkrete Vorstellungen zu einer möglichen Ausbildung oder einem Studium. Auch wollen sich einige Schüler im Nachgang mit den Referenten in Kontakt setzen und an weiterführenden Informationsveranstaltungen der Hochschulen teilnehmen.

„Auf keinen Fall berauscht ans Steuer“ - Aktionstag zum Thema Alkoholprävention am BBZ Merzig (14.06.2017)

„Ach, mit drei Bier kann man doch noch die paar Meter nach Hause fahren“, das ist ein Satz, der gar nicht so selten mit Überzeugung ausgesprochen wird, sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen. Dass genau das im Normalfall schon nicht mehr zulässig ist, konnten vor wenigen Tagen 150 Schüler des Berufsbildungszentrums (BBZ) Merzig während eines Aktionstags erfahren, Schüler der Schulformen Berufsgrundschule, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitungsjahr und eine Klasse mit Flüchtlingen. Diese Schüler wurden aktiv an die Aktion herangeführt und von den zuständigen Schulsozialarbeitern oder ihren Lehrern begleitet. Das Forum für Suchtfragen im Landkreis Merzig-Wadern hatte in Kooperation mit dem BBZ und Schulsozialarbeiter Stefan Roth in den Gängen der Schule verschiedene Stationen aufgebaut, die sich alle mit dem Thema Alkohol beschäftigten. Im Rauschbrillenparcours merkten die jungen Leute beispielsweise mithilfe der Brille, wie ein Alkoholrausch die Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit verändert. Unter anderem kommt es zum unsicherer Gang oder fehlender körperlicher Distanz. Simuliert wurden hier Alkoholwerte im Blut von 0,3 und 1,3 Promille.

Wie sich diese Werte und auch die Alkoholmengen in verschiedenen Getränken errechnen, lernten die Schüler während des Aktionstages von den Mitgliedern des Suchtforums. Die Jugendlichen konnten an einer Station zum Beispiel schätzen, welches Getränk in welches Glas gehört und in welchem Getränk am meisten reiner Alkohol enthalten ist. An der Trink-Bar gab es ein Bierglas (0,33 l), ein Schnapsglas (4 cl), eine Sektflöte (0,1 l), ein Weinglas (1/8 l) und eine Flasche eines Biermixgetränkes (0,33l). Anschließend sollten die Jugendlichen Bierdeckel mit den Grammzahlen reinen Alkohols den entsprechenden Biergefäßen zuordnen. Im Rahmen dieser Aktionen waren die Berater vor Ort schnell mit den Schülern im Gespräch über gesellschaftliche Trinkgewohnheiten, die Wirkung von Alkohol, dem Abbau von Alkohol und der gemessenen Promille im Blut. Die jungen Leute waren erstaunt, dass bei einem Mann von etwa 70 Kilogramm drei Bier zu je 0,33 ml ausreichen, um bei einem Wert von etwa 0,75 Promille Blutalkohol zu landen. Der Wert liegt bei Frauen gleichen Gewichts schon bei 0,93 Promille. Was bereits deutlich zu viel ist für das Führen eines Fahrzeugs. Natürlich spielen dabei auch noch weitere Faktoren eine Rolle, aber allein dieses Beispiel verdeutlich, wie schnell man sich verschätzt bei der Wirkung von Alkohol.

Dazu meinte ein Schüler: „Ich habe hier gute Erfahrungen gesammelt, z.B. dass es mit zu viel Alkohol gefährlich wird, auch wenn man zu Fuß geht.“ Eine Schülerin zog klare Schlüsse aus den Erfahrungen des Tages, wie auch viele ihrer Mitschüler: „Ich finde es sehr informativ und gut organisiert. Besonders der Fahrsimulator hat mich beeindruckt. Da hat man erst mal einen Eindruck, wie es ist, mit Drogen oder Alkohol zu fahren. Mir hat es auf jeden Fall vor Augen geführt, dass es nicht so gut ist, mit Drogen oder Alkohol zu fahren. Also ich würde mich nicht mit Alkohol hinters Steuer setzen.“

Schüler des OGym 12 besuchen das Psychiatriemuseum in Merzig (24.05.2017)

Wann wird aus einem „Tick“ eine psychische Störung? Welche psychischen Störungen können heute diagnostiziert werden? Wie ging man in früheren Zeiten mit psychischen Störungen und von der Norm abweichenden Verhalten um? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches „Von Asthma bis Zoophobie“.  Da die Stadt Merzig über eine langjährige Psychiatriegeschichte verfügt, bot es sich an im Rahmen des Unterrichts das Psychiatriemuseum im ehemaligen Landeskrankenhaus, der heutigen SHG-Klinik, zu besuchen. Begleitet und erläutert wurde der Besuch von Herrn Ralf Schmitt, selbst Psychologe und Therapeut im psychiatrischen Zentrum der heutigen SHG-Klinik Merzig.

Schon in der Antike benannte der Arzt Hippokrates psychische Erkrankungen wie Melancholie, Manie und Gehirnfieber. Als Ursache der drei Krankheiten vermutete er damals eine fehlerhafte Mischung von Körpersäften, die sich auf das Gehirn auswirkten. Doch diese Erkenntnis, dass es sich hierbei um eine Erkrankung handelt, ging im Mittelalter verloren. Geisteskrankheiten wurden in dieser Zeit als Strafe Gottes oder als Teufelsbesessenheit betrachtet mit der Folge, dass psychisch Kranke in Narrentürmen oder Tollhäusern eingekerkert wurden, zusammen mit Bettlern, Kriminellen, Prostituierten und Vagabunden. Man quälte sie mit Folterwerkzeugen, um sie so zur Vernunft zu bringen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wiederum wurden psychische Störungen erneut als Erkrankung akzeptiert und diagnostiziert. Es entstanden viele verschiedene Formen und Ansätze der Behandlung wie die Psychotherapie oder die Verhaltenstherapie.

Neben der allgemeinen Geschichte der Psychiatrie beschäftigt sich das Museum schwerpunktmäßig auch mit der eigenen Geschichte, insbesondere mit der dunklen Zeit des Nationalismus.

Zum Abschluss der Museumsbesichtigung wurde mit den neuen Eindrücken der „Park der Andersdenkenden“ besucht. Hierbei handelt es sich um den ehemaligen „Anstaltsfriedhof“, denn den verstorbenen Patienten war es früher verwehrt, in der Heimaterde bestattet zu werden. Daran erinnert auch eine Kunstinstallation im Psychiatriemuseum.

Für alle Beteiligten war es ein spannender Tag, der neue Erkenntnisse mit sich brachte.

Top ausgestattet für die Maler-Abschlussprüfung

Die Sto-Stiftung fördert seit 2012 den talentierten und fleißigen Maler- und Lackierernachwuchs. In diesen fünf Jahren hat die Malerabteilung vom BBZ Merzig der Stiftung Schüler aus der Oberstufe gemeldet, die bislang alle ins Förderprogramm aufgenommen wurden.

„The winner und der neue Besitzer des begehrten Azubi-Werkzeugkoffers des Herstellers Storch ist dieses Schuljahr Pascal Schäfer, der beim Deko-Center in Noswendel seine Ausbildung zum Maler und Lackierer absolviert“, so Edgar Hoff, der schon seit Beginn das Projekt am BBZ Merzig aktiv und erfolgreich betreut.

Im Rahmen des Förderprogramms „Du hast es drauf - zeig's uns!“ erhalten deutschlandweit nur 100 ausgewählte Stipendiaten nicht nur den hervorragend ausgestatteten Koffer mit Qualitätswerkzeug, sondern darüber hinaus ein Bücherpaket mit anspruchsvoller Fachliteratur.

„Mit diesem Rüstzeug an die Hand hat Pascal eine gute Chance bei der Gesellenprüfung im Sommer theoretisch und praktisch gut abzuschneiden“, so Hoff weiter.

Anwesend bei der kleinen Feier waren der stellvertretende Schulleiter Thorsten Klein sowie Kollegen der Malerabteilung, die allesamt Pascal bei der Prüfung die Daumen drücken werden.

Auf die Frage nach seinen weiteren Zielen im Malerbereich sagte Pascal: „Zunächst einmal werde ich noch ein paar Jahre bei Deko Thome in Noswendel mein Wissen und mein praktisches Können erweitern. Dann möchte ich auf die Meisterschule gehen.“

Spendenübergabe am BBZ Merzig (05.04.2017)

In einer kleinen Feierstunde übergaben Frau Reinert und Frau Mathis, stellvertretend für die Fachkonferenz Katholische Religion (Frau Schackmann fehlt auf den Fotos), den Erlös des 1. Adventscafés am BBZ Merzig. Insgesamt erzielte das BBZ Merzig mit dem Adventscafé 16oo €.

Die eine Hälfte des Geldes ging an Herzensengel e. V., vertreten durch Adrian Schmitz und Manfred Braun, der andere Teil ging an die Merziger Tafel, vertreten durch Hilde Konz. Beide Vereine sind ortsansässig und tun in der Region Gutes – u. a. für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Die geladenen Vertreter der Vereine bedankten sich für die Spende und versprachen, dass das Geld dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird.

Kunstwerk für das Sekretariat Waldstraße (04.04.2017)

Am 04.04.2017 wurde im Sekretariat Waldstraße ein Bild der fünfköpfigen Kunst-AG um Lehrerin Suzanne Hoffmann enthüllt. Das Bild selbst mit dem Titel „Wir wachsen zu einer bunten Gesellschaft zusammen“ soll ein Zeichen der Integration sein, da die kleine Kunst-AG selbst bunt durchmischt ist: Neben verschiedenen Religionen (Islam und Christentum) haben auch unterschiedliche Nationalitäten zusammengearbeitet (türkisch, syrisch und deutsch). Beteiligt an dem Projekt waren Nour Albaali, Marjana Kassab, Stefanie Summa, Johanna Theobald und Esra Zengin. Jeder war für ein Feld und eine Farbe zuständig; alle Äste und Blüten zusammen ergeben jetzt das Bild. Wir danken der Kunst AG für das Geschenk, das man im Sekretariat gerne bewundern darf.

Knigge-Seminar

Die Gabel liegt links und auf der rechten Seite liegt der Löffel und das Messer. Das Glas sollte oberhalb des Löffels stehen.

Mit Vera Linnenweber haben wir, die Klasse SPF 11.1 und unsere Klassenlehrerin Frau Dresen, an einer Veranstaltung der Union Stiftung teilgenommen. Es war ein Seminar zum Thema Benehmen, das Mitte März im Hotel Römer in Merzig stattgefunden hat. Beim Essen dürfen die Unterarme nicht den Tisch berühren und die Serviette sollte auf dem Schoß mit der geöffneten Seite zu einem liegen. Nach dem Essen die Serviette nicht auf den Teller legen. Das Seminar hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben einige neue Benimmregeln – auch für ein Vorstellungsgespräch - kennengelernt.

Osterfrühstück am BBZ Merzig (29. und 30.03.2017)

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Schulförderverein des BBZ Merzig sein alljährliches Osterfrühstück: Am 29. und 30.03.2017 wurden an den beiden Schulstandorten Käse- und Wurstbrötchen zu schülerfreundlichen Preisen verkauft.

Der Schulförderverein dankt allen, die sich an dieser Veranstaltung beteiligt haben. Vielen Dank auch an alle Schüler des BBZ Merzig, die das Osterfrühstück so rege besucht haben.

Welthauswirtschaftstag (21.03.2017)

Anlässlich des Welthauswirtschaftstages, der in diesem Jahr insbesondere die hauswirtschaftliche Bildung in den Mittelpunkt stellte, besuchten die Klasse HAB-U mit ihrer Fachlehrerin Frau Gimmler und die Klasse SPF 10.1 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Mathis am 21.03.2017 den Aktionstag des Ministeriums für Bildung und Kultur.

Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto:„Hauswirtschaftliche Bildung – entscheidend für gesunde und nachhaltige Lebensstile“.

Die Schülerinnen und Schüler lauschten zunächst aufmerksam dem Grußwort des Ministers für Bildung und Kultur, Ulrich Commerçon, der die Bedeutung der Hauswirtschaft in der heutigen Gesellschaft besonders herausstellte.

Anschließend konnten sich alle an zahlreichen Präsentationsständen u. a. über verschiedene Ausbildungsbetriebe und Bildungseinrichtungen informierten und sich von Anbietern hauswirtschaftlicher Produkte und Dienstleistungen beraten lassen.

Seminarfach „Medien“-stark

Die Stiftung „L(i)ebenswert“ der PSD Bank hat im Dezember 2016 den Wettbewerb "Digital Macht Schule" ausgeschrieben, der die innovativsten didaktischen Ansätze und E-Learning-Anwendungen mit je 5.000 € Preisgeld belohnt. Insgesamt 33 saarländische Schulen bewarben sich für diesen Preis, letztendlich wurden vier prämiert. Wir gehören damit zu den 12 Schulen, die innerhalb des Saarlandes, Südbaden und Württemberg für ihr Medienkonzept eine Auszeichnung erhielten. Das Seminarfach „Medien“ hat bei der Preisverleihungen unter den Augen der Jury, Bankvertretern und des Ministers Commerçon ihr Projekt souverän vorgestellt und überzeugt. Wir gratulieren auch dem Cusanus-Gymnasium, der Dr.-Walter-Bruch-Schule und der Montessori Gemeinschaftsschule Saar. Das Preisgeld werden wir in unser bestehendes Konzept einfließen lassen.

BBZ Merzig gratuliert HAB-Schülern (10.03.2017)

In einer kleinen Feierstunde bekamen Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB) nach erfolgreicher Teilnahme an einem qualifizierten Abschlussgespräch ihre Zeugnisse. Alle hatten bereits im letzten Schuljahr ihre schriftliche Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt und durch ein halbjähriges Praktikum ihre berufliche Qualifizierung fortgesetzt.

Das BBZ Merzig gratuliert Annika Jager, Aylin Kosak, Veronica Lattuca, Daria Nakielska, Heiko Spuhler, Marjanna Schäfer und Jytina Zalas.

Fußballturnier 2017 (23.02.2017)

Turnier Vormittag (Jungen): S-VK 3 gewinnt vor der Klasse S-VK 1.1 und der S-VK 1.2

Turnier Vormittag (Mädchen): OGym 12 vor S-SPF 10-1 und OGym 13

Turnier Nachmittag (Jungen): W-FOS 12.3 gewinnt vor der Klasse OGym13 und der T-FOS 12.1

Ski- und Snowboard-Lehrfahrt nach Seefeld 2017 (18./23.02.2017)

Die diesjährige Ski- und Snowboard-Lehrfahrt der Klassenstufe 11, Berufliches Gymnasium,  ging vom 18. bis 23. Februar 2017 nach Seefeld/Tirol in Österreich.

Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kamen in diesen sechs Tagen auf ihre Kosten. Schon am ersten Tag lernten viele auf der Piste etwas fürs Leben: Es ist nicht schlimm, wenn man hinfällt , es ist aber wichtig, wieder aufzustehen.

Es war eine schöne und lehrreiche Fahrt, bei der jeder Schüler an seine persönlichen Grenzen gehen konnte, die Widrigkeiten des Wetters akzeptieren musste und mit den Höhen und Tiefen des Ski- und Snowboard-Sports klar kommen musste.

Ausgezeichnete Junghandwerker

Mit einer Feierstunde ehrt die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) erneut die besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker des Saarlandes, darunter auch der Berufsschüler des BBZ Merzig und Landessieger im Elektronikerhandwerk (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik). Ausbildungsbetrieb war die Wahlen und Schabbach GmbH, seit vielen Jahren ein zuverlässiger Ausbildungsbetrieb und verlässlicher Partner des BBZ.

HWK­Präsident Bernd Wegner gratulierte allen Siegern des Leistungswettbewerbs. „Die Erfolge bei diesem Wettbewerb vermitteln ein positives Bild des Handwerks und zeigen jungen Menschen, dass sich Leistung und Einsatzbereitschaft im Handwerk lohnen." Die Urkunden und Preise überreichten neben Wegner der Festredner des Abends Gregor Schwellenbach und HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Arnd Klein­Zirbes. Klein-Zirbes unterstrich in seinem Schlusswort, dass das saarländische Handwerk für Leistungsstärke stehe.

BBZ-Abteilungsleiter Ralf Schuhmacher sieht in der Ehrung von Philip Hahn auch einen Erfolg der konsequenten schulischen Vorbereitung auf die Gesellenprüfung und die gute Verzahnung der fachtheoretischen Ausbildung mit den Betrieben. „Ohne diese vertrauensvolle Zusammenarbeit wäre es nicht möglich, Spitzenresultate wie dieses zu erreichen.“ Schuhmacher dankt auch den eingesetzten Lehrkräften, vor allem Frau Natalie Hermes und Herrn Reinhard Becker.

Blutspende-Aktion am BBZ Merzig 2017 (01./02.02.2017)

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder viele Schüler und Lehrer des BBZ Merzig an der jährlich stattfindenden Blutspende-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz am 01. und 02. Februar 2017.

Rund 80% aller Bundesbürger benötigen einmal in ihrem Leben eine Blutkonserve. Jedoch spenden nur knapp 3% der Bevölkerung Blut – viel zu wenig, um die Versorgung in Deutschland sicher zu stellen. Ziele bei dieser Blutspende-Aktion sind es u. a., junge Menschen auf diese Problematik hinzuweisen und sie für diese Thematik zu sensibilisieren.

Die Schüler des E-Kurses Gesundheit (Von-Boch-Straße) und der GS-FOS 12.2 (Standort Waldstraße) organisierten zusammen mit ihren Lehrern Herr Biehler und Frau Scherer sowie dem DRK diesen Blutspende-Tag. Dazu wurden sie Anfang Januar von Herr Ernwein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK, über die Bedeutung und den Ablauf der Blutspende informiert. Im Anschluss fertigten sie Plakate an, um in der Schule über die Aktion zu informieren und um Spender zu werben.

An beiden Standorten spendeten rund 100 Schüler und Lehrer Blut, nachdem sie die medizinischen Voraussetzungen erfüllt hatten. Dabei waren die Schüler des E-Kurses Gesundheit und der GS-FOS 12.2 verantwortlich für die elektronische Erfassung der Spenderdaten, die Betreuung während der Blutspende und die anschließende Bewirtung mit Getränken und belegten Brötchen. An dieser Stelle danken wir den Schülern der BGS 2-dual und der BGS 1 mit ihren Lehrerinnen Frau Dräger, Frau Gimmler und Frau Langen für die leckere Bewirtung.

Wie auch in den vergangenen Jahren bot die Aktion vielen Erstspendern die Gelegenheit, Hemmungen und Ängste vor einer Blutspende abzubauen. Herr Ernwein bedankte sich auch in diesem Jahr für die gelungene Blutspende-Aktion und dankte der Schule für die Möglichkeit, junge Menschen als potentielle Spender zu gewinnen.

Informationsbesuch „Gemeinschaftsschulen Merzig und Beckingen“ am BBZ Merzig (01.02.2017)

Am 01.02.2017 waren Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschulen Merzig und Beckingen zu Gast am BBZ Merzig und informierten sich über die gymnasiale Oberstufe. Sie werden im Schuljahr 2018/19, dem ersten Jahrgang des Verbundgymnasiums, zu uns kommen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden nach einer allgemeinen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde durch Schulleitung, Abteilungsleitung und zuständige Lehrpersonen in drei Gruppen eingeteilt und lernten verschiedene Inhalte mithilfe von Stationenlernen kennen: Neben der Vorstellung der Einführungs- und Hauptphase der gymnasialen Oberstufe gab es auch Einblicke in die Kernfächer am BBZ Merzig; Arbeitstechniken wurden vorgestellt und auf außerschulische Aktivitäten (diverse Exkursionen) wurde hingewiesen.

Ziel des Informationstages war es, den zukünftigen Schülerinnen und Schülern über die Informationen einen Anreiz zu geben und sie zu ermutigen, die Voraussetzungen für den Besuch der gymnasialen Oberstufe zu schaffen.

Tag der offenen Tür (28.01.2017)

Auch in diesem Jahr bot das BBZ Merzig einen Tag der offenen Tür an.

An beiden Schulstandorten wurde über die dort angebotenen Schulformen in Kurzvorträgen informiert; die jeweiligen Schwerpunktfächer, d. h. berufsbezogenen Profilfächer, wurden dabei ebenfalls vorgestellt. Daneben gab es auch einen Einblick in das fachpraktische Arbeiten am Berufsbildungszentrum.

Viele Interessierte nutzen den Tag zur Information und Beratung oder zur Neuanmeldung auf einem unserer Sekretariate.

Neuanmeldungen zu den einzelnen Schulformen am BBZ Merzig

 

Ab sofort nehmen die Sekretariate des Berufsbildungszentrums Merzig Anmeldungen zu folgenden Schulangeboten entgegen:

  • Berufliches Oberstufengymnasium (Ziel: Allgemeine Hochschulreife) mit den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales sowie Wirtschaft

  • Fachoberschulen (Ziel: Allgemeine Fachhochschulreife „Fachabitur“) in den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales, Ingenieurwesen (Technik) und Wirtschaft

  • Gewerbeschule, Handelsschule und Sozialpflegeschule (Ziel: MBA „Mittlere Reife“)

  • Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (Ziel: Staatlich geprüfte Fachkraft für Haushaltsführung und ambulante Betreuung)

Ausführliche Informationen über Zugangsvoraussetzungen und Gliederung des Schulablaufs der jeweiligen Schulformen sowie Broschüren mit Angaben zu Fächern und Unterrichtsumfang sind in den Sekretariaten des Berufsbildungszentrums Merzig

  • Fachbereich Wirtschaft und Oberstufengymnasium: Von Boch-Str. 73, Tel. 06861 93983-200 (Öffnungszeiten: täglich von 8.00 bis 14.00 Uhr)

  • Fachbereiche Technik, Sozialwesen: Waldstraße 51, Tel. 06861 93983-0

(Öffnungszeiten: täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr, donnerstags von 8.00 bis 14.00 Uhr)

sowie hier auf der Homepage unter der Rubrik „Infomaterial“ erhältlich.

Tag der offenen Tür des BBZ Merzig am 28. Januar 2017

 

Am Samstag, dem 28. Januar 2017 findet in beiden Häusern des BBZ Merzig von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr ein Tag der offenen Tür statt mit offenem Unterricht in allen Schulformen statt. Interessierte Jugendliche und Eltern können sich bei erfahrenen Lehrkräften ausführlich informieren und erhalten Auskünfte zu Zugangsvoraussetzungen und Unterrichtsfächern der einzelnen Schulformen. Außerdem sind die Sekretariate geöffnet und es besteht die Möglichkeit der direkten Anmeldung. Hierzu sind das Original des letzten Zeugnisses, ein Foto sowie ein Ausweisdokument mitzubringen. In eigens eingerichteten Bistros können sich Besucher während des gesamten Vormittags stärken und mögliche Wartezeiten mit Erfahrungsaustausch und Kennenlernen überbrücken.

Besuch des HerzZentrum Saar des OGym 13 im Fach Gesundheit (17.01.2017)

 

Am 17.01.2017 besuchten wir, der E-und G-Kurs Gesundheit, Klassenstufe 13, gemeinsam mit den begleitenden Lehrerinnen Frau Becker und Frau Struckmeier-Möller das HerzZentrum Saar in Völklingen.
Prof. Dr. Seipelt informierte uns in einem interessanten Vortrag über koronare Herzkrankheiten und deren Folgen auf unsere Gesundheit. Wir schauten uns unterschiedliche Bilder und Filme zu Operationen am Herzen an. Besonders beeindruckend empfanden wir die Bypass-Operation. Herr Prof. Dr. Seipelt hat uns offen empfangen, sodass wir während des Vortrages all unsere Fragen stellen konnten. Unser bisheriges Wissen wurde gefestigt und wir erhielten viele neue Informationen zu diesem komplexen Thema.
Es war ein spannender und schöner Nachmittag, den wir im Klinikum verbringen durften.

Interkulturelle Party zwischen den Jahren 2016

Bereits zum dritten Mal fand auch 2016 die Party zwischen den Jahren statt. Dazu haben alle Beteiligen ihre Weihnachtsferien unterbrochen, um gemeinsam zu feiern. Teilgenommen haben unsere Schülerinnen und Schüler der Flüchtlingsklassen, die Buddys, Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunde. Nach einem gemeinsamen Essen wurde bei Tanz und Musik das zurückliegende Jahr reflektiert.

Die Party zwischen den Jahren ist mittlerweile ein fest verankertes Ereignis am BBZ Merzig, welches zu den Buddy-Events gehört, mit denen die Integration junger Flüchtlinge über den Unterricht hinaus gefördert werden soll.

Dank unseres DAF-Teams war es wieder eine gelungene Veranstaltung.

„bbz in concert – christmas edition `16“ - besinnlich und grandios zugleich (15.12.2016)

Das diesjährige Schulkonzert „bbz in concert“ stand ganz unter dem Motto „Weihnachtszeit“. Ein engagiertes Vorbereitungsteam, bestehend aus Anne Laval, Uli Seiler, Jürgen Laux, Heike Becker, Susanne Schmitt und Sonja Al-Samaraie, sorgte dafür, dass eine tolle und abwechslungsreiche Show auf die Bühne gestellt wurde und der Spagat zwischen Besinnlichkeit und fetziger Performance gelang.

In zahlreichen Formationen zeigten sowohl Schüler als auch Lehrer die Vielfalt ihres Könnens.

Der erste Teil des Schulkonzerts war durch meditative Sprüche und weihnachtlich gestimmte Lieder eher besinnlich angehaucht. So wurden u.a. Songs wie „Believe in three haselnuts“ (Jonathan Richter am Klavier), „Oh holy night“ (Ramona Sanguinette, Gesang und Jürgen Laux, Klavier) oder „The christmas song“ (Jürgen Laux am Klavier) dargeboten.

Der zweite Teil des Konzerts war dann deutlich rockiger: Es gab zur Einstimmung nach der Pause u. a. einen orientalischen Tanz der Tanzgruppe „Al Salam“; auch die „Dancing Students“ performten später auf das Stück „Sing, sing, sing“. Die Schulband interpretierte „American Idiot“ und unterstützte Mara Heß (Gesang) bei „Elektrisches Gefühl“. Zudem gab Josua Gerhardt als Beatboxer sein Debüt.

Am Ende des Schulkonzert wurden noch die fünf Besten des Talentsuche-Wettbewerbs ausgezeichnet: Das silberne Mikrofon wurde gleich drei Mal vergeben, an Carina Kirch, Michelle Leya und Louisa Jager; das goldene Mikrofon bekamen Mara Heß und Jonathan Richter.

Am Ende versammelten sich alle Akteure noch einmal auf der Bühne und das Konzert endete stimmungsvoll.

Vielen Dank an alle Akteure, Helfer und besonders an das Organisationsteam für das zu Beginn sehr besinnliche und v. a. grandiose „bbz in concert `16 – christmas edition“.

Gemütlicher Weihnachtsbasar des BBZ Merzig (15.12.2016)

Im Zuge des „bbz in concert – christmas edition`16“ fand am 15.12.2016 bereits ab 17 Uhr im Foyer der Stadthalle ein Weihnachtsbasar der Schule statt.

Viele engagierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer waren im Vorfeld im jeweiligen fachpraktischen Unterricht damit beschäftigt, selbstgemachte Produkte für diesen Abend herzustellen: Einige backten im Vorfeld Plätzchen, kochten Marmelade oder nähten Weihnachtsanhänger, die an diesem Abend verkauft wurden; andere präsentierten und verkauften Teelichthalter, Schneeschaufeln für Kinder oder kleine Vogelhäuschen. Zudem wurden Kunstkarten angeboten und die Besucher hatten die Möglichkeit, den Kunstkalender 2017 zu erwerben. Daneben konnte man sich bei Glühwein und Waffeln die Wartezeit auf das im Anschluss an den Basar stattfindende Konzert etwas versüßen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle engagierten Helfer, die zum Gelingen des Weihnachtsbasars beigetragen haben.

Der große Tag des Zirkusseminarfaches OGym13 (13.12.2016)

Am 13.12.2016 war es soweit, die 23 Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches Zirkus der Jahrgangsstufe 13 des beruflichen Oberstufengymnasiums ließen Kinderherzen höher schlagen.

Gleich zweimal traten die Schülerinnen und Schüler vor den Kindern der Katholischen Kita St. Franziskus in Perl - Besch auf und zeigten das Ergebnis der über einjährigen Vorbereitungsarbeit im Seminarfach Zirkus. Es war ein toller Erfolg, die Arbeit hatte sich gelohnt.

Die Kinder und Betreuerinnen der Kita waren glücklich über das schöne Programm und die Schülerinnen und Schüler über Ihren großen Tag ebenso.

Mit Akrobatik, Jonglage, Äquilibristik, Tanz und Clownerie sowie großer Leidenschaft wurde an diesem Tag den Kindern eine Geschichte erzählt und mit Zirkuskünsten dargestellt. In der Geschichte verdrängte die Lebensfreude der Darsteller, eine bunte Schar von Artisten, angeführt vom Schelm Max, eine „triste Erwachsenenwelt ohne Spaß und Farben“, repräsentiert durch einen bösen, miesmuffeligen Diktator.

Aber selbst dieser hatte am Ende der Show keine Chance mehr, er musste, zusammen mit dem Publikum, herzhaft lachen.

Dabei halfen auch die Kinder selber kräftig mit, durften sie doch im Programm aktiv mitwirken.

Zurecht waren die Protagonisten nach den beiden Auftritten recht müde, hatten sie doch alles gegeben.

Ihre verschiedenen Auftritte erdacht, eingeübt und eingebettet in die abwechslungsreiche Geschichte sowie alle Materialen hergestellt hatten die Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches komplett selbstständig. Es war einfach schön, trotz aller kleinen und großen Probleme, die im Laufe der Zeit bewältigt werden mussten, das Ergebnis sehen zu dürfen.

Unser Dank gilt der Kita St. Franziskus in Perl - Besch, dass wir dort auftreten durften!

Und mein Dank dem Seminarfach! Es hat Spaß gemacht!

P. Stieldorf

„Gemeinsam machen wir die Gesellschaft bunter“ – Preise für Schüler beim Kreativ-Wettbewerb

Die Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge und Migrationsdienst in Lebach riefen im Juli 2016 saarländische Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich am Kreativ-Wettbewerb „Gemeinsam machen wir die Gesellschaft bunter“ zu beteiligen. Ziel der Aktion war es, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, sich künstlerisch mit dem Thema „Integration“ zu beschäftigen und so ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Mehr als 450 Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen wurden eingereicht; für das BBZ Merzig gab es gleich zwei Auszeichnungen: Platz 2 mit 75 € ging an Yannik Brandau (OGym 13), Denise Bielke (BGym 11) erzielte Platz 3 mit 50 €. Neben den prämierten Schülern waren am Tag der Preisverleihung  auch die beiden Kunstlehrerinnen Pia Bausch-Jaaks und Suzanne Hoffmann in der Landesaufnahmestelle in Lebach vertreten. An dieser Stelle „Herzlichen Glückwunsch“ an die beiden erfolgreichen Sieger. Weiter so!

Vorankündigung: „bbz in concert christmas edition“ ´16 (15.12.2016)

Stadthalle Merzig, Donnerstag, den 15. Dezember 2016, Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr

Auch in diesem Jahr präsentiert unsere Schule das bereits traditionelle Schulkonzert in der Stadthalle Merzig, jedoch anders als in den vorangegangenen Jahren in einem weihnachtlichen Ambiente. Bei den bisherigen Konzerten bejubelten jeweils mehr als 600 begeisterte Besucher unsere Mitwirkenden.

Zahlreiche SchülerInnen aus unterschiedlichen Schulformen haben sich in verschiedenen Gruppen, Ensembles und Chören zusammengetan, um im Jahr 2016 ihr künstlerisches, musikalisches sowie tänzerisches Können zu präsentieren. Das Rahmenprogramm mit Zirkuselementen aus der Akrobatik rundet das diesjährige Programm zu einem ganz besonderen Event ab. Auch etliche Lehrerinnen und Lehrer wirken bei „bbz in concert“ nicht nur in der Organisation, sondern auch aktiv bei der Gestaltung des Programms mit.

Die Proben sind in vollem Gange. Wie immer ist der musikalische Bogen weit gespannt; die SchülerInnen haben die Musikstücke größtenteils selbst ausgewählt. Das Programm ist dieses Jahr besinnlich weihnachtlich ausgerichtet, enthält aber zusätzlich einen allgemeinen Teil, in dem auch Flüchtlinge an der Gestaltung mitwirken. Als „Schule ohne Rassismus“ ist uns diese Integration ein besonderes Anliegen.

Darüber hinaus bieten SchülerInnen selbst hergestellte Produkte auf dem Weihnachtsbasar an, die im Atrium der Stadthalle vor Beginn des Schulkonzertes präsentiert werden.

Merkt Euch den Termin schon mal vor; wir freuen uns auf Euer Kommen!

Adventscafe am BBZ Merzig (12.-14.12.2016)

In diesem Jahr fand vom 12.12. bis 14.12.2016 erstmals ein Adventscafé des BBZ Merzig an den beiden Standorten der Schule statt.

Das Adventscafé sollte auf die Weihnachtszeit einstimmen und zum gemütlichen Beisammensein beitragen. Neben Waffeln und Kuchen gab es auch Kaffee, Tee und Kakao. Viele Kollegen nutzten die Gelegenheit, das Adventscafé mit ihren Schülern zu besuchen.

Der Erlös kommt einem Projekt des Herzensengel e. V. zugute. Nähere Informationen hierzu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Kuchenspender und Unterstützer dieser Veranstaltung.

Das BBZ Merzig erweitert seinen Schulnamen (12.12.2016)

Es ist so weit: Die Vorschläge zur Erweiterung des Namensprojekts stehen fest.

Die Klassen bzw. Kurse, die sich daran beteiligt haben, eine Persönlichkeit für die Erweiterung des Schulnamens vorzuschlagen, sind zu einem Ergebnis gekommen und präsentieren seit Montag, 12.12.2016, ihre Vorschläge in der Pausenhalle am Standort Waldstraße und im großen Pausenraum am Standort Von-Boch-Straße.

Es gibt vier Vorschläge: Rupert Neudeck, Wilhelm von Humboldt, Georg Christoph Lichtenberg und Oswald von Nell-Breuning.

Im Februar soll es dann zu der Abstimmung über die Namensvorschläge kommen.

Diese geheime Abstimmung soll über die Klassenlehrer in den Klassen erfolgen (Wahlzettel und Listen hierzu werden erarbeitet). Innerhalb der einzelnen Klassen entscheidet die Mehrheit darüber, für welchen Namen die jeweilige Klasse stimmt, sodass der präferierte Name durch die Klassenlehrer weitergegeben wird.

Die Mitglieder des Kollegiums können ihre Stimme gesondert an den dafür vorgesehenen Wahlboxen im Lehrerzimmer abgeben.

Man darf gespannt sein, welchen erweiterten Namen das BBZ Merzig zukünftig tragen wird.

Plakatausstellung zum Welt-AIDS-Tag am Standort Waldstraße (01.12.2016)

Plakatausstellung zum Welt-AIDS-Tag am Standort Waldstraße

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01. Dezember findet am BBZ Merzig in der Pausenhalle des Standortes Waldstraße eine Plakatausstellung zum Thema „HIV und Aids“ statt.

Schülerinnen und Schüler der HAB-U haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Scherer Plakate erstellt, um ihre Mitschüler auf die tödliche Krankheit aufmerksam zu machen. Neben Begriffserklärungen, Übertragungswegen von HIV und Schutzmaßnahmen widmet sich ein Plakat auch der Frage „Was ist der Welt-AIDS-Tag?“

Er findet in diesem Jahr um 29. Mal statt und wird seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen. Der Welt-AIDS-Tag soll daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Denn weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu, davon etwa 240.000 Kinder. Auch in Deutschland geht die Zahl der Neuinfektionen trotz intensiver Aufklärung nicht zurück, bleibt aber immerhin konstant.

Das BBZ Merzig macht sich seit Jahren für die HIV/Aids-Prävention stark und arbeitet dazu eng mit dem Gesundheitsamt Merzig und der Aids-Hilfe Saar zusammen. So wurden auch in diesem Jahr einige Klassen von Experten besucht, um die Schülerinnen und Schüler über die tödliche Immunschwächekrankheit zu informieren.

Schulförderverein verkauft Kunstkalender 2017 (19. u. 26.11.2016)

Der Schulförderverein des BBZ Merzig präsentierte sich gemeinsam mit Schülern und Lehrern am 19.11.2016 im Globus Losheim und am 26.11.2016 im Kaufland Merzig zum Verkauf des neuen Kunstkalenders 2017.

Der Erlös des Kunstkalenders kommt auch in diesem Jahr dem Schulförderverein zugute und damit unmittelbar dem BBZ Merzig sowie seinen Schülern.

Vielen Dank an alle Helfer; ein besonderes Dankeschön an alle Schüler, die an diesen beiden Tagen durch ihre Mithilfe für ihre Schule tätig waren.

Der Kunstkalender kann weiterhin in den Sekretariaten der beiden Schulstandorte erworben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, ihn am Weihnachtsbasar des BBZ Merzig am 15.12.2016 im Foyer der Stadthalle Merzig zu kaufen (siehe „bbz in concert`16 – christmas-edition“).

Schüler des BBZ-Merzig leiten eigene Bank

Im Seminarfach „Banken und Börse“ der Jahrgangsstufe 13, nehmen drei Gruppen unter Leitung ihres Lehrers Dieter Schumacher am Planspiel „Schulbanker“ teil. Von Anfang November bis Mitte Februar probieren sich die Schüler in jeweils sechs einwöchigen Geschäftsjahren als Banker aus, wobei zwischen den Geschäftsjahren immer wieder eine einwöchige Pause ist. Zu Beginn mussten die Gruppen zum Beispiel einen geeigneten Namen für ihre Bank finden, Zinssätze und Gebühren für jegliche Konten festlegen oder auch Entscheidungen über Fortbildungsmaßnahmen des Personals treffen. Am Ende jedes Geschäftsjahres bekommen die Gruppen unter anderem die Bilanz oder auch die Gewinn- und Verlustrechnung ihrer Bank und können anhand dieser Maßnahmen treffen, um das Ergebnis im kommenden Geschäftsjahr zu verbessern. „Dadurch können die Schülerinnen und Schüler das theoretische Wissen aus dem Schulunterricht mit den praxisnahen Entscheidungen verbinden“, so BWL Lehrer Schumacher.

Auch die Schüler zeigen sich vom Planspiel begeistert. Angela Grewelding zum Beispiel findet, dass hier die Teamfähigkeit und auch das unternehmerische Denken gefördert wird.

Das große Ziel der Merziger „Schulbanker“ ist es, nach den sechs Geschäftsjahren zu den 20 besten Teams deutschlandweit zu gehören und dann zum Finale nach Berlin zu reisen. Hier spielen dann die besten Teams noch einmal um die ersten drei Plätze gegeneinander. Diese sind mit Geldpreisen für die Schule und die Teilnehmer dotiert sind.

(René Henkgen)

Der Kunstkalender 2017 ist da!

Auch in diesem Jahr realisierten kunstbegabte SchülerInnen unterschiedlicher Schulformen des BBZ Merzig mit ihren Kunstlehrern Pia Bausch-Jaaks, Suzanne Hoffmann, Karin Plocher und Falko Marschall den neuen Kunstkalender 2017.

Der hochwertige Kalender bietet einen Auszug unterschiedlicher Kunsttechniken wie Collagen oder Acrylmalereien auf Leinwand oder auf Holz sowie die Arbeit mit Pappmaché.

In eindrucksvoller Weise bietet der Kalender einen schönen und gelungenen Überblick über die künstlerischen Aktivitäten der SchülerInnen am BBZ Merzig.

Das Deckblatt des Kunstkalenders 2017 zeigt in diesem Jahr eine Collage in Pop-Art – ein Projekt bzw. das Halbjahresmotto des Beruflichen Oberstufengymnasiums 12; neu sind auch illustrierte Masken aus Pappmaché.

Die beteiligten KünstlerInnen stammen in diesem Jahr aus der Sozialpflegeschule und aus dem Beruflichen Gymnasium.

Der Kunstkalender 2017 kostet 10 € und kann in den beiden Sekretariaten der Schule käuflich erworben werden. Außerdem wird er in den beiden Merziger Buchhandlungen „Bock&Seip“ und „Rote Zora“ zum Verkauf angeboten.

Des Weiteren wird der Schulförderverein am 19.11.2016 mit einem Stand im Globus Losheim sowie am 26.11.2016 mit einem Stand im Kaufland Merzig vertreten sein, um den Kunstkalender zu vermarkten.

Von vielen Kunstwerken – hierunter auch einige Motive des Kalenders – wurden Kunstkarten gestaltet, die für je 1,50 € erhältlich sind. Auch diese können in den Sekretariaten gekauft werden. Ein Teil dieses Geldes kommt in diesem Jahr den Flüchtlingsklassen zugute und soll dort für gezielte Materialanschaffung im Deutschunterricht verwendet werden.

Das BBZ Merzig dankt allen beteiligten SchülerInnen sowie ihren Kunstlehrern für ihr künstlerisches Engagement. Ein besonderer Dank gilt auch dem Schulförderverein des BBZ Merzig sowie der Sparkasse Merzig-Wadern für ihre wohlwollende finanzielle Unterstützung.

BBZ-Medienstark: Seminarfach „Medien“ erzielt 1. Platz (16.11.2016)

Im Rahmen des nationalen IT-Gipfels fand am 16.11.2016 die Begleitveranstaltung "Digitale Bildung für alle! Digitales Lehren und Lernen entlang der lebenslangen Bildungskette" an der Universität des Saarlandes statt. Aus diesem Anlass schrieb das Ministerium für Bildung und Kultur den Saarländischen Medienschulpreis aus. Dieser honoriert Schulen, die sich in hervorragender Weise für Medienkompetenz und Medienbildung stark machen.

Das BBZ Merzig war an dieser Veranstaltung durch Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs Medien des Beruflichen Oberstufengymnasiums 12 mit ihrer Lehrerin Sabrina Schmitt vertreten.

In der Kategorie „Berufliche Schulen“ konnte der Kurs mit seinem Konzept für das Seminarfach „Medien“ den 1. Platz und damit ein Notebook und einen Beamer sichern.

Herzlichen Glückwunsch!

Klassenzimmer: Kino (07.11. - 11.11.2016)

Vom 07.11.-11.11.2016 fand die diesjährige Schulkinowoche im Saarland statt. In dieser Zeit öffneten 20 Kinos saarlandweit bereits morgens ihre Türen und zeigten ausgewählte Filme. Auch das BBZ besuchte mit Klassen verschiedener Schulformen das Odeon Kino in Merzig. Dass man auch außerhalb des Schulortes lernen kann, zeigt die Auswahl der Filme: „Er ist wieder da", „Das brandneue Testament" und „Nur wir drei gemeinsam" standen in dieser Woche auf dem Lehrplan. Die diesjährige Schulkinowoche beschäftigte sich intensiv mit den Themen Flucht, Asyl und unserer Vergangenheit. Durch diese mediale Unterstützung macht Lernen auf eine andere Weise Spaß.

In diesem Jahr konnten wir uns auch Plätze bei der Eröffnung sichern. Das Seminarfach Medien besuchte den Film „Offline-Das Leben ist kein Bonuslevel", der erst nächstes Jahr ins Kino kommt. Dieser setzt sich kritisch mit der virtuellen Realität, Onlinesucht und Genderfragen auseinander. Alle waren sich einig, dass dieser Film lohnenswert ist. Das Highlight dieses Tages war der Besuch des Regisseurs Florian Schnell. Dieser beantwortete geduldig alle Fragen und gestand, dass auch er selbst gerne Computerspiele spielt. Empfehlenswert ist dieser Film auch für alle Erwachsene, da er einen Blick auf die Lebenswelt der Schüler wirft.

„Weihnachten im Schuhkarton“: Am BBZ Merzig wurde wieder fleißig gepackt (08.11.2016)

Auch in diesem Jahr haben sich engagierte Schüler und Lehrer des BBZ Merzig an der Vorweihnachtsaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt.

Unter dem Motto „Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 12.3, Fachoberschule Gesundheit und Soziales, gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hoffmann, der Referendarin Anna Bouillon und der Unterstützung engagierter Schüler, Lehrer und Eltern Geschenkartikel gesammelt und in Schuhkartons gepackt.

Mit Freude haben sich weitere Schüler anderer Schulformen beteiligt. Die Schüler waren dafür verantwortlich, neuwertige Produkte wie Hygieneartikel, Schulutensilien, Spielzeug, Kleidungsartikel oder Süßigkeiten mitzubringen, die gesammelt und in die Kartons gepackt wurden.

Durch großzügige Spenden der Schüler, Lehrer und Eltern konnten zahlreiche Schuhkartons gefüllt und zusammen mit einer großen Geldspende vieler Lehrerkollegen an eine freiwillige Abgabenstelle übergeben werden.

Ein besonderer Dank für die freundliche und unkomplizierte Annahme der Schuhkartons gilt hier erneut Frau Theobald, der Mutter der Fachoberschülerin Johanna Theobald, die in Bietzen eine Annahmestelle für die Päckchen hat, und Frau Koscheny, die verantwortlich ist für die Koordination der Sammelstelle im Kreis Merzig-Wadern.

Wie in jedem Jahr findet diese Aktion im November statt. Die Schuhkartons werden mit weihnachtlichem Papier verpackt und mit Inhalt gefüllt; diese kommen hilfsbedürftigen Kindern im Alter von zwei bis 14 Jahren in Rumänien, Georgien, Polen oder Bulgarien zu. Die Adressaten der Päckchen leiden oft unter finanzieller bzw. emotionaler Not oder unter körperlicher Beeinträchtigungen. Ein „einfacher“ Schuhkarton kann das Leben eines Kindes positiv beeinflussen, da viele dieser benachteiligten Kinder noch nie in ihrem Leben ein Geschenk erhalten haben.

International ist die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ unter dem Namen „Operation Christmas Child“ bekannt und wird von der christlichen Hilfsorganisation „Samaritan`s Purse“ verantwortet. Diese weltweit größte Geschenkaktion in der Vorweihnachtszeit will verdeutlichen, dass man Menschen in Not helfen und selbst ein kleines Zeichen der Hoffnung setzen kann, um mit persönlichem Engagement ein Licht in die Dunkelheit zu tragen.

In den Empfängerländern, die in Osteuropa und auch Zentralasien angesiedelt sind, arbeitet die Organisation eng mit geschulten, freiwilligen christlichen Gemeinden verschiedener Konfessionen zusammen, die diese Päckchen an Kinder in ihrer Umgebung verteilen. Diese konfessionelle Ungebundenheit verdeutlicht auch in der heutigen Zeit, dass der Glaube Grenzen überwinden und Vorurteile gegenüber Andersgläubigen abbauen kann – es geht alleine darum, Menschen zu helfen und ein Stück Hoffnung zu geben – ohne jegliche Bedingung.

Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales hatten viel Spaß und Freude beim Befüllen und Verpacken der Schuhkartons; erfreulicherweise war die Bereitschaft, am BBZ Merzig zu spenden, auch in diesem Jahr sehr groß, sodass sich Schüler und Lehrer der Schule freuen, im nächsten Jahr erneut an dieser Aktion teilzunehmen, um auf unkomplizierte Weise Gutes zu tun.

E-Kurs 13 BWL auf Entdeckungstour bei der „Langen Nacht der Industrie“ (06.10.2016)

Der E-Kurs 13 BWL des BBZ-Merzig nahm am 06.10.2016 gemeinsam mit ihrem Tutor Herr Schumacher an der „Langen Nacht der Industrie“ teil. Nachdem alle am Treffpunkt in Saarlouis ankamen, fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Fraulautern zu „Nedschroef“, dem ersten der beiden Industriebetriebe, die wir an dem Abend besuchten. Nach einer kurzen Präsentation über den Schraubenhersteller, folgte ein interessanter Rundgang durch den Betrieb, in dem wir uns angeschaut haben, wie aus dem Ausgangsstoff Draht, am Ende eine fertige Schraube entsteht. Zusätzlich wurden uns die Besonderheiten einer Schraube für die Autoherstellung erläutert und welche Kräfte diese dort zum Beispiel aushalten müssen.

Nach einer kleinen Stärkung ging es für uns weiter nach Saarbrücken zu „Saint Gobain“. Ausgestattet mit Helm, Headset und Warnweste haben wir uns die Produktion und Fertigung der Rohrleitsysteme angeschaut und konnten zusehen, wie das flüssige Eisen zu fertigen Gusseisenrohren verarbeitet wurde. Außerdem bekamen wir noch die historische Entwicklung der Rohre an Beispielen gezeigt, wie sich diese in der Herstellung und Stabilität in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben. (René Henkgen)

Performance des Bezugskurses BK/12 mit Aktionskünstler Mike Mathes im Max-Planck-Gymnasium Saarlouis

 

Auf Einladung des Künstlers hatten die Schüler des Kunstkurses mit ihrer Kunstlehrerin Pia Bausch-Jaaks die Möglichkeit, das Atelier von Mike Mathes zu besichtigen. Hier beeindruckte nicht nur seine im Vortrag vorgestellte Biografie – Mike Mathes infizierte sich während seines Kunststudiums am Städel in Frankfurt mit HIV, was seine Ausbildung und seine gesamte Lebensplanung beeinträchtigte – sondern auch die Atmosphäre im Atelier. Unzählige Acryl- und Ölbilder (darunter Portraits von Angela Merkel, Obama, Ronaldo, Papst Franziskus) konnten bestaunt werden. Von seinen bedeutendsten Kunstwerken gab der Künstler Kompositionsanalysen der besonderen Art. Darunter befanden sich auch Bilder, mit denen Mike Mathes unter dem Motto „Gesicht zeigen – Farbe bekennen“ einen beständigen Einsatz gegen Ausgrenzung und Intoleranz in der Gesellschaft betreibt.

Danach begab man sich zur Performance in den Lichthof des benachbarten Max-Planck-Gymnasiums, den ein riesiges Kunstwerk (Transparent) des Künstlers dominierte. Zunächst bekam jeder der anwesenden Schüler ein Einzelbild, das einen Ausschnitt aus dem Transparent darstellte, in die Hand. Aufgabe des jeweiligen Schülers war nun, die Stelle des Transparents zu finden, an der das Motiv des individuellen Bildes sich im Gesamtbild befand, einem Puzzle ähnlich. Nach Aufforderung  des Künstlers sollten die Schüler sich kreuz und quer mit den Bildern bewegen und danach auf Anweisung des Aktionskünstlers wieder ihren alten Platz einnehmen (siehe Foto!). Diese Darbietung gefiel nicht nur den beteiligten Akteuren. Auch viele Schüler des Max-Planck-Gymnasiums gesellten sich dazu, so dass ein bunter Reigen entstand.

Wieder im Atelier angelangt, war bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum gegenseitigen Gedankenaustausch, wobei es zu sehr persönlichen Gesprächen mit dem Künstler kam. Die Schüler konnten so besondere Eindrücke mit auf den Weg nach Hause nehmen.

„Einer für alle, alle für einen“: Teamtraining der Fachoberschule Gesundheit und Soziales (14./15.09.2016)

„Gemeinsam stark sein“ und als Klasse zusammenwachsen – das war das Ziel der Abenteuer- und Kooperationsübungen, die die Klassen GS-FOS 12.2 und GS-FOS 12.3 am 14. bzw. 15.09.2016 erlebten. Unterstützt durch das Erlebnispädagogische Zentrum-Saar fand diese teambildende Maßnahme gleich zu Beginn des neuen Schuljahres statt.

Viele abwechslungsreiche Aufgaben und Rätsel waren zu lösen, die nur gemeinsam im Klassenverband möglich waren: Bei allen Übungen ging es darum, die gestellten Aufgaben gemeinsam als Team zu lösen, Erfahrungen im Umgang mit Teamkameraden zu sammeln und den Zusammenhalt der Klasse zu stärken.

Nach einer kurzen Einweisung in das Programm und dem Festlegen von Wünschen, Erwartungen, Regeln und Zielen folgten die ersten Aufgaben zügig: So mussten sich die Schülerinnen und Schüler als „Aufwärmübung“ nach ihren Augenfarben, Lieblingsspeisen und ihrem Geburtsdatum aufstellen – natürlich ohne miteinander zu sprechen.
Aus dem „Gefängnis“ konnte nur mit Vertrauen in die Klassenkameraden und mit Selbstüberwindung ausgebrochen werden, denn hier wurden die meisten Schülerinnen und Schüler von ihren Klassenkameraden über schulter- bzw. hüfthohe Seile gehoben. Auch das Stapeln von Holzklötzen mithilfe von Seilen und das Retten eines Igels aus einem „Säure-See“ konnten nur gelingen, weil alle Schülerinnen und Schüler an einem Strang zogen.

Kommunikation, Sachverstand, Vertrauen und ein respektvoller Umgang miteinander waren für alle Übungen unentbehrlich.

Auch die Klassenlehrerinnen Frau Scherer und Frau Hoffmann zeigten sich begeistert: „Die Schülerinnen und Schüler haben alle Aufgaben als Team gelöst. Man hat gar nicht gemerkt, dass sie zu Beginn des Schuljahres aus zum Teil fünf Klassen neu zusammengesetzt wurden.“
Der jeweilige Projekttag war für alle Beteiligten kurzweilig; jeder wuchs dabei ein Stück über sich hinaus und am Ende des Tages waren sich alle einig: Durch das gemeinsame Lösen der Aufgaben wurde das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt innerhalb der Klasse gestärkt.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein unserer Schule für die finanzielle Unterstützung und an die Mitarbeiter des Erlebnispädagogischen Zentrums-Saar.

Wieder ein Pokal für das BBZ Merzig (10.09.2016)

Am 10.09.2016 fand in Lebach zum fünften Mal der Staffeltriathlon der Kommunen statt; das BBZ Merzig nahm in diesem Jahr zum zweiten Mal daran teil.

Für unsere Schule gingen vier motivierte Mannschaften, bestehend aus Lehrerinnen und Lehrern, unserer Schulsekretärin und einem Schüler, an den Start.

In der Kategorie „Männer“ belegten die Herren des Team 1 um Jürgen Laux, Markus Schreier und Tim Zwick den 22. und die Herren des Team 2 (Andreas Heitz, Uli Seiler und Peter Stieldorf) den 25. Platz.

Unsere Frauenmannschaft mit den Kolleginnen Anne Kiefer, Yvonne Puster und Julia Wilhelm konnte sich mit Platz 7 im Mittelfeld platzieren.

Überragend war unser Mixed-Team, bestehend aus Sabine Hoffeld, David Jung und Eric Biehler. Sie belegten in dieser Kategorie den 1. Platz und konnten sich in der Gesamtwertung den 2. Platz sichern.

Wir freuen uns über die tollen Ergebnisse, die uns auf den Staffeltriathlon im nächsten Jahr hoffen lassen. Danke an alle Beteiligten für ihr sportliches Engagement.

Schüler der Kunst-AG auf den Spuren von Peter Wust

 

 

Unter fachkundiger Führung erkundeten wir mit unserer Kunstlehrerin Pia Bausch-Jaaks das Geburtshaus von Peter Wust in Rissenthal. Intention hierzu war ein Arbeitsauftrag der CEB, im neu konzipierten Peter-Wust-Raum ein Wandgemälde des saarländischen Philosophen in Pop-Art zu gestalten. Helmut Bermes, Schriftführer der Peter-Wust-Gesellschaft in Merzig, erläuterte in einem interessanten Vortrag anhand von übersichtlichen Schautafeln Leben und Wirken des Philosophen. So erfuhren die Schüler, dass Peter Wust durch seine Eltern zum Theologiestudium gedrängt wurde. Nach einer schweren Glaubenskrise entdeckte er dann schließlich über seine Vorliebe zur Literatur (insbesondere faszinierte ihn J. W. von Goethe) seinen Platz als Philosoph, was seinen weiteren Lebensweg entscheidend prägte. In seinen Studien hatten neben der Vernunft theologische Themen trotzdem eine hohe Bedeutung. Nach dem Vortrag erfolgte ein Rundgang durch die Räume des Geburtshauses von Peter Wust.

Inspiriert über die Eindrücke von Leben und Werk des Philosophen endete die Exkursion nach einer Fragerunde.

E-Kurs 13 Mathematik in neuer Mission unterwegs: Teilnahme an „Mission Mudder“ (28.08.2016)

Am 28.08.2016 – kurz vor Beginn des neuen Schuljahres - nahm der E-Kurs 13 Mathematik des BBZ Merzig unter der Leitung ihres Mathelehrers Holger Busse am Mission Mudder Hindernis-Schlamm-Lauf in Losheim am See teil.

Bepackt mit eigenen T-Shirts, u. a. mit dem BBZ Logo, waren alle gespannt auf das schlammige Abenteuer, welches unter dem Motto „Dein Lauf-Keine Gnade“ stand. Bewaffnet mit einem Maiskolben, kämpften sich alle erfolgreich über 30 Hindernisse, bestehend aus Schlamm, Wasser und Feuer.

Nach knapp 2 ½ Stunden und 10,5 Kilometern belegte der E-Kurs unter etwa 3000 Teilnehmern einen Platz im oberen Drittel.

Ein Dank an den Schulförderverein für die Unterstützung der erfolgreichen „Mission“.

Erfolgreiche berufliche Integration

Gleich vier erfolgreiche Vermittlungen jugendlicher Flüchtlinge in attraktive Ausbildungsplätze konnte das BBZ Merzig der Presse im Rahmen einer Informationsrunde vermelden. Dazu hatten die Geschäftsführerin der Volkswagen Heisel GmbH, Frau Verena Heisel, und Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich Vertreter von Presse und Kammern ins Autohaus geladen. Neben Adel Fayyad aus         Syrien, der bei Heisel eine Ausbildung zum Kraftfahrzeumechatroniker begonnen hat, wurden Frau Latifa Ibrahimi aus Afghanistan (Kauffrau für Büromanagement, CEB Akademie Merzig), Aras Shikh-Moussah aus Syrien (Einzelhandelskaufmann, Globus Saarlouis) sowie Salar Kafli, ebenfalls aus Syrien (Zerspanungsmechaniker, Maurer Sondermaschinenbau) mit den jeweiligen Vertretern der Ausbildungsbetriebe vorgestellt. In kurzen Statements lobten Stefan Emser von der Handwerkskammer des Saarlandes und Michael Meter von der IHK Saar die gelungene Integration der jungen Zuwanderer und wiesen auf die besondere Bedeutung des zügigen Spracherwerbs hin. Schulleiter Heinrich führte die erfolgreiche Integrationsarbeit seiner Schule auf das engagierte Arbeiten der Lehr- und Betreuungskräfte sowie die ausgezeichnete Unterstützung durch das Bildungsministerium und den Landkreis Merzig-Wadern als Schulträger zurück.

Studieninformationstag am BBZ Merzig

Um die Wartezeit auf die Sommerferien zu verkürzen und etwas Abwechslung in den täglichen Schulalltag zu bringen, wurde zum Ende des Schuljahres 2015/16 für das Oberstufengymnasium, Klassenstufe 12, ein Studieninformationstag am BBZ Merzig angeboten: Vier Hochschulen stellten Studiengänge aus den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie dem Bereich Wirtschaft vor.

So referierten die HTW Saar und die Universität Trier über den Studiengang Wirtschaftswissenschaften sowie über Studiengänge im Gesundheitsbereich oder mit sozialem Schwerpunkt.

Die Laufbahn zum Polizeikommissar /zur Polizeikommissarin wurde vom Landespolizeipräsidium Saarland vorgestellt und die SHG Kliniken Merzig gGmbH erläuterten den Studiengang „Bachelor of Science Pflege“.

Nach jedem Vortrag bestand für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das BBZ Merzig dankt allen Referenten für den gelungenen und informativen Vormittag.

„Hoch hinaus“: Besuch des Kletterparks und Hochseilgartens in Merzig

Etwas Wehmut war schon dabei: Abschlussfeier der SPF 11.2

Alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse SPF 11.2 trafen sich gegen Ende des Schuljahres nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung mit ihrem Klassenlehrer, den Fachlehrern, Abteilungsleiterin Anne Maria Schneider und Schulleiter Andreas N. Heinrich im Merziger Stadthallen-Restaurant Dionysos; diese kleine Feierstunde bildete einen würdigen Abschluss von zwei erfolgreichen Schuljahren. Alle zur Prüfung angetretenen Schülerinnen und Schüler erhielten dort ihr Abschlusszeugnis.

Begonnen hatte der Tag mit einem Ausflug nach Mannheim mit Klassenlehrer Helmut Schaub.

Auf dem Programm stand u. a. der Besuch des Mannheimer Luisenparks, eine der größten und schönsten Parkanlage in Deutschland.

Der Tag endete dann mit dem gemeinsamen Abschlussessen in Merzig.

In seiner Begrüßungsansprache am Abend stellte Schulleiter Andreas N. Heinrich weniger die erbrachten Leistungen als das soziale Miteinander in den Vordergrund, welches die Klasse sowohl untereinander als auch gegenüber den Lehrern an den Tag legte. Er ermunterte alle, sich diese Tugenden auch im späteren Leben zu bewahren und nicht zu sehr auf den eigenen Erfolg zu schauen.

Die Zeugnisausgabe wurde anschließend von Klassenlehrer Helmut Schaub vorgenommen, der an jeden Absolventen noch persönliche Worte richtete. Schaub sah die Feier sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge. Lachend insofern, dass es jetzt nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien sind, und weinend, da jetzt die Zeit gekommen ist, voneinander Abschied zu nehmen.

Alles Gute an alle unsere Absolventen der Berufsfachschulen.

„Hoch hinaus“: Besuch des Kletterparks und Hochseilgartens in Merzig

Gegen Ende des Schuljahres 2015/16 machte sich die Klasse GS FOS 11.2 auf in den Kletterpark und Hochseilgarten nach Merzig. Alle waren gespannt auf das, was sie bei der teambildenden Maßnahme erwarten würde.

Nach der Vorstellung des Kletterparks, den dort geltenden Regeln und den Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gab es eine genaue Einweisung in Klettergurt und Sicherungssystem durch die Betreuer vor Ort; die Begriffe „Karabiner“ und „Scooter“ wurden so für die nächsten dreieinhalb Stunden Begleiter für Schüler und Lehrer.

Daraufhin galt es, die Herausforderungen der besonderen Art anzunehmen und Selbstvertrauen zu entwickeln, allerdings alles unter dem Motto der Freiwilligkeit; jeder Teilnehmer bestimmte zudem seinen persönlichen Schwierigkeitsgrad.

Die Freude sollte für alle Beteiligten im Mittelpunkt stehen; so mancher Parcours überraschte mit abenteuerlichen und reizvollen Übungen; beispielsweise war die Kletterwand im Parcours drei für viele eine zuerst beängstigende, dann eine kreativ-mutige Herausforderung.

Der Tag bot so für jeden ein individuelles Erlebnis; für alle bestand die Möglichkeit, eigene Grenzen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern sowie Barrieren und mentale Blockaden abzubauen; diese Erkenntnisse sollen die Schüler zukünftig auch in andere Bereiche übertragen können.

Ein gelungener Vormittag – Danke an das Team vor Ort, das alles genau im Blick hatte und bei Problemen immer weiterhalf.

Schüler des BBZ Merzig übergeben dem Schulförderverein gewonnenen Geldpreis

Das BBZ Merzig hat 265 € bei der Teilnahme am Wettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung „Jugend will sich-er-leben 2015/16: Die Azubi Formel – Sicher+Richtig+Gut“ gewonnen.

Ziel des Wettbewerbs ist dank dieser Azubi-Formel, dass der Auszubildende überprüfen kann, ob er in seiner Ausbildung auf einem guten Weg ist; nur diejenigen, die sicher, richtig und gut arbeiten, bleiben gesund, starten gut in den Beruf und haben dann die allerbesten Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden oder einen guten Arbeitsplatz zu finden.

Das gewonnene Geld wurde dem Schulförderverein des BBZ Merzig, entgegengenommen vom           1. Vorsitzenden Wolfgang Quinten, übergeben; dieser unterstützt u. a. Schulveranstaltungen oder fördert sozial Benachteiligte, sodass das Geld allen Schülern zu Gute kommt.

Ein Dank hier an Gerd Bruns, der viele Ausbildungsklassen für die Teilnahme an diesem Wettbewerb begeistern konnte.

Abschlussfeier der diesjährigen Abiturienten 2016 am BBZ Merzig: „Abinauten – Wir greifen nach den Sternen" (02.07.2016)

Unter dem Motto „Abinauten – Wir greifen nach den Sternen“ fanden am Samstagabend, 02. Juli 2016, die Feierlichkeiten der Abiturienten 2016 in der Stadthalle in Merzig statt, die galaktisch schön geschmückt war: 43 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife.

Alle anwesenden Absolventen strahlten glücklich, da auf das finale Ziel „Abitur“ drei Jahre lang hingearbeitet wurde; heute Abend erhielten alle endlich den Lohn für ihr hartes Arbeiten.

Mateja Baresic und Marius Altmeyer, beide selbst „Abinauten“, moderierten durch das feierliche Programm.

Nach einer ersten musikalisch gelungenen Darbietung „Marriage d´amour“ durch Marie-Claire Weisberger am Flügel hielt der stellvertretende Schulleiter Torsten Klein die Abschlussrede. Er betonte, dass die diesjährigen Abiturienten des BBZ Merzig überdurchschnittlich gut abgeschnitten hätten. Der Rucksack sei in den drei Jahren durch Lehrer, Schulstoff und die Ratschläge der Eltern gut gefüllt und gepackt worden, so Klein, nun könne die weitere Reise ins Leben beginnen; eine weitere Rede durch Bernd Altpeter, Kreisbeigeordneter des Landkreises Merzig-Wadern, folgte; auch er gratulierte allen Abiturienten zum bestandenen Schulabschluss.

Anschließend sang der Schulchor „Auf Euch“ – eine Art Laudatio auf alle Absolventen.

Danach erhielten alle Schülerinnen und Schüler des E-Kurses Gesundheit durch Tutor Dr. Eric Biehler ihre Abschlusszeugnisse; es folgte der E-Kurs Pädagogik/Psychologie durch Tutor Uli Seiler.

Samira Adams und Alicia Grün interpretierten daraufhin den Song „Don`t worry“ und erhielten jede Menge Beifall dafür.

Es folgte die Zeugnisausgabe des E-Kurses BWL durch Tutor Dieter Schumacher; danach sang der Abi-Chor „Fireflies“.

Im weiteren Verlauf der Feier wurden die Besten des Abends geehrt: Unter den 43 Schülerinnen und Schülern setzten sich Tabea Antis (Oberstufengymnasium, Bereich Gesundheit und Soziales) und Christian Jager (Oberstufengymnasium, Bereich Wirtschaft) als die Besten durch; Christian Jager als Allerbester seines Jahrgangs am BBZ Merzig erhielt auch vom Schulförderverein für seine Leistungen einen Buchpreis.

In den jeweiligen Profilfächern, den sogenannten Erweiterungskursen, überzeugten mit besten Ergebnissen im Fach Gesundheit Natalie Tillack, im Fach Pädagogik/Psychologie Tabea Antis sowie im Fach BWL Laurent Simon Kiefer; für beste Gesamtleistungen wurden Samira Adams, Markus Johannes Biehl, Laurent Simon Kiefer, Antonia Merz, Annika Steinmetz, Maike Thome und Natalie Tillack ausgezeichnet; den Scheffelpreis erhielt in diesem Jahr Anna Chittka.

Eine amüsant-erheiternde Tanzeinlage der „Abi-Chippendales“ erfolgte daraufhin; hierbei zeigten einige männliche Abinauten ihr Können.

In der nachfolgenden Schülerrede durch Mateja Baresic, Jasmin Schons und Max Fox begrüßten die drei alle Abinauten auf dem Planeten Zukunft. Sie betonten, dass sie auf ihrer dreijährigen Reise durch die Galaxie einige Zwischenstopps einlegen mussten, um ihr Raumschiff aufzutanken und mit neuem Wissen zu füllen. Man wuchs auf dieser Reise näher zusammen und konnte so manche Turbulenz oder Gefahr als Gemeinschaft überstehen. Mit dem heutigen Abend gehe diese Mission nun zu Ende, allerdings liegen weitere abenteuerliche Reisen vor allen. Darum riefen die drei Redner alle Abinauten noch einmal auf die Bühne, um ihnen einen Abinauten-Ausweis zu übergeben, der in dunklen Zeiten Hoffnung schenken soll und stets daran erinnern soll, was alle geschafft haben und noch schaffen können.

Anschließend verabschiedete sich Klaus Dewald, Abteilungsleiter des Oberstufengymnasiums, persönlich mit seiner Version von „Time to say goodbye“ von allen Abinauten.

Dann ergriffen die diesjährigen Tutoren Dr. Eric Biehler, Uli Seiler und Dieter Schumacher das Wort: Sie packten den Abinauten den Koffer fürs Leben – gutgemeint mit Ratschläge aus dem pädagogisch-psychologischen, gesundheitlichen und ökonomischen Bereich.

Die diesjährigen Abiturienten performten daraufhin ihren persönlichen „Abinauten“ Song.

Danach freuten sich alle Anwesenden auf das Buffet des Partyservice Christ, welches die Abiturienten durch den Aufruf der LBS-Saar-Aktion „Alles gekonnt“ im März 2016 gewonnen haben.

Drachenbootrennen 2016 und das BBZ Merzig war dabei ... die Erwartungen wurden übertroffen! (02.07.2016)

Am 02.07.2016, 12:08 Uhr, startete das BBZ Merzig beim Drachenbootrennen in Merzig im Rahmen des Merziger Stadtfestes.

Die Drachenbootcrew des BBZ Merzig sicherte sich in der Gesamtwertung einen guten 14. Platz; bei der Stadtmeisterschaft wurde ein grandioser 3. Platz erreicht.

Vielen Dank an Monika und Markus vom Kanuclub Merzig, die die beteiligte Crew in den zwei Trainingseinheiten gut vorbereitet haben.

 

Abschlussfeier der Fachoberschüler Gesundheit und Soziales, Sozialwesen, Technik und Wirtschaft 2016 am BBZ Merzig (01.07.2016)

Am Freitag Abend, 01. Juli 2016, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschulabsolventen in der Stadthalle in Merzig statt; 156 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Abschlusszeugnis.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Sunita Gopalakrishnan und Ruben Palillo, beide selbst Fachoberschulabsolventen des Bereichs Wirtschaft, moderierten durch das feierliche Programm.

Nach einer ersten musikalisch gelungenen Darbietung durch Marie-Christin Koewenig am Flügel hielt Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich die Abschlussrede. Er listete auf, was die Absolventen bis zum Erreichen dieses Abschlusses alles lernen mussten, damit ihnen jetzt viele Türen offenstehen, denn das Ende der Schulzeit, so Heinrich, bedeute auch gleichzeitig ein neuer Anfang für den weiteren beruflichen Lebensweg.

Es folgte ein weiterer Auftritt der Schülerinnen Fabienne Dupont, Anne Jaeger und Anna-Lena Trossen; sie interpretierten „Stay“ von Rihanna.

Danach erhielten alle 63 Absolventen der FOS Wirtschaft ihre Abschlusszeugnisse.

In der nachfolgenden Schülerrede durch den Schulsprecher Palillo Ruben und die Absolventin Sunita Gopalakrishnan bedankten sich beide bei allen beteiligten Lehrern und Eltern für ihre Unterstützung in den letzten zwei Jahren. Sie stellten den Weg zur Allgemeinen Fachhochschulreife als turbulente Fahrt dar, die nicht immer geradlinig verlief; es gab so manche Kurven, Hindernisse mussten überwunden werden, an einer roten Ampel musste man warten oder vor einer drohenden Sackgasse musste die richtige Abzweigung genommen werden. Beide gratulierten daraufhin allen, die an diesem Abend auf der Bühne stehen und ihr lang ersehntes Zeugnis entgegennehmen können, denn sie alle haben die turbulente zweijährige Fahrt bravourös gemeistert. Es habe sich nun eine Schranke geöffnet, die alle weiterfahren lasse, sei es in eine Ausbildung oder ein Studium, so die beiden.

Danach bekamen 35 Schüler der FOS-Technik ihre Abschlusszeugnisse.

Eine weitere Darbietung durch Annabelle Haupert folgte; die Absolventin der Fachoberschule Gesundheit und Soziales zeigte in „Annabelles Tanz“ ihre Showtanz-Qualitäten.

Es folgte an diesem Abend das letzte Mal die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse an 13 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Sozialwesen, da diese Schulform zum Ende dieses Schuljahres ausläuft.

Daraufhin bekamen 45 Schülerinnen und Schüler des Bereichs Gesundheit und Soziales ihr Zeugnis.

Klaus Dewald, Abteilungsleiter am BBZ Merzig, sowie Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales performten im „4chords-Song“ ihr Können.

Gegen Ende der Feier wurden noch die Besten geehrt: Unter den 156 Schülerinnen und Schülern setzten sich Nina Reinert (Fachoberschule Gesundheit und Soziales) und Matthias Neumann (Fachoberschule Technik) durch – beide mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen; beide erhielten auch durch den Schulförderverein jeweils einen Buchpreis.

Die Beste in der Fachoberschule Sozialwesen war Annika Valentin, beste Absolventin der FOS-Wirtschaft war Cigdem Nas.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Jasmin Djanic (Pädagogik, Psychologie), Julia Reinardt (Gesundheit und Pflege), Matthias Neumann (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Cigdem Nas (BWL und Rechnungswesen).

Zum Ende der Veranstaltung gaben die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit „Time of our lives“ ihr Bestes und die Veranstaltung klang im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

HIV-/Aids-Prävention in der S/SPF 10.2 (20.06.2016)

Am 20.06.2016 besuchte Jenny Schillo vom Gesundheitsamt Merzig-Wadern die Klasse S/SPF 10.2 des BBZ Merzig. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern ein realistisches Bild über HIV, AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten zu vermitteln.

Die Themen HIV und Aids hatte die Klasse bereits im Biologie-Unterricht besprochen. „Dabei wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler viele weiterführende Fragen haben“ stellt die Biologie-Lehrerin Simone Scherer fest. All diese Fragen konnten sie nun an Jenny Schillo richten. Offen, umfassend und mit viel Sensibilität informierte sie die Schüler nicht nur über Ansteckungsmöglichkeiten, Risikofaktoren und den HIV-Test, sondern auch über das Leben mit HIV und mögliche Einschränkungen hinsichtlich der Berufswahl. Dabei sollte den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden, dass Aids nach wie vor eine unheilbare Krankheit ist.

Zudem wurden sie darüber informiert, dass es auch andere sexuell übertragbare Infektionen gibt, deren Verbreitung immer mehr zunimmt. Da Jugendliche hier oft Wissenslücken aufweisen, wurden auch diese sogenannten STI thematisiert. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass Kondome nicht nur vor HIV, sondern eben auch vor den STI schützen. Demzufolge war deren korrekte Anwendung ein wichtiger Inhalt des Unterrichtsbesuchs. Dabei war es Jenny Schillo besonders wichtig, dass den Schülerinnen und Schülern Ängste und Unsicherheiten genommen werden.

Junges Kunsttalent am BBZ Merzig

Ein Kunstwerk von Marie Klein schmückt momentan den Flur des BBZ Merzig. Die ehemalige Schülerin, bis 22.06.2016 noch Schülerin der Klasse GS-FOS 12.3, hat gerade ihre Fachhochschulreife erworben. Marie malt schon lange; auch ihre Mutter ist künstlerisch tätig.

Kunst ist für Marie Ausdruck von Gefühlen und Gedanken, die sie bewegen. Sie malt in der Regel Künstler aus der Musikbranche. Ein Bild, auf dem Albert Einstein abgebildet ist, stellt sie dem BBZ Merzig bis zum Beginn ihres Kunststudiums zur Verfügung.

Vielen Dank an Marie Klein für diese Leihgabe; ihr Kunstwerk hängt am Standort Waldstraße.

Sport verbindet – interkulturelles Lernen im Sportunterricht

Sport verbindet alle – daher kann besonders der Sportunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Integration leisten, auch ohne gemeinsame Sprache: Beim gemeinsamen Sporttreiben werden Hemmschwellen abgebaut, Fairness, Toleranz, Respekt und Teamgeist gefördert.

Ein Beispiel dafür stellt ein Projekt im Sportunterricht der Klasse BVJ UMF 4 dar. Die Klasse wurde Anfang Februar 2016 neu gebildet und besteht aus jungen Syrerinnen und Syrern sowie vier Flüchtlingen aus Eritrea. Seit einigen Wochen wird Sportlehrer Helmut Schaub von Freiwilligen Helfern, beide selbst erwachsene Flüchtlinge, aktiv unterstützt.

Über das Ehrenamtlichen-Netzwerk der CEB Merzig wurden der Syrer Anas und der Iraker Haider Mitte April 2016 angesprochen und nehmen seither jede Woche am Sportunterricht der Flüchtlingsklasse um Studienrat Schaub teil. Beide sind erfahrene Sporttrainer, die in ihren Herkunftsländern ähnliche Tätigkeiten ausgeübt haben und freuen sich, das BBZ ehrenamtlich bei seiner Bildungsarbeit unterstützen zu können. Im Sportunterricht der Klasse helfen sie Herrn Schaub bei der Vermittlung des Sportlehrplans und überbrücken sprachliche Probleme.

"Schulsport bietet auf diese Weise allen Beteiligten eine Plattform des interkulturellen Lernens", resümiert Fachkonferenzleiter Tim Zwick. Er sieht auch im kommenden Schuljahr Einsatzmöglichkeiten für die Freiwilligen und kann sich eine Ausweitung des Projektes vorstellen.

Schüler des BBZ Merzig ausgezeichnet

„Wenn es um die Förderung des qualifizierten und talentierten Nachwuchses im Maler- und Lackiererhandwerk geht, dann ist die Sto-Stiftung ein verlässlicher Partner“, so Andreas Nikolaus Heinrich, Schulleiter am BBZ Merzig, zu Beginn einer kleinen Feier in der Schule. Auch dieses Jahr hatte die Malerabteilung des Berufsbildungszentrums zwei herausragende Schüler der Maler-Oberstufen für das Förderprogramm des bekannten Herstellers für Malerbedarf nominiert.

Von den 100 ausgeschriebenen Förderplätzen der Stiftung sicherten sich Kevin Schnubel aus Reimsbach (Ausbildungsbetrieb, Maler Gier GmbH, Dillingen) und Elijas Schuster aus Mettlach (Ausbildungsbetrieb, Maler Weber GmbH, Besseringen) jeweils einen Platz. Das Förderprogramm ist auch dieses Jahr mehrschichtig. So gab es vorab für die Schüler schon einmal ein Bücherpaket im Wert von 150 Euro, mit dem sie sich auch auf die Gesellenprüfung im Sommer vorbereiten können. Es folgte ein sehr gut bestückter Koffer mit Qualitätswerkzeugen der Firma Storch. Zusätzlich werden in der zweiten Jahreshälfte Weiterbildungsseminare am Firmensitz von Sto in Stühlingen im Schwarzwald offeriert.

Eine besondere Chance steht beiden Schülern in diesem Jahr offen, denn es besteht die Möglichkeit mit einem guten Gesellenbrief in das Nationalteam der Maler und Lackierer aufzusteigen und Deutschland bei internationalen Ausscheidungen rund um das Malerhandwerk offiziell zu vertreten.

Schulleiter Herr Heinrich, Abteilungsleiter Herr Schuhmacher sowie die Lehrer der Malerabteilung beglückwünschten die Auszubildenden sowie deren Ausbilder für die Auszeichnung.

Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchef Heinrich Bohr, der dieses Mal unter anderem einen vorzüglichen Lyoner-Kuchen kredenzte.

Hinter jeder Zeitung steckt ein kluger Kopf der Spf 10.1

Seit nun 4 Wochen haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Sozialpflegeschule Merzig (BBZ) mit unserer Klassenlehrerin Frau Dresen im Rahmen des Projektes "Zeitung macht Schule" die Saarbrücker Zeitung erhalten, gelesen, bearbeitet und hinterfragt.

Täglich haben wir uns über alle möglichen Themen - von Politik bis Sport - informiert und darin Kreutzworträtsel gelöst oder Horoskope gelesen.

Abschließend kann man sagen, dass uns das sehr viel Spaß gemacht hat und wir sehr zufrieden waren.

„Genies entdecken Probleme, Talente finden Lösungen“ – Auszeichnung der besten Juniorstipendiaten am BBZ Merzig

„Bei uns im Saarland brauchen wir mehr Talente – in den Unternehmen, an den Schulen und Hochschulen, in der Forschung – überall dort, wo es darum geht, Herausforderungen engagiert anzupacken und intelligente Lösungen zu finden“, so Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland.

Als Mitglied des Kuratoriums der StudienStiftungSaar zeichnete Dr. Meier in einer kleinen Feierstunde des BBZ Merzig die besten Juniorstipendiaten im Saarland aus. Aus 700 Bewerbern von allen weiterführenden Schulen im Saarland wurden die 300 engagiertesten und besten Schüler ausgewählt, darunter auch Schüler des BBZ Merzig. Diese „Juniorstipendiaten“ können von Klassenstufe 9 bis zum Abitur und, wenn sie danach ein Studium an einer saarländischen Hochschule aufnehmen, auch in den beiden ersten Semestern vielfältige und wertvolle Förderung erhalten.

Ziel der StudienStiftungSaar ist es, die Attraktivität des Saarlandes für Studierende und somit für künftige Fach- und Führungskräfte zu erhöhen. Neben dem finanziellen Anreiz und Hilfestellungen beim Übergang von der Schule in die Hochschule beinhalten die Fördermöglichkeiten Tipps, Workshops, Seminare sowie Kontakte zur Saar-Wirtschaft. Eine wichtige Zielgruppe der Stiftung sind dabei Studienpioniere, d. h. Studierende, deren Eltern keinen Hochschulabschluss erworben haben.

In diesem Jahr wurden 13 Schüler ausgezeichnet: Nour Albaali, Sophia Amico, Theresa Marie Berger, Laura Enzweiler, Luisa Irsch, Conny-Marie Jakob, Annabelle Jung, Tamara Köhler, Michele Mathieu, Michelle Rukabert, Michelle Ruzu, Emily Stephens und Noah Schuh; Letztgenannter gewann sogar eines der ausgelosten iPads.

Kurator Meier beendete den offiziellen Teil mit einem Zitat Henry Fords: „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im richtigen Moment gefragt sind.“ Daher solle sich jeder seiner Talente und Fähigkeiten bewusst werden; hier helfen Ansprechpartner der StudienStiftungSaar mit engagierten Talentscouts (siehe auch: www.studienpioniere.saarland).

Im Anschluss saßen alle Beteiligten bei kleinen Snacks zusammen und tauschten sich über Zukunftspläne aus.

Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT zu Gast am BBZ Merzig

Gastgeber des diesjährigen Frühjahrstreffens des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT, Landkreis Merzig-Wadern, war das BBZ Merzig.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und Bildungswegeberaterin Michaela Reinert luden am 25.04.2016 gemeinsam mit Christian Brunco vom regionalen Bildungsmanagement Merzig-Wadern alle Interessierten in die Aula des Standorts Waldstraße ein; rund 25 Teilnehmer aus Schule und Betrieben waren anwesend.

Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Merzig-Wadern ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft von Lehrkräften aller Schulformen, Vertretern der regionalen Wirtschaft und Bildungsakteuren am Übergang Schule-Beruf. Wichtig für das Gelingen des Arbeitskreises ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen, der in regelmäßigen Treffen gewährleistet werden soll. Daher findet dieser Arbeitskreis zweimal jährlich in den Schulen und Betrieben des Landkreises Merzig-Wadern zum Netzwerken vor Ort statt.

Schwerpunktthema bei diesem Treffen war nach der Vorstellung und Besichtigung des Berufsbildungszentrums Merzig die „Berufliche Integration von Flüchtlingen“ im Landkreis Merzig-Wadern.  Ulrike Heidenreich, Geschäftsführerin der Volkshochschule Merzig-Wadern, sowie Gisbert Eisenbarth, Vorsitzender der Christlichen Erwachsenenbildung, referierten zu bereits realisierten Initiativen im Landkreis. Geplant ist ein gemeinsames Netzwerk der beiden Einrichtungen mit weiteren Partnern.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich stellte im Anschluss Gelingfaktoren beruflicher Integration von Flüchtlingen am Beispiel des BBZ Merzig dar und gab einen Einblick in die Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort: Neben 10-12 Stunden Sprachförderung pro Woche erhalten die jungen Flüchtlinge im Rahmen des Buddy-Projekts außerdem Mentoren aus der Schülerschaft zur Begünstigung des gegenseitigen Kennenlernens.

In einer späteren Diskussionsrunde wurden Herausforderungen und Chancen der neuen Gegebenheiten angesprochen. Dabei ging es im Wesentlichen um die Frage, wie Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden und welche Erwartungen regionale Unternehmen haben.

Die Veranstaltung endete im Erfahrungsaustausch der Interessierten bei kleinen Snacks und Getränken.

Bildungsstaatssekretärin zu Gast

BBZ Merzig präsentiert Bildung und Kunst

Das BBZ Merzig erhielt unmittelbar nach den Osterferien hohen Besuch: Bildungsstaatssekretärin Andrea Becker hatte sich zu einer Visite der größten Schule des Landkreises angesagt und wurde von Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und seinem Team herzlich empfangen. Neben den rein schulischen Aktivitäten konnte Frau Becker sich auch von den künstlerischen Talenten der Schülerinnen und Schüler überzeugen. Beeindruckt zeigte sie sich vom Lernfortschritt der am BBZ unterrichteten Flüchtlinge.

Ihren gut zweistündigen Besuch nutzte Staatssekretärin Becker, um sich einen Überblick über die Bildungsarbeit des Merziger Berufsbildungszentrums und seiner mehr als 110 Lehrkräfte zu verschaffen. Dabei wurden auch die Aktivitäten der Schule zur Beschulung und beruflichen Integration jugendlicher Flüchtlinge näher betrachtet und die Erfahrungen der hier eingesetzten Lehrkräfte fanden reges Interesse. Abteilungsleiterin Anna Maria Schneider legte dar, wie die vom Bildungsministerium zusätzlich bereitgestellten Personalressourcen eingesetzt werden und konnte bereits von einigen Fällen gelungener beruflicher Integration berichten. Bei einem kurzen Besuch im Sprachförderunterricht einer Flüchtlingsklasse zeigte sich Andrea Becker beeindruckt von den bereits deutlich fortgeschrittenen Sprachkenntnissen und den klaren beruflichen Zielen der jungen Männer, die in diesem Fall aus Syrien und Afghanistan geflohen waren. „Der Schlüssel für eine gelingende Integration ist die Bildung! Unsere Aufgabe ist es deshalb, Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien genauso wie allen anderen Schülerinnen und Schülern den gleichberechtigten Zugang zu unseren Bildungsangeboten zu gewährleisten. Das BBZ Merzig leistet hier eine besonders vorbildliche Arbeit“, so die Staatssekretärin.

Während eines kurzen Rundgangs stellten Studienrätin Karin Plocher und einige Schülerinnen der auch für Kulturfragen zuständigen Staatssekretärin Gemälde und Drucke vor, die im Rahmen mehrerer Projekttage erstellt wurden. „Obwohl Kunsterziehung in den meisten beruflichen Schulformen kein ordentliches Unterrichtsfach ist,“ erläutert Schulleiter Heinrich, „legen wir Wert darauf, auch diesen Aspekt einer ganzheitlichen Bildung bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern“. Ein ausgewähltes Bild wurde Frau Becker als Erinnerung an ihren Besuch überreicht und wird, so hofft es die junge Künstlerin, einen würdigen Platz im Saarbrücker Bildungsministerium finden.

Zum Abschluss des Besuches stellte sich Andrea Becker gemeinsam mit Referentin Sandra Behrend den Fragen der Abteilungsleiter sowie der Elternvertreter und des Schulsprechers. Dabei berichtete sie über aktuelle bildungspolitische Entwicklungen und erkundigte sich über erste Erfahrungen mit dem Schulversuch FOS.plus. Die Gäste konnten sich währenddessen mit afghanischen Spezialitäten stärken, welche unter der Leitung von Praxislehrer Heinrich Bohr im Rahmen des Unterrichts im Fach Ernährung zubereitet wurden. Becker bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die herzliche Aufnahme und die umfassende Präsentation des BBZ.

Osterfrühstück am BBZ Merzig

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Schulförderverein des BBZ Merzig sein alljährliches Osterfrühstück: Am 23.03. und am 24.03.2016 wurden an den beiden Schulstandorten Käse- und Wurstbrötchen sowie Kuchen und Getränke zu schülerfreundlichen Preisen verkauft.

Der Schulförderverein dankt allen, die sich an dieser Veranstaltung beteiligt haben, sei es durch das Belegen der Brötchen oder eine Kuchenspende. Vielen Dank auch an alle Schüler des BBZ Merzig, die das Osterfrühstück so rege besucht haben.

Das BBZ Merzig gewinnt das „#allesgekonnt“-Catering vom Partyservice Christ

Schulgemeinschaft nennt man das: Die zukünftigen Abiturienten 2016 haben es geschafft, 15.000 € für ein Catering vom Partyservice Christ zu gewinnen. Sie konnten sich den Sieg beim Wettbewerb der LBS sichern. Damit steht einem guten Essen bei der Abiturfeier am 02. Juli 2016 nichts mehr im Weg.

Die LBS Saar rief alle Abiturklassen des Saarlandes, die 2016 das Abitur bestreiten, auf, sich mit einem kreativen Foto ihres Jahrgangs für diese Aktion „Alles gekonnt“ zu bewerben. Alle bis zum Aktionsende eingesandten Fotos wurden bis Mitte März 2016 in einem Aktions-Fotoalbum auf der Facebookseite der LBS Saar unter dem Hashtag „allesgekonnt“ zum Voting bereitgestellt. Es gewann das Foto, das am Ende des Votingzeitraums die wenigsten Likes verzeichnen konnte.

Im Namen des OGym 13 an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die über Facebook unser Bild NICHT gelikt haben.  Wir freuen uns auf eine tolle Feier.

Planspiel Börse – Das BBZ erzielte hervorragende Ergebnisse

Beim diesjährigen 33. Planspiel Börse, Europas größtem Börsenlernspiel für Schüler, war das BBZ Merzig erfolgreich dabei: Mit insgesamt 35 Teams ging das BBZ Merzig an den Start. Acht Teams landeten bei dem Kriterium „Depotwert“ unter den Top 20; den Sieg in dieser Kategorie erzielte das Team „Die magische Miesmuschel“ mit Schülern den BGym 11-3W. Den erfolgreichen zweiten Platz erlangten „Die Börsianer“ der Klasse WFOS 12-3; den sechsten Platz bekam das Team „no name“ des OGym 12; auch sie wurden ausgezeichnet.

In der Kategorie „Nachhaltigkeitsertrag“ belegte das Team „anjudekial“ der SFOS 12 einen hervorragenden 2. Platz; in der Kategorie „Depotwert“ erreichten sie zudem einen grandiosen fünften Platz.

Von 152 Spielgruppen und 544 teilnehmenden Schülern konnte das BBZ Merzig mit seinen Schülern den größten Erfolg verbuchen.

Vorstandsmitglied Wolfgang Fritz der Sparkasse Merzig-Wadern gratulierte im Beisein der betreuenden Lehrer und Schulleiter jeder Teilnehmergruppe zu einer besonderen Leistung. „Ob im klassischen Wertpapierhandel oder im Sonderbereich Nachhaltigkeit: Ihr wart richtig gut und habt große Gewinne eingefahren“, lobte er und ermunterte die Schüler. „Ihr habt wichtige Erfahrungen für eure Zukunft gemacht. Verinnerlicht diese Strategie, übt sie auch an anderen Stellen. Denn dann werdet ihr noch öfter die Erfahrung machen, dass Mut belohnt wird.“ Fritz war darüber hinaus erfreut, dass die engagierten Lehrkräfte das seit Jahren bestehende Angebot der Sparkasse nutzen, spielerisch den Umgang mit Wertpapieren im Unterricht einzubauen.

Das BBZ Merzig schließt sich diesen lobenden Worten an und gratuliert dem Siegerteam und allen anderen Platzierten. Danke für die erfolgreiche Teilnahme. Macht weiter so!

 

Biologieunterricht zum Anfassen am BBZ Merzig

Für einige Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales war es ein seltsames Gefühl: Da lagen nun frische Schweineherzen vor ihnen auf den Tischen und die Aufgabe lautete, die Herzen zu präparieren. Nachdem der Aufbau des menschlichen Herzens im Biologieunterricht besprochen wurde, konnte das theoretische Wissen nun in der Praxis angewendet werden. Mit Skalpellen, Scheren und Pinzetten ausgestattet machten sich die Schüler an die Arbeit und legten nach und nach die verschiedenen Strukturen des Herzens frei. Dabei waren sie sichtlich fasziniert von der Anatomie dieses lebenswichtigen Organs und ließen es sich nicht nehmen, Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und Abteilungsleiter Klaus Dewald die Anatomie des Herzens zu erklären.

„Uns geht es darum, den Schülern nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auch mit biologischen Arbeitsweisen vertraut zu machen“, so die Biologielehrerin Simone Scherer. Daher sind auch das Mikroskopieren, die Bestimmung von Blutgruppen mithilfe künstlichen Blutes und einfache Versuche wie der Nachweis von Kohlenstoffdioxid in der Ausatmungsluft, feste Bestandteile des Biologieunterrichts.

Auch im Chemie- und Physikunterricht können die Schüler ihr theoretisches Wissen mithilfe von Versuchen in die Praxis umsetzen. Ermöglicht wird dies durch zwei moderne naturwissenschaftliche Funktionsräume, die durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung (EFRE), dem Saarland und dem Kreis Merzig-Wadern finanziert wurden.

„Im Rahmen unseres Projektes NT-Offensive wollen wir die Schüler der Berufsfach- und Fachoberschulen vermehrt für naturwissenschaftliche und technische Berufe interessieren“, teilt Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich mit. Die Schüler profitieren in jeder Hinsicht von dem praktischen Unterricht. „Wenn man das, was man im Unterricht besprochen hat, in einem Versuch durchgeführt oder tatsächlich gesehen hat, kann man es sich viel besser behalten“, lautet ihre einstimmige Meinung.

Toleranz-Preis (16. Februar 2016)

Das Buddy-Projekt des Berufsbildungszentrums Merzig hat den Toleranzpreis der Stiftung Villa Lessing in der Kategorie „ab Klassenstufe 10“ erhalten. Die mit 1500 € dotierte Auszeichnung vergibt die saarländische Stiftung alljährlich an Schulen für deren „vorbildliche Toleranz demonstrierende Verhaltensweisen oder Projekte, die dies fördern“. Das Buddy-Projekt des BBZ hilft jugendlichen Flüchtlingen bei ihrem Start in das berufliche Schulsystem und verbindet dies mit außerschulischen Aktivitäten, aber auch meinungsbildenden Aktionen, die über die Schule hinaus wirksam werden.

Nicht ohne Stolz nahmen die über 40 angereisten Schülerinnen und Schüler in der am Saarbrücker Staden gelegenen Villa Lessing den Preis der gleichnamigen Stiftung entgegen. Zuvor hatten Landesschülersprecher Florian Weimann und Stiftungsvorsitzender Ulf Huppert das Engagement des BBZ Merzig als wichtigen Beitrag zur Förderung von Toleranz und zur Integration jugendlicher Flüchtlinge hervorgehoben. Das Projekt um die Lehrerin des BBZ, Sonja Al-Samaraie und die Schoolworkerin Maria Schwarzkopf (CEB), existiert seit zwei Jahren und hat in dieser Zeit bereits eine Reihe von Ausflügen, Freizeitaktivitäten und öffentlichen Aktionen geplant und durchgeführt. Ziel dieser „Buddy-Events“ ist es, die Erfahrungen und das Engagement von Schülerinnen und Schülern des BBZ zu nutzen, um zum Teil ohne Familie eingereisten jugendlichen Flüchtlingen den Start in Schule und Freizeit zu erleichtern und das gegenseitige Verständnis für Kulturen zu wecken. Zu den regelmäßigen Aktivitäten gehören die Teilnahme am Merziger Kinderumzug, die „Party zwischen den Jahren“ und die Beteiligung an der Interkulturellen Woche. Ausflüge und Einzelaktionen wie zuletzt der Flashmob „für ein tolerantes Miteinander“ beim Merziger Weihnachtsmarkt sorgen dafür, dass immer neue Buddies für das Projekt interessiert werden.

„Weil wir Schule auch als sozialen Lernort begreifen, möchten wir mit unserem Buddy-Projekt diese naturgegebene Offenheit stärken und unterstützen, denn sie ist der Schlüssel für eine tolerante Gesellschaft“, fasst Studienrätin Al-Samaraie das pädagogische Konzept des Projektes zusammen. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen wissen, dass wir zwar nicht alle gleich sind, aber dass wir alle gleich viel wert sind, unabhängig von Sprache, Hautfarbe, Nationalität, Religion, Noten oder sexueller Ausrichtung.“ Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich greift in seiner Dankesrede ein Wort Adolph Kolpings auf: „Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist.“ Wenn man auch den Zugang der jugendlichen Flüchtlinge nicht als Notstand empfinde, so zeige sich dennoch in diesem „aus der Notwendigkeit des Handelns heraus“ geborenen und von vielen Schülerinnen und Schülern mitgetragenen Projekt, dass das Annehmen der Herausforderung ohne Alternative ist und dabei auch viel Freude bereite könne.

Das Preisgeld in Höhe von 1500 € wird der Förderverein des BBZ Merzig sowie der Schuletat nochmals aufstocken, um einen gebrauchten Bauwagen zu einem Mini-Zentrum der interkulturellen Begegnung umzufunktionieren. Auch an diesem Projekt werden sich Lehrkräfte und Schülerschaft aktiv beteiligen. Man darf gespannt sein!

Fußballturnier 2016 (04. Februar 2016)

Vormittagsturnier:

BVJ2/UMF gewinnt vor der Klasse T-ML 12 und der W-H 10.1

Nachmittagsturnier (Jungen):

Ogym 12 vor Ogym 13.2 und T-FOS 12.2

Nachmittagsturnier (Mädchen):

O-Gym 12.1 vor O-Gym 12.2 und GS-FOS 12.3

Besuch der HTW (03. Februar 2016)

Unter dem Motto „Hoch hinaus“ fand am 03.02.2016 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken ein Tag der offenen Hörsäle statt.

Die Fachoberschulen, Klassenstufe 12, der Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, Technik sowie Wirtschaft nutzen gemeinsam mit begleitenden Lehrern diese Gelegenheit, um sich die Fachhochschule des Saarlandes genauer anzuschauen.

Neben diversen Informationsständen gab es eine Reihe von Vorträgen rund um das Thema „Gut vorbereitet für das Studium an der HTW Saar“: Angeboten wurden Vorträge über Bewerbungs- und Auswahlverfahren oder es gab Informationen zu Deutschlandstipendien, zu Auslandsaufenthalten und zu Karrieremöglichkeiten nach dem Studium.

Darüber hinaus fanden Fachvorträge in den verschiedenen Disziplinen „Ingenieurwissenschaften“, „Sozialwissenschaften“ und „Wirtschaftswissenschaften“ statt, sodass für jeden Schüler – je nach Fachdisziplin - etwas dabei war. Interessant schien auch die Vortragsreihe „Deutsch-Französische Studiengänge“ aufgrund der Nähe zum benachbarten Frankreich.

Die Resonanz bei den Schülern war durchweg positiv.  Der Austausch mit bereits Studierenden der HTW Saar wurde von vielen Schülern als angenehm und hilfreich empfunden. „Die sind ja genau wie wir“, so die Aussage einer Schülerin. Vielen wurde mit diesem Tag der offenen Hörsäle die Angst vor dem Fremden, dem Studieren an einer Fachhochschule, genommen.

„Tag der offenen Tür“ des BBZ Merzig (30. Januar 2016)

Am Samstag, 30. Januar 2016, findet in beiden Häusern des BBZ Merzig von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr ein Tag der offenen Tür mit offenem Unterricht in allen Schulformen statt. Interessierte Schüler und Eltern können sich bei erfahrenen Lehrkräften ausführlich informieren und erhalten Auskünfte zu Zugangsvoraussetzungen und Unterrichtsfächern der einzelnen Schulformen. Außerdem sind die Sekretariate geöffnet und es besteht die Möglichkeit der direkten Anmeldung. Hierzu sind das Original des letzten Zeugnisses, ein Foto sowie ein Ausweisdokument mitzubringen. In eigens eingerichteten Bistros können sich Besucher während des gesamten Vormittags stärken und mögliche Wartezeiten mit Erfahrungsaustausch überbrücken.

Informationsvorträge am Tag der offenen Tür:

Waldstraße:

9:30 Uhr Sozialpflegeschule, Gewerbeschule sowie FOS Gesundheit / Soziales,

11:00 Uhr FOS Technik,

durchgehend Infopunkt zur BFS HAB

Von-Boch-Straße:

9:30 Uhr FOS Wirtschaft,

10:15 Uhr Handelsschule,

11:00 Uhr Oberstufengymnasium

Exkursion der Kunst-AG ins Private Museum Dr. Zimmer, Hilbringen

Eine Überraschung der besonderen Art konnten die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG in den letzten Unterrichtsstunden vor den Weihnachtsferien mit ihrer Kunstlehrerin Pia Bausch-Jaaks erleben. Schon beim Eintritt in das 1.000 Quadratmeter große Museum, das zugleich auch Wohnhaus der Familie Zimmer ist, beeindruckte nicht nur die Größe der Museumsräume, sondern auch die gigantisch großen Bildformate der Kunstwerke. Hier sind Kunstwerke von Berliner Künstlern der „Neuen Wilde“ (Hödicke, Salome, Middendorf und vor allem Fetting) zu bestaunen, die der Internist Dr. Zimmer in einem Zeitraum von 40 Jahren gesammelt hat. Die Künstler sind dem Neoexpressionismus zuzurechnen, die die Kunstszene mit greller figurativer Malerei Ende der 80-er Jahre im Sturm eroberte. Hauptmotive sind homoerotische Szenen oder die Großstadt. Neben den zahlreichen Bildern imponierte Fettings  Willy-Brandt-Statue den Schülern ganz besonders. Nach einer interessanten Führung durch die Ausstellung von Herrn Dr. Zimmer hatten die Schüler Gelegenheit bei Kaffee, Kuchen und Weihnachtsplätzchen zu einem privaten Gespräch mit dem „Sammler“. Intention der Familie Zimmer ist es, einer breiten Öffentlichkeit das Museum zugänglich zu machen, weshalb die Galerie jeden Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr ohne vorherige Anmeldung besucht werden kann.

Nach Meinung der Schüler ein empfehlenswerter Kulturtipp fürs Wochenende!